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Thema anzeigen - Verbot für Fahrradfahren im Wald in Hessen auf Waldwegen?


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BeitragVerfasst: Di 3. Jul 2012, 20:04 
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Geomaster
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Moin moin,
FloriJ hat geschrieben:
Gibt es in Baden-Württemberg schon länger.
...
Edit: In NRW gibt es das Verbot auch. Wird wohl langsam bundesweit angepasst.

In welchem Bundesland ist denn das Fahrradfahren auf Pfaden erlaubt? Mir ist nur die Regelung bekannt, nachdem das Fahrradfahren nur auf Wegen mit "hinreichender" Breite erlaubt ist. Also jene Wege, auf denen Autos fahren könnten, wobei Rückewege hier (in RLP) wieder ausgenommen sind.

Mir scheint, dass hier ein Fass aufgemacht wird, das gar nicht da ist. (Neudeutsch: Shitstorm)

Gruß
ColleIsarco

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"Sind Sie Pessimist?" - "Neh, bringt doch gar nichts..."

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BeitragVerfasst: Di 3. Jul 2012, 20:14 
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Geoguru
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Was ist denn ein Weg, „von nicht geländegängigen, zweispurigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden kann"?
Da fallen alle osm-tracks mit Grade 3 bis 5 weg.
d.h. mit dem Fahrrad nur noch auf den Forstautobahnen, überall wo es "Grün in der Mitte gibt" ist keine ganzjährige Befahrbarkeit für Straßen-PKW mehr gegeben. d.h. Radfahrverbot.

Das kann ja dann heiter werden!
Wenn das Gesetz wird kann man ja mal spaßeshalber die Polizei mit Anzeigen so lange traktieren ("gegen unbekannt", Radler konnte nicht festgehalten werden, aber mit genauer Personenbeschreibung. Nein, leider kein Foto...) bis die Polizei sich weigert, die Anzeigen aufzunehmen...

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Adorfer
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"Die Statistikcacher machen das Cachen kaputt, weil die Muggle die Nase voll haben!" (König Dickbauch)


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BeitragVerfasst: Di 3. Jul 2012, 20:26 
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Geoguru
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MadCatERZ hat geschrieben:
Was kommt als nächstes, Tempolimit für Jogger(damit sie keine Waldschildkröten zertrampeln)?

Ein Verbot ist immer nur so gut (oder schlecht), wie es von der Masse angenommen wird.

Wir waren am Sonntag zum Cachen in Duisburg am Rhein.
Angesteuert haben wir einen im Cache angegebenen und auch auf der Karte eingezeichneten Parkplatz.

Dummerweise stand kurz vor dem Parkplatz ein Durchfahrt-Verbotsschild mit der Ausnahme für landwirtschaftlichen Vekehr.
Was tun?
Wir haben trotzdem 20 Meter hinter dem Schild geparkt; - wie alle anderen am Rhein
Erholungsuchenden auch.

Kurz darauf sagte uns ein Ortskundiger, dass die Polizei hier in der Woche gerne Knöllchen verteilen würde.

Als wir zu einer Pause und Picknick wieder an unserem Cachemobil vorbei kamen, fuhren just die Blauen auf den Platz.
Sie drehten eine Runde und dürften ca. 50 Fahrzeuge gezählt haben (drei davon waren Cachemobile, der Rest andere Hobbyisten, wie Wanderer und vor allem Skiter; - also die mit den Fallschirmen auf Rädern ).

Die sind dann nach ihrer kurzen Runde sofort wieder weitergefahren ohne auch nur auszusteigen.

Nix mit Knöllchen.

Will sagen, man kann nicht übliche Praxis, die von der Bevölkerung allgemein "gelebt" wird, durch ein paar (willkürliche) Verbote ausknipsen.

Die Hessen können den Wald verbieten soviel sie wollen,
das wird den "Untertanen" und Erhohlungssuchenden im Wald völlig wurscht bleiben.

Gruß friederix

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BeitragVerfasst: Di 3. Jul 2012, 21:36 
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Geocacher
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Bin ich jetzt doppelt böse, weil ich mit meinen Mountainbike zum Cachen in den Wald fahre.

Da sieht man wieder zwei Sachen.

