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Thema anzeigen - Anschlagen am Baumstamm per gestecktem Achter


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BeitragVerfasst: Fr 18. Nov 2011, 11:09 
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Geocacher

Registriert: Do 3. Nov 2011, 12:45
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Hallo.

Ich habe schon mal gesucht aber nichts passendes gefunden.

Mir wurde das Anschlagen so gezeigt, dass ich das Seil um den Baum lege und mit einem Achter und zwei Karabienern sichere. Sollte ja jeder kennen.
Nun habe ich mir eine 4m Bandschlinge gekauft und lege diese per Würgeschlinge um den Baum und verbinde sie mit einem Karbiener und dem Achter im Seil. Ich denke das Seil wird so etwas geschont .

Nun wollte ich fragen ob ich den karabiener brauche ? Kann ich nicht auch einen gesteckten Achter benutzen und diesen noch mit einem Spierenstich sichern ?

Ich bin noch ganz am Anfang und muss mir noch meine lieblings Technik suchen.


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BeitragVerfasst: Fr 18. Nov 2011, 11:45 
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Geomaster

Registriert: Fr 25. Dez 2009, 02:12
Beiträge: 504
Maxax hat geschrieben:
Hallo.

Ich habe schon mal gesucht aber nichts passendes gefunden.

Mir wurde das Anschlagen so gezeigt, dass ich das Seil um den Baum lege und mit einem Achter und zwei Karabienern sichere. Sollte ja jeder kennen.
Nun habe ich mir eine 4m Bandschlinge gekauft und lege diese per Würgeschlinge um den Baum und verbinde sie mit einem Karbiener und dem Achter im Seil. Ich denke das Seil wird so etwas geschont .

Nun wollte ich fragen ob ich den karabiener brauche ? Kann ich nicht auch einen gesteckten Achter benutzen und diesen noch mit einem Spierenstich sichern ?

Ich bin noch ganz am Anfang und muss mir noch meine lieblings Technik suchen.


Mit einem Karabiner kann man das Seil schnell vom Ankerpunkt lösen, z.B. um in Notfall den Kletterer einfach abzulassen. (Restseil muss natürlich lang genug sein).
Wenn du ohnmächtig oben hängst, bist du vielleicht froh, wenn dein Partner nicht erst anfangen muß den gesteckten Achter aufzuknoten...


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BeitragVerfasst: Fr 18. Nov 2011, 11:46 
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Geowizard
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Ja, das geht sicher. Wg Seil auf Seil hab ich da keine Bedenken. Aber es ist aufwenidger als mir dem Karabiner. Hast Du zu wenige davon oder warum nun so umständlich?


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BeitragVerfasst: Fr 18. Nov 2011, 11:49 
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Geowizard
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@cmowse: Wie löst man denn ein unter Last stehendes Seil schnell von einem Karabiner?


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BeitragVerfasst: Fr 18. Nov 2011, 12:03 
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Geowizard
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do1000 hat geschrieben:
@cmowse: Wie löst man denn ein unter Last stehendes Seil schnell von einem Karabiner?

Nicht mit Achter anbinden, sondern mit Halbmastwurf und Sicherungsschlag (und natürlich genug freiem Seilende, sonst fällt der Kollege am Ende doch noch auf den Boden :D )

_________________
Gruß aus dem (badischen) Schwarzwald, Andreas (1/4 Kappler)
Bekennender Fremdlogleser und Rosinenpicker


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BeitragVerfasst: Fr 18. Nov 2011, 12:16 
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Geocacher
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Registriert: Di 14. Jul 2009, 12:31
Beiträge: 228
Maxax hat geschrieben:
Mir wurde das Anschlagen so gezeigt, dass ich das Seil um den Baum lege und mit einem Achter und zwei Karabienern sichere. Sollte ja jeder kennen.
Nun habe ich mir eine 4m Bandschlinge gekauft und lege diese per Würgeschlinge um den Baum und verbinde sie mit einem Karbiener und dem Achter im Seil. Ich denke das Seil wird so etwas geschont .

Nun wollte ich fragen ob ich den karabiener brauche ? Kann ich nicht auch einen gesteckten Achter benutzen und diesen noch mit einem Spierenstich sichern ?


