Geocaching & GPS location based games

Thema anzeigen - Ich dachte erst, daß es Wildschweine waren...


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BeitragVerfasst: Di 28. Sep 2010, 20:29 
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Geowizard
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Registriert: Mi 9. Jan 2008, 20:10
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radioscout hat geschrieben:
argus1972 hat geschrieben:
Wo hat man denn in Wirtschaftswäldern Natur? Ich finde da nie welche, sondern nur Plantage.

Das ist kein Grund, fremdes Eigentum zu beschädigen.


Hab ich was überlesen, oder waren die Fragen noch nicht beantwortet :???:
Cloggy72 hat geschrieben:
[
Also wenn der Schaden von Geocachern verursacht wurde:
- beeinträchtigt der Schaden das Wachstum, die Standfestigkeit und das Leben der Bäume?
- beeinträchtigt der Schaden die Holzbewirtschaftung des Waldes durch früher absterbende Bäume?
- werden tierische Nahrungsketten und Vorratsräume durch die menschliche Wühlerei zerstört?
- wird durch das wegscharren von Laub und Humus dem Baum Nahrung entzogen
- sammelt sich in den Löchern stehendes moderndes Wasser, welches feines Wurzelgewebe absterben lässt (kennen viele von manchen empfindlichen Zimmerpflanzen, denen man zuviel des guten Nass gegeben hat)?
- wird sonst ein natürliches Gleichgewicht durch sowas gestört?

_________________
Liebe Grüße
Sejerlänner


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BeitragVerfasst: Mi 29. Sep 2010, 06:20 
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Geowizard
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Registriert: Di 31. Mär 2009, 06:59
Beiträge: 2473
Wohnort: 58840 Plettenberg
Sejerlänner hat geschrieben:
Hab ich was überlesen, oder waren die Fragen noch nicht beantwortet :???:
Cloggy72 hat geschrieben:
[
Also wenn der Schaden von Geocachern verursacht wurde:
- beeinträchtigt der Schaden das Wachstum, die Standfestigkeit und das Leben der Bäume?
- beeinträchtigt der Schaden die Holzbewirtschaftung des Waldes durch früher absterbende Bäume?
- werden tierische Nahrungsketten und Vorratsräume durch die menschliche Wühlerei zerstört?
- wird durch das wegscharren von Laub und Humus dem Baum Nahrung entzogen
- sammelt sich in den Löchern stehendes moderndes Wasser, welches feines Wurzelgewebe absterben lässt (kennen viele von manchen empfindlichen Zimmerpflanzen, denen man zuviel des guten Nass gegeben hat)?
- wird sonst ein natürliches Gleichgewicht durch sowas gestört?

Meinerseits für alle Fragen kategorisches Nein! Ich behaupte, ein Geocacher muss sich schon sehr anstrengen, um bei einer handelsüblichen Suche nachhaltigen Schaden für die Botanik zu verursachen.
Ich stelle sogar die gewagte These auf, dass sich selbst in NSG das Gras von alleine wieder aufrichten dürfte, wenn der unachtsame Wanderer tatsächlich mal den Weg eine Handbreit verlässt.
Wenn man nicht gerade das Glück, bzw. Pech hat, in die Kinderstube tierischer Mitmenschen ;) zu tappen, sollte auch die Fauna in aller Regel ungestört bleiben und sollte es wirklich mal passieren, wird wohl niemand so verrückt sein, nicht den Rückzug anzutreten.

Zitat:
Das ist kein Grund, fremdes Eigentum zu beschädigen.
Natürlich nicht! Wenn ein Suchstollen entstanden ist, kann man den auch wieder mit dem Aushub füllen, das sollte selbstverständlich sein. :roll:
Zitat:
Es fällt nicht nur auf, es fällt auch sehr unangenehm auf.
Genau deshalb!

