Geocaching & GPS location based games

Thema anzeigen - Kletterunfall in Backnang


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 Betreff des Beitrags: Re: Das nächste Klettercacheopfer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 02:16 
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Geocacher

Registriert: Di 27. Sep 2011, 01:00
Beiträge: 37
Auch um es hier nochmal klar zu stellen. Der Cacher ist am Rand eines Hanges abgerutscht und hinabgestürzt, dabei stürzte er ins Bachbett und Verletzte sich dort an den Felsen. Er war zu keinem Zeitpunkt auf einem Baum oder einem Friedhof. Als Community sollten wir zusammenhalten und nicht solchen Zeitungsberichten glauben schenken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das nächste Klettercacheopfer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 02:42 
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Geowizard
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Registriert: Fr 31. Aug 2007, 16:57
Beiträge: 1540
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In diesem Fall, lieber Mod, bitte den Titel ändern, bevor sich hier noch mehr gefährliches Halbwissen breit macht....
:kopfwand:

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Sandburgenbauen ist bei weitem nicht der dümmste Weg, sich einen Tag am Meer zu versauen (The Glue)


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 Betreff des Beitrags: Re: Das nächste Klettercacheopfer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 07:48 
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Geowizard
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Registriert: So 3. Okt 2004, 16:59
Beiträge: 1876
Wohnort: N 51°34,2' E 7°18,1 Castrop-Rauxel
Zum einen Danke für die Richtigstellung,
zum zweiten kann ich ich nicht beurteilen,
wenn er denn aus dem Baum gefallen wäre,
was er falsch gemacht hat,
daher will und kann ich denjenigen nicht verurteilen.
Was ich aber trotzdem zum Anlass nehme,
andere dazu aufzufordern,
sich über Ihr handeln Gedanken zu machen.
Das sich da der ein oder andere Kletterer in der Ehre gekränkt fühlt,
da kann ich nichts dazu.
Das Sicherungsgerät mal fix auf nem treffen erklärt wird,
ist eine Tatsache und das wir mittlerweile so einige nicht ausgebildete
Kletterer haben sieht man in Logbildern oder auch schon hier in Kommentaren.

Daher noch mal der Hinweis und Aufruf,
das jeder sich noch einmal Gedanken machen soll,
wie er sich sichert.
Wer es nicht auf die Kette bekommt, sich redundant zu sichern,
sollte nicht hier fragen, sondern einen Kurs besuchen,
denn der ist nun mal schlecht ausgebildet.

Dem Protagonisten wollte und werde ich nie an den Pranger stellen.

Gruß Guido

PS: Was man falsch verstehen will, versteht man falsch.

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Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
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 Betreff des Beitrags: Re: Das nächste Klettercacheopfer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 09:22 
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Geocacher

Registriert: Di 27. Sep 2011, 01:00
Beiträge: 37
Die Aufforderung kann ich auf jeden Fall verstehen und ich kann dir sogar sagen, dass er noch seinen Mitcachern gesagt hat, bitte nichts vom Geocaching zu erzählen. Jetzt sollten wir und alle an den eigenen Hut fassen und unsere Sicherung kontrollieren und überlegen was wir in dem Fall gemacht hätten, damit wir das nächste mal als geschlossene Gemeinschaft solchen Vorwürfen entgegen treten können.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das nächste Klettercacheopfer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 10:46 
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Geocacher
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Registriert: Do 27. Okt 2005, 21:32
Beiträge: 133
Wohnort: Stuttgart
Die Baumanns hat geschrieben:
Wer es nicht auf die Kette bekommt, sich redundant zu sichern,
sollte nicht hier fragen, sondern einen Kurs besuchen,
denn der ist nun mal schlecht ausgebildet.


Was genau verstehst Du unter "Redundanz", der Begriff ist mir angesichts der unterschiedlichen "Klettersparten" ohne Definition zu unscharf. Der Industriekletterer hat hier sicher den höchsten Standard, trotzdem wird wohl keiner SKT-Baumpfleger, Speleologen und Bergsportler per se als "schlecht ausgebildet" bezeichnen, nur weil sie einen niedrigeren Redundanzstandard haben bzw. oft genug ohne Redundanz auf Industriekletterniveau unterwegs sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kletterunfall in Backnang
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 11:10 
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Geoguru
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Registriert: So 29. Jan 2006, 11:12
Beiträge: 4872
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe
...sosehr ich (zum Teil) die Absichten und Ansichten von -jha und den Baumanns nachvollziehen kann - ein bisschen weniger Aufgeregtheit wäre in meinen Augen besser. Und das lange Diskutieren bzw. eher das ständige Wiederholen der eigenene Standpunkte wird weder den anderen überzeugen, noch irgendwas Zählbares zu den Problemen beitragen.

Daß man nicht gleich jedem was von Geocaching erzählen muß, ist klar.
Daß das, was wir tun, ab und an sportlich und deshalb gefährlich ist, ist auch klar. Genauso die Tatsache, daß man sich das ab und an nochmal vor Augen halten muß.

Aber beides hat einfach Grenzen.

Dies war anscheinend ein ganz normaler Unfall, aus dem man kaum über eine Fehleranalyse ein allgemeines Fehlverhalten ablstellen kann - viel lernen kann man da wohl nicht draus, außer "Shit happens". Ich bin gestern fast mit dem Moped auf die Nase gefallen - aus purer Dummheit - obwohl ich mir eigentlich schon weiß, wenn ich vom Hof rolle, daß Motorradfahren gefährlich ist.