Wenn du schon auf den Karabiner verzichten willst kannst du auch auf die Bandschlinge verzichten.
Beim Anschlagen im Einzelstrang legst du das Seil einmal um den Baum und führst es durch einen Achtschlaufe (also abwürgen, was anderes macht dein Ankerstich auch nicht).

Das Durchführen würde ich nicht per Durchziehen des kompletten Seils machen sondern per:
  • Seil um Baum führen
  • Achter in kurzes Ende
  • Kurzes Ende um langes Ende ( --> Schlaufe)
  • Achter zurückfahren, so dass ein doppelter Achter in Tropfenform entsteht (mit dem Kletterseil im "Tropfen")


Das Seil direkt in eine Bandschlinge einzuknoten sollte zwar kein Problem sein, ist mir aber noch nie untergekommen.

Im Doppelstrang legst du es einfach einmal um dem Baum.


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BeitragVerfasst: Fr 18. Nov 2011, 12:25 
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Geocacher

Registriert: Do 3. Nov 2011, 12:45
Beiträge: 80
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Ich habe schon genug Karabiener. Es war nur reine Neugier ob das geht und es hält. ich knote halt gerne :irre: .

Wegen des Herablassens ? Da ist ja im normalfall kein Seil mehr da. Ich ziehe es ja über den Ast und befestige es am Baum also kann ich ja so nicht wieder ablassen. Dazu müsste ich ja das seil immer bis zur mitte über den ast ziehen.

@Santa: Hä ? Tut mir leid aber das mit dem Durchführen ohne das komplette seil habe ich nicht verstanden.


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BeitragVerfasst: Fr 18. Nov 2011, 13:02 
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Geocacher
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Registriert: Di 14. Jul 2009, 12:31
Beiträge: 228
Maxax hat geschrieben:
@Santa: Hä ? Tut mir leid aber das mit dem Durchführen ohne das komplette seil habe ich nicht verstanden.


Nein, Santa Claus war sicher nicht der Namensgeber für meinen Nick....

Wenn du gerne knotest dann probiere es einfach mal aus.
Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben kann.

Vielleicht so:
Wenn du eine Achtschlinge in Tropfenform (legst oder steckst, das kann ich nie auseinandehalten, also das mit zurückfädeln....), dann kannst du das Seil ja vor dem Zurückfädeln um alles mögliche rumlegen. Das befindet sich anschließend in der Schlinge. In dem Fall legst du es also um dein Aufstiegsseil, das auf der anderen Seite des Baumes nach unten führt.

Wenn dir das alles zu kompliziert ist landest du wieder beim Karabiner, dann must du nur klinken.
Hier muss der Baum aber ordentlich Umfang haben, damit der Karabiner nicht quer belastet wird.


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BeitragVerfasst: Fr 18. Nov 2011, 13:16 
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Geocacher

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Sorry habe ich nicht richtig gesehen ^^

Von welcher Bruchlastreduzierung muss ich den bei der Bandschlinge ausgehen ? Also würgend um den Stamm. Und welche bei der methode mit dem Seil um den Stamm ?


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BeitragVerfasst: So 20. Nov 2011, 11:19 
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Geomaster
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Beiträge: 362
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Bei der Methode mit der Bandschlinge und bei korrekter Würgung findet eine Bruchlastreduktion um den Faktor 0,8 statt. Aus 22 KN werden zirka 16. Dies ist in diversen Fachbüchern, Unterlagen der BGs und auch dem Petzl-Katalog dargestellt.

Beim Seil kommt es darauf an, welchen Knoten man verwendet. Da ist der Faktor auch schnell mal 0,5. Sprich aus 22 KN werden dann nur noch 11. Kombinierst Du jetzt Bandschlinge mit Seil und verwendest Du dazu einen Knoten, dann gilt das schwächste Glied in der Sicherungskette.

Was sonst noch vernünftig ist hat Kappeler bereits beschrieben. Alles andere ist leichtsinnig und nicht empfehlenswert. Wenn das übrige Seil auf der Seite des Kletterers ist, nimmt man sich einer einfachen Rettungsmöglichkeit.

_________________
255 Zeichen reichen weder für die Auflistung meiner Cacheausrüstung, noch der Erklärung meines Cacheverhaltens oder...

Ein paar Dinge zum Thema GPS und Co sammle ich auf http://gnss.ryanthara.de/


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