_________________
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
Outdoorspäße


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BeitragVerfasst: Mi 29. Sep 2010, 12:59 
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Geocacher

Registriert: Mi 5. Mär 2008, 20:33
Beiträge: 236
argus1972 hat geschrieben:
Natürlich nicht! Wenn ein Suchstollen entstanden ist, kann man den auch wieder mit dem Aushub füllen, das sollte selbstverständlich sein. :roll:

Spekulation: Wenn man den Suchstollen wieder auffüllt kommt vielleicht der nächste Sucher auf die Idee genau da zu graben, weil er sieht, das dort was anders ist.

Ich habe selbst Dosen aus dem Wuzelbereich gehoben, aber die waren nur von ner dünnen Laubschicht bedeckt. Man geht die Cacherautobahn entlang, nimmt nen Stöckchen zum Stochern und merkt nen ungewöhnlichen Wiederstand oder hört das ne Plastikdose drunter ist. Kurz das Laub zur Seite und nach dem Loggen genau so wieder verlassen wie vorgefunden.

OK, wenn die Dose tiefer vergraben ist (was laut Guidelines gar nicht erlaubt ist), oder die Plakette so tief unten sitzt wie in dem einen Bild in diesem Thread kann man wohl auch nix machen, ist Sache des Owners sich an die Regeln zu halten und Sache der Suchenden das Versteck im Ursprungszustand zurück zu führen, möglichst wenig Flurschaden anzurichten.....
Vielleicht ists wirklich ein Problem, das "Karawanen" oder Teams da erstmal durchziehen und ohne Hints den ganzen Bereich umpflügen. Dann noch unter Zeitdruck, weil man ja die nächste Dose auf dem Plan hat....
Geocaching wird zum Massenphänomen und das dürfte eher das Problem sein.

Grüße

_________________
Der oben stehende Text ist eine Meinungsäußerung, die meine Ansicht zu diesen Themen wiedergibt.


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BeitragVerfasst: Mi 29. Sep 2010, 13:20 
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Geowizard
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argus1972 hat geschrieben:
Ich stelle sogar die gewagte These auf, dass sich selbst in NSG das Gras von alleine wieder aufrichten dürfte, wenn der unachtsame Wanderer tatsächlich mal den Weg eine Handbreit verlässt.
Richtig, aber bei 20 unachtsamen am Veröffentlichungswochende sieht die Sache schon anders aus.
Soooo einfach dürfen wir es uns nicht machen. Und das schimpfen auf andere, die es vermeintlich auch nicht besser machen, ist keine Lösung!
Oder, um mal wieder einen unpassenden Vergleich heran zu ziehen:
"Es stört Euch doch sicher nicht, wenn ich mal kurz durch Euren Vorgarten laufe und mich da mal ein wenig umschaue. Der Salat, auf den ich getreten bin, nicht so schlimm, der richtet sich wieder auf. Ach, das Loch, dass ich da gegraben habe, das mache ich dann wieder zu..."
Das soll nur mal zum Nachdenken anregen.


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BeitragVerfasst: Mi 29. Sep 2010, 17:48 
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Geoguru
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huzzel hat geschrieben:
....... aber bei 20 unachtsamen am Veröffentlichungswochende sieht die Sache schon anders aus.
Soooo einfach dürfen wir es uns nicht machen. ..........

Komisch.
Die Lösung weiß doch eigentlich jeder: Caches legen, die nicht so oft besucht werden. Seien es Multis, Tradis mit langen Anlaufwegen usw... zeitaufwendige Caches sind einfach sinnvoller. Ich komm vom Letterboxen, und eigentlich gibts da (ausgenommen mal die "Schmalspur"-Hybriden von GC :kopfwand: ) fast nicht die Möglichkeit, mehr als eine Box pro Tag zu machen - da gibts keine Spuren und keine Schäden und keine genervten Anwohner.
Ist ja auch ein einfaches Rechenexempel - wenn ich weniger Caches am Tag "schaffe", gibts einfach weniger Traffic. Wenn es möglich ist, 30 Caches pro Tag zu machen, ist eh was faul. Soviele sehenswerte Stellen auf einen Haufen kanns garnicht geben, mit sovielen Locations kann ich mich garnicht gebührend auseinandersetzen.
Wer einfache Tradis an belangloser Stelle in möglichst engem Abstand gutheißt, nimmt automatisch die angesprochenen Schäden in Kauf - selbst bei bestem Willen und vernünftigem Verhalten gibts eben bei entsprecheder Frequentierung Trampelpfade usw.

huzzel hat geschrieben:
....... Und das schimpfen auf andere, die es vermeintlich auch nicht besser machen, ist keine Lösung!..........

