Geocaching & GPS location based games

Thema anzeigen - Vermessungspunkt als Cacheversteck


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BeitragVerfasst: Mo 26. Dez 2011, 23:12 
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Geowizard

Registriert: Mo 1. Aug 2011, 20:13
Beiträge: 1000
Wohnort: 41236
Das ist das eben: Es sollte immer einen aussagekräftigen Hint und ein Spoilerbild geben. Wenn der Cacher ein Statistikcacher ist nutzt er den und die Örtlichkeit wird geschont. Ist man "normal" nutzt man das um eben nicht alles umzugraben und vor dem Rest schützt uns sowieso niemand....

LG

_________________
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:
Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.


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BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2011, 19:04 
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Geomaster

Registriert: Di 30. Aug 2005, 19:04
Beiträge: 474
Paus-online hat geschrieben:
Hinzu kommt in meinem Fall, daß ich das Versteck (ohne Hint und Spoiler) für so gut halte, daß jetzt sämtliche auch nur annähernd beweglichen Teile der Kapelle (um die es bei dem Cache eigentlich geht und die in unmittelbarer Nähe des falschen Vermessungspunktes steht) abgepfriemelt und rausgezerrt werden...

Dann ist das Problem aber doch weniger der Vermessungspunkt als vielmehr eine ungeeignete Location.


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BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2011, 22:33 
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Geocacher

Registriert: Do 16. Jul 2009, 23:57
Beiträge: 123
Wohnort: Bad Sobernheim
Finde ich jetzt nicht. Die Location ist durchaus eine Dose wert, allerdings eine, die gefunden werden kann, ohne daß alles links gemacht werden muß.

Ohne Hint oder Spoiler ist das hier allerdings schwierig.


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BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2011, 18:31 
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Geomaster

Registriert: Di 30. Aug 2005, 19:04
Beiträge: 474
Paus-online hat geschrieben:
Finde ich jetzt nicht. Die Location ist durchaus eine Dose wert, allerdings eine, die gefunden werden kann, ohne daß alles links gemacht werden muß.

... und das erreicht man am besten mit einem kleinen Multi: Z.B. am Kapellchen irgendwas zählen, daraus ergibt sich z.B. eine Peilung zum eigentlichen Cache, der etwas abseits liegt.

Alle sind glücklich: Die Cacher können unbeobachtet suchen, die Anwohner machen keine seltsamen Beobachtungen mehr, und es gibt auch keinen Vandalismus mehr am Kapellchen.

Dumm nur, dass Multis (selbst ultra-kurze) gemieden werden wie die Pest und somit niemand mehr die Lust hat, welche zu legen (mich eingeschlossen).


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BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2011, 22:52 
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Geoking
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Registriert: Mo 1. Mär 2004, 01:05
Beiträge: 18359
Wohnort: Aachen
baer hat geschrieben:
Alle sind glücklich: Die Cacher können unbeobachtet suchen, die Anwohner machen keine seltsamen Beobachtungen mehr, und es gibt auch keinen Vandalismus mehr am Kapellchen.

IMHO gibt es im Zusammenhang kaum etwas auffälligeres als mit einem Zettel irgendwo herumzustehen, zu zählen, zu rechnen und dann etwas in "so ein komisches Gerät" eingeben.

Eine Dose an einer geeigneten Stelle in einigem Abstand mit Hint und Spoiler für einen schnellen Zugriff im Vorbeigehen erscheint mir am unauffälligsten.

Und sie wird auch öfter gefunden, womit sie die "Kapelle zeigen"-Funktion auch erfüllt.
Multis, insbesondere Offset-Caches (Ablesemultis) funktionieren leider i.A. nur, wenn man das Listing ausdruckt. Und ich bin sicher nicht der einzige, der den Anachronismus Tote Bäume meidet, wo immer es geht.

