Geocaching & GPS location based games

Thema anzeigen - Groundspeak besucht die Höhle des Löwen


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BeitragVerfasst: So 12. Feb 2012, 15:35 
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Geowizard

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Danke! :)

Wenigstens erkärt das warum ich mich so schwer tue da verbindliche Rechtsvorschriften zu finden....

LG

_________________
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:
Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.


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BeitragVerfasst: So 12. Feb 2012, 15:45 
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Geoguru
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Mandragora hat geschrieben:
Mit anderen Worten: Wir als Laien werden nie eine eindeutige Klärung finden. Aber zumindest wissen wir, dass auch oben beschriebenen Meinungen aus irgendwelchen Ämtern nicht des Weisheits letzter Schluss ist.

Das ist auch gut so und vermutlich der aktuellste Stand, der überall funktioniert (Vielen Dank noch mal für die Infos):
Jeder macht nach Gefühl das, was er für völlig unbedenklich hält, egal was irgendein Paragraph sagt.
(Mir ist vollkommen klar, dass hier gleich der Einwand kommt, dass ein Grill mit nassem Holz und fettigem Fleisch neben Nachbars Balkon reglementierungsbedürftig sein muss, - aber wir reden hier nicht über Idioten, dann kann man jede Diskussion sofort vergessen)

Schlimm wird's, wenn irgendwelche Vertreter von irgendwelchen persönlichen Interessen, irgendwelchen Behörden deren Nasen auf Paragraphen drücken, von deren Existenz die nicht mal die geringste Ahnung hatten.
Fast immer sind diese Paragraphen aber aus völlig anderem Grund entstanden, als dem, zu dem sie nun herhalten sollen.

Eine Verabredung mit drei oder fünf Cachern zur Suche einer Dose, die ein völlig Unbekannter irgenwo versteckt hat, soll eine genehmigungspflichtige Veranstaltung sein?
Das ist einfach nur lächerlich ... (was das Beispiel weiter oben mit den Osternestern auch schon zeigte)

Sorry, aber mich interessieren diese ganzen juristischen Spitzfindigkeiten nicht.
Die Menschheit wird die Cacher überleben, - bei den Juristen und deren Auswüchse bin ich mir aber nicht so sicher ...

Gruß friederix

_________________
Sonntagscacher und DNF-Logger. War aktiv beim GHT6/13 (Grüne-Hölle-Tauziehen Juni 2013) dabei.


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BeitragVerfasst: So 12. Feb 2012, 19:10 
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Geoguru
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Teddy-Teufel hat geschrieben:
Der Witz ist gut, ich bewundere dich immer wieder, was du so hervor bringst.
Naja, in DEM Fall kam der Witz nicht von mir, sondern von der Verwaltung. Und ich sag ja nicht, daß die Recht hatten - aber so war die "Anschuldigung"

Wir: mit ca. 20 Mann/Frau/Jugendliche/Kinder einmal im Jahr auf eigener Obstbaumwiese getroffen, gegrillt, Bogen geschossen, Spielchen veranstaltet. Samstags aufgebaut, sonntags abgehauen. Jäger behauptet, wir würden dürfen das nicht, ruft die Grünen - Polizei kommt, sagt " alles ok., Sicherheit gewährleistet, harmloser Familiennachmittag - was wollnse denn."
Jäger geht am nächsten Tag aufs Ordnungsamt, erzählt, wir würden sinnlos betrunken in der Gegend rumballern und Passanten gefährden. Brief vom Ordnungsamt an Grundstückseigentümer: "Sofort unterlassen" (Einfach 1:1 die Anschuldigungen das Jägers übernommen).
Wir: Termin im Amt. Amt: "Veranstaltungen müssen angemeldet und beantragt werden, werden aber nicht genehmigt" . Wir: "was für ne Veranstaltung?" . Amt interpretiert gemeinsames Treffen für gemeinsames Tun- auch unter Privatleuten - als Veranstaltung. Punkt. Die Tatsache, daß einem der Grund und Boden gehört, ist nicht relevant, da auf besagtem Grundstück nur der Obstanbau als Nutzung statthaft ist. Dies würde - nach Amt - auch auf Geburtstagsfeiern o.ä. zutreffen. Sehr erschwerend :kopfwand: kam hinzu, daß ich vorne ab dem Parkplatz 4 gelbe Blätter mit Richtungspfeilen aufgehängt hatte, damit die auswärtigen Kumpels auch unsere Wiese finden. Eines davon (hatte ich schon Sonntags beim Einsammeln vermisst) wurde mit großem Triumpfgeheul im Amt als niederschmetterndes Beweismaterial aus dem extra für uns angelegten Ordner gezogen, was uns entsprechend beeindruckte.

Wir haben trotzdem noch ein paar Jahre weiter gemacht, vorher der Polizei usw Bescheid gesagt, die Wogen haben sich geglättet, die Beteiligten sind mittlerweile auch Andere - alles gut - trotzdem - so wars. Sorry.

Daß man als 16jähriger langhaariger Mopedfahrer und Baggerseeübernachter von der "Obrigkeit" in RAF-Zeiten argwöhnisch beäugt wird, daran hatte man sich ja gewöhnt. Daß sich der Argwohn noch in Jahren von 50+, kurzen - ähhh - wenig Haaren und eigenem Grundbesitz bei stinknormalen bürgerlichen Freizeitaktivitäten erhalten hat, läßt mir keine andere Wahl als zu glauben, es läge wohl an mir :D .

