Ach du meine Güte, wie schafft man sowas?
-jha- hat geschrieben:
Um dabei in die Schusslinie zu geraten kann das Opfer sich nach meinem Dafürhalten nur vorsätzlich schützend auf das Stück geworfen haben.
Hmm, für mich sieht es eher danach aus, dass man sich untereinander nicht so vollkommen einig war, wo die "Schusslinie" ist.
Wird denn normalerweise wirklich auch innerhalb der vom Schützen definierten Schusslinie einfach alles unter Feuer genommen, ohne Rücksicht auf Verluste?
Ich habe mal von "Ansprechen" gehört. Das kann hier doch eigentlich in keinster Weise erfolgt sein, sondern riecht eher nach einem gezielten Schuss auf ein Objekt (den Hundeführer), das der Schütze überhaupt nicht erkennen konnte.
Sperrfeuer in der Fläche (beim Militär "Kill Zone", glaube ich) wird doch normalerweise bei der Jagd eher vermieden, also liegt der Verdacht nahe, dass der Schuss wirklich überaus gezielt erfolgt sein muss.
Mich würden wirklich die Entfernung und die Rahmenbedingungen (Bewuchs, Lichtverhältnisse etc.) interessieren, denn es ist für meine Begriffe garnicht einfach, über eine größere Distanz einen gezielten und tödlichen Schuss abzugeben. Schließlich hatte man das Wildschwein ja vorher auch nur verwundet, also anscheinend unsauber getroffen.
Erstaunlich, aber wir werden es wohl nie erfahren und Spekulation bringt auch eigentlich nichts!
Naja, mit etwas Glück geben ja die beteiligten Herrschaften nach diesem hässlichen Lapsus und nach der erwähnten psychologischen Betreuung jetzt das Hobby auf, dann wird es im Wald zumindest wieder etwas sicherer.