_________________
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)


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BeitragVerfasst: Fr 6. Jan 2012, 00:36 
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Geocacher
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Registriert: Fr 24. Jun 2011, 22:16
Beiträge: 61
Mal ein paar Gedanken aus der (Vermesser)Praxis.
Zunächst gilt es zu unterscheiden zwischen Vermessungspunkten und Grenzpunkten. Grenzpunkte markieren eine rechtliche Grenze, es geht hier um Eigentum! Daraus folgt ganz klar:
1. Finger weg von Grenzpunkten / Grenzbolzen / Grenzsteinen / Grenzmarken!!!!!!
2. Keine Caches als Grenzpunkte tarnen! Die Folge für den lernenden Cacher wäre 1. und das gilt es tunlichst zu vermeiden!


Vermessungspunkte, meist markiert als "Mess-Punkt" oder "Verm.-Punkt" können vieles sein. Einmal amtliche Festpunkte, also Punkte, mit deren Hilfe man sich in der Situation draußen orientiert, um referenzierte Vermessungen auszuführen, ob amtlich für Grenzen oder anderweitig für den Bau ist mal egal. Als Vermessungspunkte markiert in Form von Bolzen, Nägeln, Marken oder anderen Vermarkungsarten sind aber auch Hilfspunkte, die nur von temporärer Bedeutung sind. Oder Versicherungspunkte der amtlichen Festpunkte. Bevor amtliche Punkte verwendet werden, werden sie mit ihren Versicherungen überprüft. Verwechslungen sind dabei nahezu ausgeschlossen. Das Argument, mit als Vermessungspunkt getarnten Dosen würde man Verwechslungen verursachen, ist recht weit hergeholt.
Es ist richtig, dass, insebesondere in der freien Feldlage, die meisten (amtlichen) Vermessungen mittlerweile nahezu ausschließlich mit GNSS (GPS etc.) ausgeführt werden und die bisherigen amtlichen Festpunkte obsolet werden. Das heißt aber nicht, dass es in Ordnung wäre, diese zu zerstören oder zu beschädigen. Insbesondere in bebauten Gebieten sind diese Punkte nach wie vor wichtig.

Meine Meinung aus Vermessersicht:
-Echte Vermessungspunkte (amtliche) sind so stabil, dass sie kaum von einem unbedarften Cacher beschädigt werden können. Da muss man schon mit roher Gewalt drangehen und das will ich niemandem unterstellen.
-Caches als Grenzpunkte zu tarnen ist ein absolutes No-Go!
-Caches als Vermessungspunkte zu tarnen ist OK, da eine Verwechslung kaum möglich ist. Der Fehler würde sofort aufallen.
-Eine gewisse Vorsicht bei der Suche nach Caches ist immer angebracht. Man merkt in der Regel vorher, ob man etwas zerstört oder nicht.


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BeitragVerfasst: Fr 6. Jan 2012, 01:09 
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Geoguru
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Registriert: Mi 11. Feb 2004, 22:03
Beiträge: 3425
Wohnort: Port Melbourne, VIC
Gab's nicht vor ein paar Wochen die gleiche Diskussion in grün? Da waren es eben keine Vermessungspunkte sondern Videokameras oder so ...

ganz abgesehen davon:
Paus-online hat geschrieben:
... in den Boden geschlagenen ...

_________________
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BeitragVerfasst: Fr 13. Jan 2012, 00:56 
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Geocacher

Registriert: Di 29. Jun 2010, 23:24
Beiträge: 265
Wohnort: 06886 Lutherstadt Wittenberg
Etwas spät aber würde trotzdem hierzu meine Meinung noch abgeben.
Bin Geodäsie-Student im höheren Semester und habe durch Praktika ne gewisse "Erfahrung" in der Praxis.
Grenzen sind wie erwähnt ein NO-GO. Meist werden diese auch mit Grenzsteinen versehen, die so fest drin sind, dass ein Cacher die nicht bewegen kann, jedoch gibt es auch Grenzmarkierungen die wie normale Vermessungspunkte aussehen (Rohr mit Kappe). Auf denen steht lediglich Grenzpunkt drauf. Nur welcher Cacher liest das vorher was drauf steht und versteht den rechtlichen Unterschied? Wohl die wenigsten.