Gruß Zappo

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"Wer schneller lebt, ist früher fertig"


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BeitragVerfasst: Mo 20. Feb 2012, 18:26 
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Geomaster
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Das sind ja witzige juristische Auswüchse...
Nun, ich halte das für eine Ente, denn wenn dieser VeranstaltungsBlaBlubb Schule machen würde,
was glaubt ihr wieviele Natur und Wandervereine da plötzlich auf dem Plan stünden?

BTW, meint ihr, die hier in der Kreisverwaltung wissen das auch?
http://www.bad-duerkheim.com/fuehrungen ... spfad.html

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BeitragVerfasst: Mo 20. Feb 2012, 18:52 
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Geomaster
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Ja nun, Diskussionen um "Was ist eine organisierte Veranstaltung" und was nicht, gibt es schon ewig und drei Tage. Zumeist Privatwaldeigentümer haben m.W. in der Vergangenheit nicht nur einmal versucht, dem Betretensrecht - auch über Bande - zuleibe zu rücken.

Ein offiziell z.B. in den Medien ausgelobter Wandertag (z.B. durch eine Stadt, Region etc.) ist m.E. klar eine organisierte Veranstaltung. Da greift die Genehmigungspflicht.

Ob in der "ständigen Rechtssprechung" ein privates Treffen zum Wandern von 5-6 Personen ebenfalls als organisierte Veranstaltung gewertet wird, wage ich zu bezeifeln. ABER: Wenn es viele Probleme und (juristische) Auseinandersetzungen in dem Zusammenhang gäbe, kann sich auch die "ständige Rechtssprechung" verändern.

Ich bin froh, dass wir in Deutschland ein solches Betretensrecht haben. In manch (süd)europäischen Land steht man bei Wäldern öfter mal vor Verbotsschildern oder Zäunen.

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Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten.


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BeitragVerfasst: Mo 20. Feb 2012, 19:47 
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Geomaster
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DWJ_Bund hat geschrieben:
Ich bin froh, dass wir in Deutschland ein solches Betretensrecht haben. In manch (süd)europäischen Land steht man bei Wäldern öfter mal vor Verbotsschildern oder Zäunen.


Das kann Dir zwar hier z.B. an Schonungen oder bei temporären Geschichten wie Baumfällarbeiten auch passieren, aber dann ist ja die Sache eindeutig klar.

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BeitragVerfasst: Mo 20. Feb 2012, 21:00 
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Geowizard
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Ich will die Rechtsdiskussion wirklich nicht stören aber gibt es irgendwo ein offizielles Statement wie es nun auf der Messe war?


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BeitragVerfasst: Mo 20. Feb 2012, 22:59 
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Geoking
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DWJ_Bund hat geschrieben:
Zumeist Privatwaldeigentümer haben m.W. in der Vergangenheit nicht nur einmal versucht, dem Betretensrecht - auch über Bande - zuleibe zu rücken.

Wenn ich so was lese:
derwesten.de/staedte/essen/essen-muss-buchen-wegen-illegaler-dirtbike-rennen-abholzen-id6360313.html
kann ich das sehr gut verstehen.

Der Umgang mit dem Wald durch "Besucher" hat sich leider sehr verschlechtert.

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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)


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BeitragVerfasst: Di 21. Feb 2012, 00:52 
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Geocacher
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radioscout hat geschrieben:
DWJ_Bund hat geschrieben:
Zumeist Privatwaldeigentümer haben m.W. in der Vergangenheit nicht nur einmal versucht, dem Betretensrecht - auch über Bande - zuleibe zu rücken.

Wenn ich so was lese:
derwesten.de/staedte/essen/essen-muss-buchen-wegen-illegaler-dirtbike-rennen-abholzen-id6360313.html
kann ich das sehr gut verstehen.

Der Umgang mit dem Wald durch "Besucher" hat sich leider sehr verschlechtert.


Schön, dass du mal wieder einen extremen Fall gefunden hast. Da ist aber eher die Sicherungspflicht das Problematische gewesen :roll:

Hier ist leider ein trauriges Beispiel vom Durchsetzen privater Interessen...


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BeitragVerfasst: Di 21. Feb 2012, 09:23 
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Geowizard
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foxxyfoxtrott hat geschrieben:
Schön, dass du mal wieder einen extremen Fall gefunden hast. Da ist aber eher die Sicherungspflicht das Problematische gewesen :roll:

Hier ist leider ein trauriges Beispiel vom Durchsetzen privater Interessen...


Wobei sich der unvoreingenomme Geocacher fragt, was das Auto auf dem Feldweg macht,
aber egal.

Aber das Thema Verkehssicherungspflicht wird denke ich aufgrund der letzten Urteile immer mehr in den Fokus gezogen werden.
Wenn ein Ordnungspflichtiger von Dingen weis, die da vor sich gehen,
muss er sich leider auch dafür interessieren. Sei es wie in Essen, das Bäume gefällt werden,
sei es darum, wie man bei einem Klettercache einen Verletzten aus dem Busch bekommt,
oder wer haftet, wenn der Kletternde eine Ast auf den Kopf bekommt, ob der Baum weitab der Wege liegt. Das ist wohl das Problem der Vollkaskomentalität die solchen Blüten treiben.

Gruß Guido

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Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
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