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Thema anzeigen - Nicht nur Nachtcachen ist gefährlich


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BeitragVerfasst: So 27. Nov 2011, 00:24 
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Geoguru
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Hundeführer tagsüber von Jäger erschossen.

Der Jäger hatte ihn wohl mit einem Wildschwein verwechselt, denn wenn -wie im Artikel beschrieben- dieses bei Abgabe des Fangschusses passiert ist, dann müssen die Umstände schon sehr besonders gewesen sein.

Um dabei in die Schusslinie zu geraten kann das Opfer sich nach meinem Dafürhalten nur vorsätzlich schützend auf das Stück geworfen haben.

_________________
Adorfer
--
"Die Statistikcacher machen das Cachen kaputt, weil die Muggle die Nase voll haben!" (König Dickbauch)


Zuletzt geändert von adorfer am So 27. Nov 2011, 00:34, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So 27. Nov 2011, 00:32 
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Geowizard
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Wenn ich den Text richtig interpretiere, war er sogar einer der Hundeführer der Treibjagd.


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BeitragVerfasst: So 27. Nov 2011, 08:58 
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Geowizard
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Ach du meine Güte, wie schafft man sowas?
-jha- hat geschrieben:
Um dabei in die Schusslinie zu geraten kann das Opfer sich nach meinem Dafürhalten nur vorsätzlich schützend auf das Stück geworfen haben.
Hmm, für mich sieht es eher danach aus, dass man sich untereinander nicht so vollkommen einig war, wo die "Schusslinie" ist.

Wird denn normalerweise wirklich auch innerhalb der vom Schützen definierten Schusslinie einfach alles unter Feuer genommen, ohne Rücksicht auf Verluste?

Ich habe mal von "Ansprechen" gehört. Das kann hier doch eigentlich in keinster Weise erfolgt sein, sondern riecht eher nach einem gezielten Schuss auf ein Objekt (den Hundeführer), das der Schütze überhaupt nicht erkennen konnte.
Sperrfeuer in der Fläche (beim Militär "Kill Zone", glaube ich) wird doch normalerweise bei der Jagd eher vermieden, also liegt der Verdacht nahe, dass der Schuss wirklich überaus gezielt erfolgt sein muss.

Mich würden wirklich die Entfernung und die Rahmenbedingungen (Bewuchs, Lichtverhältnisse etc.) interessieren, denn es ist für meine Begriffe garnicht einfach, über eine größere Distanz einen gezielten und tödlichen Schuss abzugeben. Schließlich hatte man das Wildschwein ja vorher auch nur verwundet, also anscheinend unsauber getroffen.

Erstaunlich, aber wir werden es wohl nie erfahren und Spekulation bringt auch eigentlich nichts!

Naja, mit etwas Glück geben ja die beteiligten Herrschaften nach diesem hässlichen Lapsus und nach der erwähnten psychologischen Betreuung jetzt das Hobby auf, dann wird es im Wald zumindest wieder etwas sicherer.

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Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
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BeitragVerfasst: So 27. Nov 2011, 11:53 
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Geowizard
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Zitat:
Wie die Polizei am Samstagabend mitteilte, hatte einer der Jäger ein Wildschwein angeschossen, das danach auf ein Feld flüchtete. Dem Tier sollte aus dem Wald heraus ein Fangschuss versetzt werden.


Da ist doch in erster Linie mal die Frage, welcher Schußbereich dem Unglücksschützen zugewiesen war. "Aus dem Wald heraus...." klingt danach, als hätte er (Vermutung!!!!) das Tier selbst angeschweist und sich dann bei dessen Flucht herumgedreht um nachzuschiessen...

Aber wie gesagt: eigene Vermutung, genaueres werden nur die polizeilichen Untersuchungen bringen.


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BeitragVerfasst: So 27. Nov 2011, 14:10 
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Geowizard

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-jha- hat geschrieben:
Um dabei in die Schusslinie zu geraten kann das Opfer sich nach meinem Dafürhalten nur vorsätzlich schützend auf das Stück geworfen haben.


Wenn er es wie von treemaster vermutet angeschossen hatte und sich dann hinterhergedreht hat um nachzuschiessen geht das bestimmt ganz gut wenn Dir der Finger locker sitzt und Du Dir keine Zeit läßt. Schau´ mal nach was eine Sakkade ist: eine Ursache für die Unaufmerksamkeitsblindheit....

Wenn Dein Gehirn da einfach interpoliert meinst Du im ersten Moment sogar Du machst alles richtig (Ich habe so beim Rückschauen mal einen knallroten LKW von Volvo übersehen, ich hätte geschworen der war nicht da und ich habe geschaut...).

Dem Hundeführer nutzt natürlich auch eine sachliche Erklärung leider gar nichts mehr.

_________________
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:
Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.


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BeitragVerfasst: So 27. Nov 2011, 14:39 
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Geowizard
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Team Hellspawn hat geschrieben:
Schau´ mal nach was eine Sakkade ist: eine Ursache für die Unaufmerksamkeitsblindheit....

Wenn Dein Gehirn da einfach interpoliert meinst Du im ersten Moment sogar Du machst alles richtig ...

Dem Hundeführer nutzt natürlich auch eine sachliche Erklärung leider gar nichts mehr.