Zu den normalen Vermessungspunkten. Ein Vermesser sollte eigentlich von alleine erkennen ob ein Verm. Punkt beschädigt ist. Wenn er locker oder die nicht fest ist sollte er diesen erneuern. Wenn man im ländlichen Raum unterwegs ist nimmt man normalerweise heutzutage auch immer ein GPS mit, da man vorort nicht immer weiß, ob die teilweisen schon viele Jahrzente alten Punkte noch vorhanden sind.
Anders sieht es in der Stadt aus. Bei meinem Praktikum in Leipzig arbeitete ich im Amt. Ein GPS hatten wir eigentlich nie mit, da man von einem ausreichend verdichtetem Netz ausgeht. Wenn dann aber der ein oder der andere Punkt zerstört wurde steht man auf einmal dumm da und muss sich die Punkte von weiter weg neu holen. Das erhöht den Aufwand enorm. Wenn man die Kosten für ne Stunde eines Messtrupps ranzieht, wird der Mehraufwand schnell teuer und das nur weil da jemand dachte, da könnte ja was im Rohr sein.

Fazit: Ich find die Idee einen Cache in so einem Punkt zu verstecken nicht schlecht, jedoch finde ich es auf keinen Fall in Ordnung, wenn original Vermarkungs Equipment an Cacher verkauft wird. Wenn auf den Kappen statt Verm.Punkt genausogroß GC-Punkt stehen würde bzw, eben das GC/GS LOGO drauf wäre würden auch normale Cacher diesen als Cache erkennen und kämen nie auf die Idee jeden Vermessungspunkt in der Nähe eines Caches "genauer untersuchen" zu wollen.


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BeitragVerfasst: Fr 13. Jan 2012, 08:01 
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Geonewbie

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Beiträge: 9
Wohnort: 4600 Olten / Schweiz
rolf39 hat geschrieben:
Es ist zwar etwas OT, aber:
Zum Schutz der Original-Vermessungspunkte im Listing, und zwar am Anfang, darauf hinweisen, daß der Cache nicht im VP ist.


Das ist eben nie nötig, wenn überhaupt keine Cache in Vermessungspunkte versteckt werden.

Da gehe ich vollkommen in einer Reihe mit Radioscout.
- Vermessungspunkte
- Wasserhydranten
- die Wasserschlder etc,
sind wie die Vogel Nistkästen ein absolutes NoGo als Geocache Versteck.

Weil sie als reale und echte Dinger eben von uns Geocacher misshandelt werden,
wenn sie per Zufall in der Nähe eines Geocache sind.

de HP vo Oute


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BeitragVerfasst: Fr 13. Jan 2012, 08:23 
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Geocacher

Registriert: So 11. Dez 2011, 02:23
Beiträge: 34
Wohnort: Isen
Vatanen73 hat geschrieben:
Das ist eben nie nötig, wenn überhaupt keine Cache in Vermessungspunkte versteckt werden.

(... Some stuff deleted...)

Weil sie als reale und echte Dinger eben von uns Geocacher misshandelt werden,
wenn sie per Zufall in der Nähe eines Geocache sind.

de HP vo Oute


1. Diese "Logik" lässt sich auf nahezu beliebige Objkte übertragen, dann darfst Du Deine Filmdose nur noch auf asphaltierten Flächen anlegen.
2. Misshandelt werden Dinge nur, wenn derjenige sein Hirn vergessen hat mitzunehmen. Die universelle Lösung wäre nachzudenken über das was ich tue. Allerdings bin ich dann selbst verantwortlich und kann die Verantwortung nicht auf andere abschieben.

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Vg Matthias

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