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Thema anzeigen - Ausrüstung SKT für Klettercaches


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 Betreff des Beitrags: Ausrüstung SKT für Klettercaches
BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2009, 21:08 
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Geomaster
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Ich habe mal zusammengerechnet, was so verschiedene Ausrüstungen der SKT kosten und auf meiner HP http://www.vesab.de eine Seite hinzugefügt (SKT Geocaching).

Wenn ihr im Netz nach Preisen recherchiert, werdet ihr merken, dass die Anbieter teils niedrige und höhere Preise haben. D.h., das eine Teil gibt es beim Händler A billiger und dafür kostet das andere Teil beim gleichen Händler wieder mehr. Insgesamt nimmt sich das alles nicht so sehr viel.

Wer eine halbwegs solide Grundausrüstung kaufen will, muss ca. 230 bis 250 Euro investieren (inkl. Helm). Die genauen Aufstellungen findet ihr auf meiner Seite.

Kaufen kann man SKT-Zeug nur bei speziellen Händlern (siehe google). Ich würde grundsätzlich nur bei Profis kaufen, die auch selbst klettern (SKT) oder sogar ausbilden. Kauft möglichst nur bei einem Händler und lasst euch beraten. Dazu muss der Händler natürlich vom Fach sein und nicht nur einen Internet-Ramschladen besitzen.
Die meisten Outdoorladen könnt ihr getrost vergessen in diesem speziellen Fall. Da bekommt ihr oft genau die falschen Sachen und tolle Sprüche dazu (selbst viele Male erlebt).

Viel Spaß beim Lesen.

cu Tom ;)

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BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2009, 21:21 
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Geoguru
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tosa hat geschrieben:
Ich habe mal zusammengerechnet, was so verschiedene Ausrüstungen der SKT kosten und auf meiner HP http://www.vesab.de eine Seite hinzugefügt (SKT Geocaching).

Ich könnte jetzt eine Diskussion zum Thema Deeplinks und dem Fluch von Frame-Navigation vom Zaun brechen.

Aber um beim Thema zu bleiben:
Auch wenn ich die Methode mit Klemmknotenseil und Lockjack sehr interessant finde: Mir ist bislang kein Cacher damit "in freier Wildbahn" begenet.
Deine Tabelle ist zwar recht ausladend. Aber so ganz ohne Produktnamen und/oder Links in der Tabelle hilft das vermutich keinem Einsteiger. Denn er weiss nicht, ob der Helm für 60 Euro jetzt wirklich schon ein "Komfort-Helm" ist, oder einfach nur bei seinem Anbieter eben etwas teurer ist.

Will sagen: Eine Nennung von Beispielprodukten wäre meines Erachtens sinnvoller. Wo man dann was bekommt kann ja jeder selbst entscheiden nach Preis und Leistung des Händlers.
(Die von Dir ermittelten Tagespreise kannst Du natürlich trotzdem dazuschreiben und alle paar Monate aktualisieren.)

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BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2009, 23:20 
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Geomaster
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Na ja, das sind alles eher untere Preise und die sind dann auch noch bei allen Anbietern auf ein paar Euro identisch.
Es gibt also durch Links nicht wirklich einen Mehrwert, wobei ich ja zumindest einen Anbieter auch namentlich nenne.

Ich finde es auch richtig, die Links weg zu lassen, da ich der Meinung bin, dass sich jeder Interessierte mit dem Thema doch intensiver beschäftigen sollte, da es schließlich sehr leicht zu Unfällen kommen kann.
Und um einen preislichen Überblick zu bekommen ist die Tabelle ausreichend.

Da es hier fast ausschließlich um PSA (Persönliche Sicherheitsausrüstung) geht, kommt man bei einigen Dingen (Helm, Gurt) um ein An/Ausprobieren nicht herum. Jeder hat andere persönliche Voraussetzungen und findet daher andere Materialien besser. Damit meine ich zB den Sitz von Gurten und Helmen, die Bedienung von Karabinern oder das Feeling beim Seilgriff.
Bestimmte Empfehlungen könnten daher verkehrt sein.

