Okay, OnTopic:
Zum Glück zähle ich zu den Leuten, die Höhen ohne Schwierigkeiten ertragen können, und wenn es dann auch noch sicher bzw. gesichert ist, fühle ich mich nochmal besser. Tetraeder, hohe Bäume, kein Problem. Einziges schummriges Gefühl war ein Metallmast mit innenliegender Leiter, der - auf der oberen Plattform angekommen - ordentlich schwankte. Da hat's zum ersten Mal im Bauch etwas gezwickt. Mit Klettersteigset hätte sich das aber auch vermeiden lassen.
Mein Freund hingegen hat Probleme mit Höhe, kämpft aber mutig dagegen an. Aber er weiß genau, wo seine Grenzen liegen und geht nur bis kurz vor's Limit, aber nie darüber hinaus. Mit Bäumen hat er manchmal - wohl tagesformabhängig - Probleme schon beim Aufstieg, bei gleicher oder größerer Höhe bei Brücken oder ähnlichem benötigt es meist nur etwas Geduld und Konzentration, dann packt er das. Selbst das Tetraeder hat er nach etwas Eingewöhnung hervorragend gemeistert.
Übrigens haben wir unser Wissen und das damit verbundene Sicherheitsgefühl ebenfalls in einem entsprechenden Kurs erworben. Den Link spare ich mir aus aktuellem Anlass aber mal.
Wie viele hier schon schrieben, benötigt es imho zur Bekämpfung der Höhenangst den Willen, es zu wollen und das nötige Wissen, um sich sicher fühlen zu können. Meine Freundin steigt übrigens nicht auf einen vierzig Zentimeter hohen Hocker - wohl aber auf ein Pferd mit 1,70 Meter Widerristhöhe.