Einerseits die, mit der etabliertesten Lobby gewinnen

Waldbesitzer gegen Mountainbiker
Jäger gegen Geocacher

Würden alle Seiten mehr Rücksicht nehmen und Tolerenz zeigen, würde es nicht so weit kommen.

- Wenn einmal in der Woche eine Person auf einen Baum in einen Waldgebiet klettert, würde es keinen interessieren. Wenn mehrere Rudel in der Woche, mehre Bäume im Wald beklettern fällt es auf.
- Selbiges für Powertrail, das fällt auf. Wenn man stattdessen auf der Strecke einen Multi (mit QTA-Stages) auslegt, fällt man im Vergleich zum Otto-Normal Wanderer nicht auf.
- Wenn ein Radfahrer vor einer Persongruppe langsam fährt freundlich bedankt und vorbeifährt stört er nicht. Wenn er rasant klingelnd vorbeif drängelt ist er der Rowdy.
- Der Hundehalter, der sein Hund nicht im Griff hat ...
- Der Autofahrer der sein Auto in der Waldzufahrt parkt ...

So gibt es für jede Personengruppe genügend Negativ-Beispiele.

Übrigens Thüringen hat die Wegbreitenbeschränkung wieder aufgehoben.

Viele Grüße

Stefan


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BeitragVerfasst: Di 3. Jul 2012, 22:19 
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Geoguru
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stefan_da hat geschrieben:
Übrigens Thüringen hat die Wegbreitenbeschränkung wieder aufgehoben.
Stefan

Aha, also regiert unsere Elite (die Politiker), wie sie es immer tut:
Per try&error.
Erst wollen sie das Volk gesund machen, indem sie die Natur per Erlebnispfade oder Waldkindergärten dem Pöbel schmackhaft machen, dann plötzlich, nachdem letzter Gefallen daran gefunden hat, ist er auf ein Mal ein störender Faktor im Grünen und man drischt mit Verboten auf das dumpfbackige Untervolk ein.

Und dann hat wohl irgendein noch halbwegs Gescheiter die Malaise erkannt und gesagt, "ist doch irgendwie alles Kac**, was wir hier machen".

Ob es so einen in Hessen auch gibt?

Gruß friederix

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BeitragVerfasst: Mi 4. Jul 2012, 20:08 
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Geoguru
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BeitragVerfasst: So 22. Jul 2012, 16:50 
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Geonewbie

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Soweit ich mich erinnere gibt es in Skigebieten Warnschilder die auf die Gefahr aufmerksam machen.
Wäre doch also sinnvoller extra Strecken für Mountainbiker einzurichten und diese auch zu beschildern. Immerhin ist die Natur für Jeden da. :^^:


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BeitragVerfasst: So 22. Jul 2012, 17:34 
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Geowizard

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Am allereinfachsten wäre es zu bremsen wenn man Fussgänger und speziell Kinder sieht! ;) Ein "EY!!! 5m hinter einem ist einfach arg knapp...

Wir (also meine Familie und ich) machen ja auch Platz wenn man uns die Chance dazu gibt! ;) Platz genug ist nämlich für uns alle, selbst auf schmalen Wegen!
Verbote brauchts nicht, nur ein bischen Rücksicht (wobei ich der Meinung bin das klappt gerade im Wald mit Fußgängern und Fahrradfahren ganz gut, auf der Strasse is eher "Krieeeech!!!" )

LG

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Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:
Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.


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BeitragVerfasst: So 22. Jul 2012, 19:00 
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Geowizard

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Wohnort: 45133 Essen
Hier in der Gegend ist mir beides schon begegnet: Ausgeschilderte MTB-Trails und rücksichtsvolle Radler. Wobei...? Handelt es sich dabei eigentlich um "offizielle" Schilder, oder haben die die Biker womöglich selbst angebracht?


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mtb-trail.png [ 164.66 KiB | 244-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: So 22. Jul 2012, 19:29 
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Geomaster
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Beiträge: 726
Mountainbiker- und Wegweiser- Spax-Schrauben sind weder für den Baum noch für das Sägewerk schädlich.

Einzig Cachehalteschräubchen lassen einen Baum in drei Wochen vollständig absterben und führen in Sägewerken zu Explosionen.

...gerüchteweise ! ;)

_________________
LG, Thorsten


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