Geocaching & GPS location based games

Thema anzeigen - Brut- und Setzzeit - Welcher Cacher hält sich schon dran?


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BeitragVerfasst: Fr 29. Okt 2010, 10:00 
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Geoguru
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argus1972 hat geschrieben:
.......Mag sein, dass in anderen Landesteilen andere Sitten herrschen, doch mir ist bislang real kein Cache begegnet, der irgendwie bedenklich störend für die Tiere gewesen wäre, weil es meilenweit durch die Pampa ging und auch andere Cacher treffe ich eigentlich immer nur auf Wegen oder etwas abseits davon in unbedenklicher Umgebung an der Dose an.....

Genau das ist auch meine Erfahrung - die Caches, welche ich kenne, führen auf Wegen und die Dose liegt ein paar Meter abseits vom Weg. Eine Naturschädigung oder -störung durch sowas heraufzustilisieren ist etwas daneben.
Ich weiß wirklich nicht, warum alle meinen, Cachen geht querfeldein - wahrscheinlich durch entsprechend aufgebauschte Medienberichte. Das gibt ja auch keinen Sinn - in unseren Wäldern ist alle 100 m ein Weg - was soll ich da durchs Unterholz latschen?
Der einzige Cache, bei welchem es wirklich querfeldein durch den (lichten) Wald ging, war ein Nachtcache - und der war vom Owner mit dem Jäger so abgesprochen.

Zappo

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BeitragVerfasst: Fr 29. Okt 2010, 10:44 
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Geowizard
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Schwammdrüber hat geschrieben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Brut-_und_Setzzeit


Betrifft das etwa die kleinen fiesen Viecher, die immer mein Auto zukacken, wenn ich tief in den Forst zum DriveIn fahre. :lachtot:

Schwammdrüber hat geschrieben:
Warum schert sich da keiner drum?? Wie egomanisch muss man sein, um die Natur im wahrsten Sinne des Wortes so mit Füßen zu treten?


Typische, emotionale Argumentation gutmenschlicher Naturschützer.
Antwort: Weil es keiner weiß!

Setzzeit ist für die meisten Menschen das, was sie früh um neun nach dem Frühstück haben. :D


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BeitragVerfasst: Fr 29. Okt 2010, 15:10 
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Geocacher

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Schwammdrüber hat geschrieben:
Warum schert sich da keiner drum?? Wie egomanisch muss man sein, um die Natur im wahrsten Sinne des Wortes so mit Füßen zu treten?

Seit Jahrtausenden treibt die Natur die Menschen vor sich her. und jetzt bekommt es die dumme Sau eben mal zurück. (frei nach Erwin Pelzig)
Übrigens, nicht überall wo diese dreieckigen grün-weißen Schilder stehen, ist auch ein Naturschutzgebiet. Der geneigte Leser möge sich den Unterschied zwischen "Naturschutzgebiet", "Landschaftsschutzgebiet", "geschützter Landschaftsbestandteil", "Biosphärenreservat" und ähnlichem Gedöns verinnerlichen.


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BeitragVerfasst: Fr 29. Okt 2010, 15:30 
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Geoguru
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Klausi hat geschrieben:
....Erwin Pelzig.....

OT an:
:2thumbs: :2thumbs: :2thumbs:
OT aus

Schönes Wochenende

Zappo

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BeitragVerfasst: Fr 29. Okt 2010, 16:16 
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Geowizard
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Klausi hat geschrieben:
Seit Jahrtausenden treibt die Natur die Menschen vor sich her. und jetzt bekommt es die dumme Sau eben mal zurück. (frei nach Erwin Pelzig)


:D Made my day! :D

Das drucke ich mir aus, natürlich mit GC-Logo und halte es jedem Jäger und Grünmensch vor die Nase, der was von mir will! Herrlich! :D


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BeitragVerfasst: Fr 29. Okt 2010, 23:38 
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Geomaster

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argus1972 hat geschrieben:
Lt. der Guidelines sind Caches mit Dosen im NSG nicht zulässig und werden nicht veröffentlicht. ... Liegt hier vielleicht eine Fehlinterpretation Deinerseits vor?