Dass du keinen Kletterer gefunden hast, der SKT in dieser Form benutzt, muss ja nichts heissen.
Die entsprechenden Techniken sind bei richtiger Anwendung jedenfalls einfach, sicher und effizient.
Dies lässt sich leicht daran erkennen, dass sie sich in den letzten 20 Jahren weltweit unter den Profis durchgesetzt haben und ständig weiter entwickelt worden sind.

Welche Techniken siehst du denn bei den Geocachern?

cu Tom

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BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2009, 01:27 
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Geoguru
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tosa hat geschrieben:
Dass du keinen Kletterer gefunden hast, der SKT in dieser Form benutzt, muss ja nichts heissen.
Die entsprechenden Techniken sind bei richtiger Anwendung jedenfalls einfach, sicher und effizient.

Das habe ich ja nicht bezweifelt.

Ich finde es z.B. erstaunlich, dass selbst im "Extrem"-Set keine Handsteigklemme vorgesehen ist. Selbst wenn man die nicht zum Steigen benutzt, weil man alles in DRT macht, so ist die spätestens beim Umbauen oder für Flaschenzüge extrem hilfreich.
Die Bruststeigklemme hast Du vermutlich im "großen Gurt" schon mit hineingerechnet.

Was mich verwundert ist der Achter, weil er (meiner Meinung nach) einfach zu viele Nachteile hat. ATC und andere Tubes sind nicht teurer und sind universeller.
Und statt eines zweiten 60m-Statikseiles würde ich im Extrem-Pack auf jeden Fall dann doch ein Set Express-Schlingen und ein Dynamik-Seil dazunehmen. Die Zahl der Caches wird größer wo man im Vorstieg hoch muss.

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BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2009, 07:32 
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-jha- hat geschrieben:

Ich finde es z.B. erstaunlich, dass selbst im "Extrem"-Set keine Handsteigklemme vorgesehen ist. Selbst wenn man die nicht zum Steigen benutzt, weil man alles in DRT macht, so ist die spätestens beim Umbauen oder für Flaschenzüge extrem hilfreich.
Die Bruststeigklemme hast Du vermutlich im "großen Gurt" schon mit hineingerechnet.

Was mich verwundert ist der Achter, weil er (meiner Meinung nach) einfach zu viele Nachteile hat. ATC und andere Tubes sind nicht teurer und sind universeller.
Und statt eines zweiten 60m-Statikseiles würde ich im Extrem-Pack auf jeden Fall dann doch ein Set Express-Schlingen und ein Dynamik-Seil dazunehmen. Die Zahl der Caches wird größer wo man im Vorstieg hoch muss.


Vorstieg klammere ich ja definitiv aus.
Achter ist nur als Sicherheit für Rettungsfälle.
Statt Handsteigklemme kommen einfachere und seilschonendere Techniken zum Einsatz (z.B. Lockjack oder Spider).
Wozu eine Bruststeigklemme?
Ich frag noch einmal nach - welche Techniken hast du denn in der freien Wildbahn für den Aufstieg z.B. im Baum gesehen?

cu Tom

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BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2009, 09:13 
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@Tom: Erstmal Danke für die Mühe und das Erstellen der Seite.

Zitat:
Die Zahl der Caches wird größer wo man im Vorstieg hoch muss.

Für MeckPomm bezweifle ich diese Feststellung doch stark. Der Thread ist nicht umsonst hier gepostet und bezieht sich doch erstmal grundsätzlich auf das Ziel, auf einen Baum hoch zu kommen.

Zitat:
Mir ist bislang kein Cacher damit "in freier Wildbahn" begenet.

Ich hab letzten Sonntag fünf gesehen, die diese Technik mit Begeisterung getestet haben. Klar gibt es einfachere Wege, aber für den Einstieg ist es eine vergleichsweise kostengünstige Variante. Die Liste soll sicherlich kein Allround-Handbuch für T5-Junkies sein.


