ach heije... sondeln und geocachen...
also ich hab auch noch nen tesoro im keller, aus meiner sondelzeit... heute geh ich dafür lieber geocachen...
am liebsten hab ich immer am strand gesucht, jede menge ziehlaschen von getränkedosen, kronkorken von flaschen, nägel und sonstiger schrott bei alten feuerstellen im sand und als kleiner bonus mal nen paar münzen oder schmuckstücke der badegäste...
super ärgerlich sind kleine bleikugeln von anglern, die knacken voll rein und man findet sie sehr schlecht weil se meist aussehen wie der sand drum herum...
ich kann die aussage von nertus auch nur bestätigen. billige geräte taugen leist zum "schrott" finden. will man wirklich ernsthaft beim sondeln anfange und ggf. auch edelmetalle, dünne ketten, ringe, ... sicher finden sollte man schon ein entsprechendes gerät kaufen. meines hat gebraucht 350,-- € gekostet damals.
das argument "extra für geocachen" nen detektor kaufen ist meiner meinung nach auch quatsch! ich hab mir ja schließlich für geocaching auch nen gps gekauft...
weiter stimmt es, dass jedes bundesland eigene gesetze hat, in niedersachen darf man z.B. nicht in wäldern suchen. hier hat es mal jemand sehr übertrieben und es wurde generell untersagt.
zumindest war das noch so zu meiner wirklich aktiven zeit als sondengänger.
weiter gab es mal bei bremen/osnabrück/oldenburg ne geschichtlich relevante schlacht/krieg, von daher kann man sich da auch beim sondeln stark die finger verbrennen...
am strand und an badestellen findet man heute noch sehr viel alte munition und blindgänger...
von daher ist auch beim freilegen immer vorsicht geboten. ich hab für solche fälle immer einen kleinen stab-metal-detektor gehabt um damit im sand/boden zu kratzen...
die funde am wasser konnten früher behalten werden, da gab es noch sowas wie strandrecht, heute müssen funde beim fundbüro angemeldet werden. da sollte man sich aber beim fundbüro seines vertrauens mal informieren.
meist reicht es die funde ab nem gewissen wert (ab ca. 10€ bei mir) schriftlich zu melden, diese muss man dann eine gewisse zeit bereit halten und gehen dann irgendwann in das eigene eigentum über.
meldet man relevante funde nicht und man bekommt das nachgewiesen, hat man rechtlich nen großes problem!
es gibt in deutschland auch nen "schatzsucherring", etwas sehr praktisches wenn man z.b. mal was verloren hat. meist gibt es immer nen sondengänger in der näh der gern hilft. gibt da tolle geschichten wie eheringe bei der gartenarbeit verloren oder bei der schneeballschlacht. der persönliche wert ist da meist dann auch größer als der finanzielle...
wer also mal was verloren hat und in etwa weiß wo, ist das ne gute lösung für sein problem
google hilf bei fragen auch weiter...
unterwasserdetektoren gibt es übrigends auch, wobei die meisten sonden/teller in der regel bis zum steuergerät eh wasserdich sind.
aber das ganze thema bietet eine menge möglichkeiten. wie weit sich das mit geocaching verbinden lässt würde man herausfinden, wenn man feststellt, dass irgendwie keiner den cache findet.