Hallo Hellspawn,
danke für den Hinweis, den ich so auch noch nicht kannte. Das würde natürlich in einigen Fällen erklären, warum so viele (vor allem jagende Augenärzte) darauf drängen Jäger (egal welchen Alters) zu einem Sehtest unter jagdlichen Bedingungen zu verpflichten.
Ich selbst grüble seit über zwanzig Jahren, warum bei manchen Menschen eine Art "Schußgeilheit" vorhanden ist und ich als Ausbilder beim Schützen in so manchen Lauf nach Ladehemmung geschaut habe.
Lass in diesem Unglücksfall nur bei der Vorbesprechung eine radikale Ansprache auf den Abschuß von Schwarzwild erfolgt sein und im Hirn des Unglücksschützen hat sich ein "ICH muß aber...." eingebrannt. Der hat aus den Augenwinkeln die hochflüchtige Sau gesehen und jede Art rationelles Gedankengut ausgeschaltet. Da nützen dann auch Warnwesten, Leuchthalsbänder etc. nichts mehr. Da wird dann nur noch die Sau fokussiert....


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BeitragVerfasst: So 27. Nov 2011, 14:58 
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Geowizard

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Gern geschehen! :)
Das ist eben auch in anderen Lebensbereichen wo nicht mit Waffen gearbeitet wird ein Problem (Ich hätte ja auch anstatt in einen LKW zu setzen ein Kind mit dem Firmenwagen zermatschen können; ich bin auf dieses Wahrnehmungsproblem dann auch erst wegen dieser Negativerfahrung gestossen die auch leicht böse hätte enden können).

Da hilft neben dem Sehtest (auch in anderen kritischen Feldern, nicht nur bei Jägern. Ich muss zu meinem Glück jedes ja von der Firma aus einen machen was mir ja auch beim Fahren zu Gute kommt, für die meisten hat sich das aber nach dem einen für Jahrzehnte) wirklich nur konsequent eine Verhaltensschulung und bei Uneinsichtigkeit Führerscheinentzug, Jagdverbot, etc.
Und zusätzlich das mit in die Verantwortung nehmen von entsprechend Vorgesetzten etc. die nachweisen müssen im Einzelfall z.B. keinen Druck ausgeübt zu haben. Auch wenn heutzutage gerne kolportiert wird das jeder für sich selbst verantwortlich ist: So einfach ist das Problem (wie Du ja auch beispielhaft ausgeführt hast) nämlich nicht!

LG

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Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:
Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.


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BeitragVerfasst: So 27. Nov 2011, 15:17 
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Geowizard

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Ein Sehtest ändert doch gar nichts. Entweder man hat das Ziel sicher identifziert und drückt ab oder man hat auch nur den geringsten Zweifel und man lässt es. Gute Augen/Brille sorgen nur dafür, dass diese Grenze in größere Entfernung rückt.

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BeitragVerfasst: So 27. Nov 2011, 15:45 
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Geowizard
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Es geht in dem Falle eben nicht um "normalen" Sehtest sondern um (Schieß-)Übungen unter "realitätsnahen" Szenarien.
Vielleicht muß man dazu auch mal ein Schießkino besucht haben (die Realitätsform von MiB mit den Monstern).
"Vor dem Betätigen des Abzugs ist das Gehirn einzuschalten"... und in solchen Situationen schon zweimal. Leider herrscht auch unter den Jägern heute immer mehr der Leistungsdruck, ein Abschußsoll erfüllen zu müssen, ebenso, wie wir vor 22Jahren darauf gedrillt wurden dass immer der Mann hinter der Waffe.... lassen wir das :zensur: Geht einfach mal auf einen Schießsstand, wo noch mit Klappfall- / Drehscheiben trainiert werden darf (sogenanntes Duellschiessen) und das am besten an einem Tag, an dem Wachmannschaften / Security übt :kopfwand:
Zu meiner Zeit (TM) hat es ausgereicht, einem Rekruten zu sagen, dass die "heutige Schießausbildung" zur Wertung für die Schützenschnur dient... da wurde alles ausgeschaltet, es zählte nur noch der Pappkamerad. Egal ob der jetzt für die P1 auf 25m , das G3 auf 100 - 300m hochkam oder mit der UZI im Sturmlauf angegangen werden mußte.
Beim G3 hab ich Situationen erlebt, wo der Rekrut in die Luft schoß, ohne dass die Scheibe oben war (man schwor Stein und Bein eine Scheibe gesehen zu haben), mit der UZI das komplette Magazin in den Boden feuerte noch bevor er zum Sturm losrannte (und eigentlich kurze Feuerstöße abgeben sollte) oder hinter dem MG3 einen kompletten Gurt durchrotzte. Dananch lagen die Jungs 3m weiter hinten und die Projektile gingen wer-weiß-wohin in die Landschaft.l

Selbige Situation wie mit dem G3 habe ich bei einem Jäger in einem Schießkino auf einer Waffenmesse vor zwei Jahren erleben dürfen. Während noch das Programm auf der Leinwand hochgefahren wurde, fing er schon das Feuern an. Er schwor Stein und Bein, eine Wildsau auf dem Schirm gesehen zu haben.... zu dem Zeitpunkt war es noch das Windoof-Logo :lachtot:


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BeitragVerfasst: So 27. Nov 2011, 18:20 
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Geowizard
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jagdunfälle sind jetzt nicht so wahnsinnig ungewöhnlich. denke in dem bereich passiert verhältnismäßig viel. und vor allem immer mit heftigen konsequenzen. nicht umsonst laufen außer in deutschland in anderen ländern die jäger und treiber quietschebunt herum. hier sträuben sich ja einige jäger schon, ein signalband um den hut zu tragen und bei treibern muss eine bauarbeiterweste reichen.

ob das in diesem fall etwas genutzt hätte weiß ich nicht.

mir wurde in der ausbildung auch beigebracht, dass selbst graßhalme und reisig kugeln elementar ablenken können.

mein freund hat bei der bundeswehr mal mit leutspur-munition geschossen und meinte: das erschrenkenste war der anblick der vielen querschläger.
kann also sein, dass der jäger gar nicht direkt auf den menschen geschossen hat, auch das umfeld ist gefahrenbereich

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:langenase2: . :stumm: . :langenase:


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