Und nicht vergessen, daß "Geocaching" in der Zeitung erwähnt wird, hat einzig und allein damit zu tun, daß die Zeitungen immer irgendwas möglichst reisserisches oder von der Norm abweichendes schreiben - das erhöht einfach die Aufmerksamkeit der Leser. Wird trotzdem überhaupt niemanden interessieren - außer Geocacher, die anscheinend meinen, ganz Deutschland scannt systematisch alle Medien ab und merkt sich akribisch jedes Vorkommnis rund ums Cachen.

Gruß Zappo

_________________
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"Wer schneller lebt, ist früher fertig"


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 Betreff des Beitrags: Re: Das nächste Klettercacheopfer
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 11:13 
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Geocacher
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Registriert: Sa 4. Apr 2009, 00:38
Beiträge: 45
Die Baumanns hat geschrieben:
Das Sicherungsgerät mal fix auf nem treffen erklärt wird,
ist eine Tatsache und das wir mittlerweile so einige nicht ausgebildete
Kletterer haben sieht man in Logbildern oder auch schon hier in Kommentaren.


So, und wenn man nun will kann man das doch quer durch alle Sportarten ziehen. Der einzige Unterschied ist das es Sportarten mit einem höheren und einem niedrigeren Gefährdungspotenzial gibt. Hier kommt der gesunde Menschenverstand in Spiel. Ich persönlich sehe da kein Problem drin wenn man sich mal ein GriGri erklären lässt und dann damit anfängt. Es ist denke ich eine Frage wie man damit umgeht. Sprich setze ich mich mit der Materie auseinander, versuche zu verstehen wie was funktioniert, wo die Vor- und die Nachteile eines solchen Gerätes sind. Übe ich erst mal in geringer Höhe um alle Abläufe zu verstehen oder rutsch ich gleich 20m am Baum hoch.
Ich kann beim Skifahren auf den Anfängerhügel runter fahren oder direkt sie schwarze Piste.
Zum Thema Redundanz kann ich nur sagen das nach meinem Wissensstand beim Sportklettern genauso wie beim Klettern im Fels keine Redundanz benutz wird. Die einzige Fraktion die mir bekannt ist die redundant gesichert sein müssen, sind die Industrieklettere.

_________________
mbod77's Cachertagebuch -> http://mbod77.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Kletterunfall in Backnang
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 13:24 
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Geocacher

Registriert: So 4. Apr 2010, 21:02
Beiträge: 149
Zappo hat geschrieben:
Und nicht vergessen, daß "Geocaching" in der Zeitung erwähnt wird, hat einzig und allein damit zu tun, daß die Zeitungen immer irgendwas möglichst reisserisches oder von der Norm abweichendes schreiben - das erhöht einfach die Aufmerksamkeit der Leser. Wird trotzdem überhaupt niemanden interessieren - außer Geocacher, die anscheinend meinen, ganz Deutschland scannt systematisch alle Medien ab und merkt sich akribisch jedes Vorkommnis rund ums Cachen.


Sehr schöner Punkt!
Den kann ich so nur unterschreiben!

Ich selbst renne nicht zu jedem und erzähl ihm von meinem Hobby und würde wohl auch auf einem Lostplace meinen Mund halten.

Aber bei einem Unfall auf erlaubtem Gelände. Ist doch lächerlich. Ich hab keine Ahnung in welcher Welt -jha lebt, aber in meiner Welt ist Geocaching mittlerweile bei Otto-Normal-Bürgern bekannt und wird genau so zur Kenntnis genommen oder ignoriert wie jedes andere Hobby auch.

Wenn du auf dem Weg zum Fußballspiel in einen Autounfall verwickelt wirst, dann steh das anschließend auch genau so in der Presse. Und es juckt keinen...

Gute Besserung an den Verunfallten unbekannterweise!


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 Betreff des Beitrags: Re: Kletterunfall in Backnang
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 16:51 
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Geowizard

Registriert: Mo 1. Aug 2011, 20:13
Beiträge: 1000
Wohnort: 41236
Zappo hat geschrieben:
[...] Ich bin gestern fast mit dem Moped auf die Nase gefallen - aus purer Dummheit - obwohl ich mir eigentlich schon weiß, wenn ich vom Hof rolle, daß Motorradfahren gefährlich ist.


Hast Dus gut, ich werde mit dem Roller immer umgeschubst! :(
Ich habe 3 Helme mit ordentlichen Kerben in meiner Sammlung! ;)

_________________
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:
Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kletterunfall in Backnang
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 18:54 
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Geoguru
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Registriert: Mo 4. Jun 2007, 12:41
Beiträge: 7024
Wohnort: Germany
Gandalf2904 hat geschrieben:
Ich hab keine Ahnung in welcher Welt -jha lebt, aber in meiner Welt ist Geocaching mittlerweile bei Otto-Normal-Bürgern bekannt

Ich lebe in einer Welt in der man, wenn man Mist gebaut hat nicht versucht, dabei auch noch andere mit hineinzuziehen. Das nennt sich "Rücksichtnahme".

Negativmeldungen wie diese hier ("Geocacher klettern in Friedhof auf Baum") passieren von ganz allein, sobald die Presse irgendwas von Geocaching zu fabulieren anfängt. Das ist schlicht "Stille Post" und kann auch "mit positiver Pressearbeit" nicht verhindert werden. Medien funktionieren eben nunmal so.

Dass es hier leider nicht geklappt hat, das ist zwar schade, war aber wohl kein Vorsatz. Shit happens.

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Adorfer
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"Die Statistikcacher machen das Cachen kaputt, weil die Muggle die Nase voll haben!" (König Dickbauch)


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