Ich glaube, da liegt eine Felinterpretation DEINERSEITS vor :shocked:

Die entsprechende Stelle in den Guidelines lautet:

Zitat:
Caches may be quickly archived if we see the following (which is not exhaustive) ... Caches on land managed by an agency that prohibits geocaches, such as the U.S. National Park Service or U.S. Fish and Wildlife Service (National Wildlife Refuges).


Auf Deutsch: Caches können archiviert werden, wenn sie in einem Gebiet liegen, das von einer Behörde verwaltet wird, die Geocaches auf ihrem Land verbietet.

Also: Nicht das Verstecken in NSG ist per se verboten, sondern die zuständige Behörde muss das Cachen dort explizit verboten haben. Die genannten US-Behörden haben das offenbar getan. Die deutschen Naturschutzbehörden haben das Cachen in ihren NSG meist nicht explizit verboten. Es gibt in NSG ja auch offizielle Wanderwege und Lehrpfade. Und es ist durchaus möglich, Caches in NSG so zu gestalten, dass man noch nicht einmal die Wege verlassen muss (Dose z.B. an einer Leitplanke am offiziellen Wanderparkplatz).

Es spricht nichts dagegen, bei sehr naturschädlichen Caches die Archivierung zu beantragen (sogar dann, wenn sie nicht in einem NSG liegen). Aber nur deshalb archivieren, weil sie in einem (deutschen) NSG liegen ?

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Das Leben ist eines der schwersten und endet meist tödlich


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BeitragVerfasst: Sa 30. Okt 2010, 09:24 
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Geocacher
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In meinem Fall in dem NSG war das eine Multistation. Daher wohl vom Reviewer kaum beachtet. Aber das dies kein Einzelfall ist, zeigen mir einige Gespräche auf Events. Auch dort berichtete man mir von einigen Cache die "illegal" liegen. Die Reviewer haben da wohl einiges zu tun.

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MfG Klaus


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BeitragVerfasst: Sa 30. Okt 2010, 10:24 
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Geoguru
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Mein letzter NSG - Cache führte auf dem offiziellen Rundwanderweg von Aktions- bzw. Schautafel zu Schautafel. An den Tafeln mußte man was ablesen - daraus gabs dann die Finalkoordinaten. Der Final war zugegebenerweise ca. 1,50 m weg vom Weg - aber direkt an der Fahrspur des Treckers (Streuobstwiese) - fand ich da vernachlässigbar.

Man muß natürlich auch einmal sehen, daß Geocaching auch was LEISTET - und zwar das, weswegen manche NSG und Lehrpfade angelegt werden - nämlich den Leuten (und Kindern) was über die Landschaft und Natur zu erzählen. Denn nur was man kennt und versteht, wird man auch schützen. Und da zieht Geocaching übers Jahr mehr Besucher zu den Lehrpfaden als die zwei Führungen und ein Schulausflug - kostenlos, freiwillig.

Ich vermisse da auch das Selbstbewußsein über unser Hobby. Cachen hat ganz deutlich was mit Wissensvermittlung, Bildung usw. zu tun. Und über den nichtstörenden Mikro* hintern Schild an der Vogelbeobachtungsplattform - da freue ich mich - NSG hin oder her. Das zeigt doch, daß a) ein Owner sich so dafür interessiert, daß er hier Leute herführen will und b) daß die Stelle von mehr Besuchern aufgesucht wird - ob was hängenbleibt, kann man natürlich nicht genau sagen - das trifft aber auch auf den Schulausflug zu.

Gruß Zappo

*über den "Mikro" natürlich nicht direkt - geht aber manchmal nicht anders.

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BeitragVerfasst: Sa 30. Okt 2010, 13:42 
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Geomaster

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@Zappo: Genau so sehe ich das auch :2thumbs:

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BeitragVerfasst: Di 2. Nov 2010, 17:33 
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Geocacher

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Ich denke auch, es liegt eher daran, dass kaum einer was von Brut- und Setzzeit weiß. Ich leb quasi aufm Land, aber in der Schule erfährst sowas net, und daheim hab ich nur was gehört von wegen "im Sommer nicht über die Wiesen laufen, macht dem Bauern sein Gras kaputt". Aber zum Thema Wald ... kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.

In dem Zusammenhang gehört aber meiner Meinung nach eins klargestellt: Dieses Unwissen ist sicher kein Geocaching-Problem, sondern vielmehr ein Problem bei vielen Freizeitaktivitäten, egal aus welcher Ecke.

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