Yoda2003 hat geschrieben:
Das eine Seilende am Gurt fixieren, am anderen Seil aufsteigen. => Flaschenzug. Einfacher gehts wohl kaum

Um weder Baum noch Seil zu beschädigen, müsste man aber vorher bereits das Seil um eine Umlenkrolle o.ä. oben befestigt haben, damit man diese Technik ausführen kann. Aber das ist dann das kraftsparenste

Energieerhaltungssatz.
Bei einem 1:2-Flaschenzug benötigt man
theoretisch zwar nur die halbe Kraft für einen Zug, aber man benötigt auch doppelt so viel Züge.
Etwas länger her, aber einer Übung (Rettung nach oben) habe ich mich mal selber mit einem 1:4 Seilzug nach oben gezogen, da das ganze eh schon aufgebaut war.
Geht zwar super leicht, aber nach einigen Zügen fragt man sich dann auch, warum es immer noch so weit nach oben ist. Also ganz ehrlich, lieber einen einzelnen Zug, der mehr Kraft kostet, aber nicht so ein elend langes Ziehen.
Ganz so einfach kann man das nicht sehen und es kommt auch viel auf die Details an, da je nach Technik auch einiges an Kraft eingesetzt werden muss, die nicht direkt dazu dient, die Masse (Körper) weiter nach oben zu bringen (z.B. Stabilisation des Oberkörpers etc.) => sprich Effizienz.
Im aktuellen Kletterblatt der Münchner Baumkletterschule gab es einen ganz interessanten Bericht zu dem Thema, wobei dort eher Footlock und Steigklemmenaufstieg allgemein verglichen wurde (weiß jetzt nicht, ob es das aktuelle Kletterblatt bereits zum Download gibt).