Wir waren im Sommer 09 im Lonetal (das liegt in Baden-Württemberg) unterwegs. Wir hatten von dem Multi bereits einige Stages an einem anderen Tag zuvor bewältigt und brachen da wegen einbrechender Dunkelheit ab. Da wir nun an der Stage weiter machen wollten, dacht ich mir, vielleicht gibts ja auch eine Abkürzung, um direkt zu der besagten Station zu gelangen, ansonsten hätten wir weit um den Berg herum laufen müssen. Das GPSr zeigte auch einen Weg an, der aber nur komischerweise über eine Wiese zu erreichen war. Also gingen wir dort hin, aber da war kein Weg (mehr), alles zugewuchert. Also sagten wir uns, ok, also doch außen rum.
In dem Moment sah ich einen Geländewagen über die besagte Wiese brettern, brettern, das ist der richtige Ausdruck. Ich dachte noch so bei mir, was das für ein Irrer sei....es war der Jäger/Förster.
Er fragte uns ganz sachlich, was unsere Absichten seien, die ich ihm dann auch erklärte, dass ich einen Weg nach oben auf den Berg suche. Ich hab das Wort Geocaching noch gar nicht genannt, da nannte es der Förster und sagte, dass er das Hobby toll findet, er auch nichts dagegen habe, er den Multi kenne und sogar wisse, wo das Final ist (hat er uns aber nicht verraten ). Wir sollten nur immer schön auf den Wegen bleiben, da eine Gruppe von Wildschweinen mit ihren Frischlingen bereits hier im Tal ein ganzes Maisfeld verwüstet haben. Die Schwarzkittel seien dieses Jahr spät dran mit ihrer Nachkommenschaft (lag wohl auch am langen Winter 08/09).
Nach ein paar kleinen Plaudereien über Natur und Geocaching erwähnte er dann noch einen Nachtcache, den sie aber blocken mussten aus verständlichen Gründen.
Das war bisher unser einzigstes Erlebnis mit der Forstbehörde, wie ich finde, ein absolut positives noch dazu.