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BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2009, 10:14 
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Geoguru
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Ich denke auch dieser Thread ist a) lokal bezogen (das bezieht sich auf die Abwesenheit von Bergen einerseits und das Einkommensniveau in MV andererseits; deshalb hier gepostet und nicht bei "Klettern") und steht b) in Zusammenhang mit dem Einstiegskurs vom letzten Sonntag und damit zusammenhängenden Fragen.
Ich werd mir das auf jeden Fall mal anschauen, danke tosa für die Arbeit!

Ich hätte auch gleich noch eine Frage zum Gurt: reicht ein "normaler" Alpin-Gurt? Man sitzt ja im Gegensatz zum Bergsteigen die ganze Zeit straff im Gurt, sind die Teile dafür ausgelegt?

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BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2009, 10:22 
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Geoguru
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tosa hat geschrieben:
Vorstieg klammere ich ja definitiv aus.

Eigentlich schade.
Gibt es in MVP keine alten Steinbrüche oder Gittermasten in der Landschaft?

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BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2009, 10:51 
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Geomaster
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hcy:
Der Alpin-Gurt reicht für kurze Einsätze sicherlich aus (um so mehr Polsterung und Fläche an den Auflagen - um so besser).
Leider tuts dann hinterher an manchen Stellen durchaus arg weh, wenn man Pech hat (Radlerhose unterziehen).
Richtig gut ist dann erst der Baumklettergurt Troll für 124 Euro. Das ist ein ganz einfacher Gurt.
Toll wirds erst ab 220 Euro z.B. für den Butterfly - extrem bequem und haltbar.
Die anderen Gurte kosten dann mehr (220 bis 400 Euro) und sind sicher overdressed.

jha:
Steinbrüche gibts extrem wenig.
Gittermasten und Ähnliches würde ich nie im Vorstieg erklettern (da ich immer allein bin und nicht lebensmüde).
Die SKT ist da einfach und sicher.


Noch eine Bemerkung zur Klemmknotentechnik beim Aufstieg:
Wer diese Technik das erste Mal anwendet wird erstaunt sein, wie schwer sich der Knoten schieben lässt und wie anstrengend (aber sicher) der Aufstieg ist.
Das ist eine Frage des Zusammenspiels der Materien und Erfahrung.
Die richtige Materialkombination (Seil/Klemmknoten) und die richtige Technik sorgen aber dafür, dass der Aufstieg kinderleicht geht. Dazu muss man aber schon etwas üben und herumprobieren. Mit der Zeit merkt man dann erhebliche Fortschritte.
Wichtig ist das Vermeiden von Reibung - deshalb Kambiumschoner, besser Rollen und deshalb auch Geräte, wie Lockjack und Consorten.
Alle, die beim Kurs waren, haben ja sicher bemerkt, dass es für mich mit der richtigen Technik kein Problem war immer wieder schnell mit jedem Teilnehmer bis nach oben zu klettern.

cu Tom ;)

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BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2009, 10:59 
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Geoguru
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Registriert: Di 24. Mai 2005, 15:56
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tosa hat geschrieben:
Noch eine Bemerkung zur Klemmknotentechnik beim Aufstieg:
Wer diese Technik das erste Mal anwendet wird erstaunt sein, wie schwer sich der Knoten schieben lässt und wie anstrengend (aber sicher) der Aufstieg ist.

Ich hab die Tage mal etwas gelesen im Netz, da muss ich auch sagen dass ich mich an die ganze Geräte die es da noch so gibt lange nicht rantrauen würde. Da gibt's ja Teile, wenn man vor Schreck vergisst loszulassen (weil man sich ja instinktiv erst mal irgendwo festklammern will) liegt man ungebremst unten. Da lob ich mir doch (als Anfänger) den unbequemen Knoten, zumal der auch fast nix kostet.
Ich war jedenfalls überascht mit wie wenig Ausrüstung man eigentlich sicher den Baum hoch und wieder runter kommt.

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