Zugegeben.
Allerdings sehe ich aber auch nicht ein, ausgerechnet von "DENEN" mir sagen zu lassen, daß wir die Bösen sind. An anderer Stelle schrieb ich schon mal, daß selbst 2 Millionen extrem grobmotorische Geocacher nicht halb soviel Natur-, Geschichts- und Kulturschädigung hinkriegen wie die uns Regierenden mit den zugehörigen unteren und oberen Verwaltungsebenen*. Das geht von Missachtung von Naturschutzgebieten über die Zerstörung denkmalgeschützter Objekte bis zum aus Sicherheitsgründen zugeschobenen Erdstall - Beispiele sind der täglichen Zeitung unschwer zu entnehmen.

Gruß Zappo

* ums mit Volker Pispers zu sagen: da muß ein alter al-Quaida-Kämpfer lange für stricken.

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BeitragVerfasst: Mi 29. Sep 2010, 18:21 
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Geoking
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Zappo hat geschrieben:
Ich komm vom Letterboxen, und eigentlich gibts da
[...]
keine genervten Anwohner.

Liegen Letterboxen denn überhaupt an Muggellocations?

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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)


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BeitragVerfasst: Mi 29. Sep 2010, 22:41 
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Geoguru
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radioscout hat geschrieben:
Zappo hat geschrieben:
Ich komm vom Letterboxen, und eigentlich gibts da
[...]
keine genervten Anwohner.

Liegen Letterboxen denn überhaupt an Muggellocations?

Da hastde natürlich wieder den am wenigsten relevanten Punkt meines Beitrages rausgepickt.
Nein, Letterboxen liegen nicht an Muggellocations - das ist eigentlich schon durch die Größe der Box, welche ein großes Logbuch und den Stempel beinhaltet, ausgeschlossen.
Allerdings gibts an vielen, auch belebten Stationen was abzulesen oder anderweitig in Erfahrung zu bringen. Insbesonders bei Stadt-Letterboxen (die es mittlerweile auch gibt)

Z.

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BeitragVerfasst: Do 30. Sep 2010, 13:26 
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Geoguru
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Beiträge: 4851
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe
Ich hab mal die Beiträge über den "gemeinen Birkenbohrer" in einen extra Thread gepackt....guggst Du da:

viewtopic.php?f=109&t=49145

Gruß Zappo

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BeitragVerfasst: So 14. Nov 2010, 18:50 
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Geomaster
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The New Cachers hat geschrieben:
Wenn ich mir mal das Bild hier hier anschaue, frage ich mich, warum DIE die "Guten" sind, und WIR die "Bösen" :???:


Da gibt's einen -alles entscheidenden- Unterschied!

"DIE" sind Eigentümer, und "WIR" bestenfalls erzwungenermaßen geduldete Erholungssucher.

_________________
http://farmsubsidy.org/


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BeitragVerfasst: So 14. Nov 2010, 19:24 
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Geoguru
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Wohnort: 17449 Karlshagen
ime hat geschrieben:
Da gibt's einen -alles entscheidenden- Unterschied!
"DIE" sind Eigentümer, und "WIR" bestenfalls erzwungenermaßen geduldete Erholungssucher.

Das gibt es hier auch und wenn ich der Eigentümer wäre, verlasse ich den Wald trotzdem nicht wie Sau, so daß die Wege nicht mal mehr begehbar sind. :kopfwand:

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Es gibt Cacher, die hat der liebe Gott erst kurz vor Feierabend gemacht!
Moin, moin! Achim & Tina


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