Wie wäre es denn, wenn sich die Zunft der Dosensucher einfach mal an den Gesetzestext halten würde, ob unsinnig, schwammig, nicht nachvollziehbar oder auch nicht?
Die Angelegenheit ist insgesamt hausgemacht, das wurde bereits als Tatsache in diesem Thema hier ermittelt, also bringt es nichts, nach Auswegen und Lücken zu suchen.
Ansonsten hat der zünftige Dosensucher zwei Möglichkeiten:
1) Augen zu und durch, weiter wie bisher, dann aber auch bitte hinterher kein Gejaule, wenn es zu fiesen juristischen Verwicklungen kommt
oder
2) sich einfach mal daran halten ohne imaginäre Gedankengebilde zu Grauzonen und Interpretation zu zimmern.
Ach ja, da fällt mir etwas ein, da war doch mal was, was so erfolgsversprechend aussah, bzw. verkauft wurde:
Jedenfalls bin ich ja jetzt echt heilfroh, dass das
BEI DIESEM ANLASS als Fazit der Debatte ausgehandelte "Wir bleiben im Dialog" so freundlich, deutlich, im Sinne gegenseitigen Wohlergehens und gegenseitiger Toleranz und unter Rück- und Mitsprache durch/mit den/die Cacher auf den Weg durch die Legislative gebracht und in bestehendes Recht verwandelt wurde. Oder sollten zu diesem Gesetz NUR die Jäger Lobbyarbeit betrieben haben? Meiner Meinung nach sehr unwahrscheinlich.
Schade, dass die Reiter, Pilzsammler und Gleitschirmflieger nicht bei der Podiumsdiskussion dabei waren, dann wäre vielleicht alles ganz anders gekommen...
Das Ergebnis, dass es eben i.d.R. seitens der Wald-, Jagd- und Forstlobby nicht Dialogsuche und der Wunsch auf gegenseitiges Einvernehmen mit Erholungssuchenden ist, sehen die Cacher in Hessen jetzt Schwarz auf Weiß, wenn man es zu Ende denkt.
Vielleicht lernt man daraus, wenn ich da auch gewisse Zweifel habe.