Geocaching & GPS location based games

Thema anzeigen - Laufanzeige


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 Betreff des Beitrags: Laufanzeige
BeitragVerfasst: Mi 5. Dez 2012, 19:20 
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Geocacher
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Hallo, ich habe da mal wieder eine Frage.

ich wollte für einen Cache eine Laufanzeige bauen.
Dafür wollte ich http://www.reichelt.de/Siebensegment-An ... 37d88327e4 nutzen.

2 Stück wollte ich nebeneinander packen und diese mit Microcontrolern ansteuern, sobald Strom fließt.

Nun die Frage :-) Welchen Microcontroler (Atmel) brauche ich, damit er fähig ist dies zu steuern? Und ist dies so wie ich das möchte überhaupt möglich, oder brauche ich da noch mehr ?

Gruß Baha


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 Betreff des Beitrags: Re: Laufanzeige
BeitragVerfasst: Fr 7. Dez 2012, 08:37 
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Geowizard
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Bahaoth hat geschrieben:
Nun die Frage :-) Welchen Microcontroler (Atmel) brauche ich, damit er fähig ist dies zu steuern? Gruß Baha


auf jeden fall welche mit vielen pins (ausgängen). in deinem fall wohl 7 + 5 pro anzeige ich hab mich an die dot-matrix dinger noch nicht gewagt, vielleicht diesen winter.
mein tip, nimm so ein LED Namensschild

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ist aber nur ein tip, wenns unbeding die matrixteile sein sollen musst du warten bis hier wer was dazu schreibt der damit schon gewerkelt hat.

Bahaoth hat geschrieben:
oder brauche ich da noch mehr ?


na mindestens noch ein paar widerstände, je nach bedarf ein wenig periferie...
gruß uwe

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 Betreff des Beitrags: Re: Laufanzeige
BeitragVerfasst: Fr 7. Dez 2012, 13:37 
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Geocacher
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Hast du da zufällig eine günstige Bezugsquelle?


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 Betreff des Beitrags: Re: Laufanzeige
BeitragVerfasst: Fr 7. Dez 2012, 14:26 
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Geowizard
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Günstig ist relativ, um die 8,00 Euro bei eBay.
Gruß Uwe

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 Betreff des Beitrags: Re: Laufanzeige
BeitragVerfasst: Mo 10. Dez 2012, 09:56 
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Geonewbie

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Hallo Bahaoth,

ohne bislang selbst damit gearbeitet zu haben: Schau Dir vielleicht einmal den MAX7219 von Maxim an. Da kommst Du dann mit einem vergleichsweise kleinen Atmel hin, und das Leiterplattenlayout dürfte sich auch etwas einfacher gestalten.

Viel Erfolg.
Floez13


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 Betreff des Beitrags: Re: Laufanzeige
BeitragVerfasst: Mo 10. Dez 2012, 12:09 
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Geomaster
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upigors hat geschrieben:
wenns unbeding die matrixteile sein sollen musst du warten bis hier wer was dazu schreibt der damit schon gewerkelt hat.



Gewerkelt und die Station war fixefertig.
Wenn jemand Strom mitbringen soll und er ist naja, etwas zittrig beim Batterie dran halten, dann "vergisst" das Teil schonmal den eingespeicherten Text.
Da die Texteingabe durch zwei Druckschalter auf der Rückseite erfolgt und dies recht mühsam ist, hast Du bald keine Lust mehr den Text immer wieder einzugeben.

Alternativ eine fest installierte Stromquelle.
Original ist eine Knopfzelle drin. Uwe, waren das 3V?
Zwei Mignon/AA sollte da ewig halten.
Als Auslöser kommt vieles in Betracht. Normaler Taster, Reedkontakt, Lichtsensor...


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 Betreff des Beitrags: Re: Laufanzeige
BeitragVerfasst: Mo 10. Dez 2012, 14:07 
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Geomaster
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Floez13 hat geschrieben:
ohne bislang selbst damit gearbeitet zu haben: Schau Dir vielleicht einmal den MAX7219 von Maxim an.

Äh, hust, äh, 4,18$@1k ? Da bekommt man aber verdammt viel verdammt luxuriösen Microcontroller für. Ok, für sauberes und jitterfreies Multiplexen muss man etwas Hirn in Software investieren, und Hirn ist ja für gewöhnlich mit Gold nicht aufzuwiegen - aber so gerne ich Maxim und die einen oder anderen Bausteine von denen mag, das ist dann glaub ich doch etwas Overkill.

chrysophylax.

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Bekennender Warmduscher und DNF-Logger. Nebenbei-Spielprojekt: Geocaching Magnetbake / Reaktivlicht im Eigenbau.
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 Betreff des Beitrags: Re: Laufanzeige
BeitragVerfasst: Mi 12. Dez 2012, 08:50 
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Geonewbie

Registriert: Di 5. Jun 2012, 04:56
Beiträge: 8
Hallo chrysophylax,

> Hirn ist ja für gewöhnlich mit Gold nicht aufzuwiegen
Fully ACK :D

Ist halt die Frage, was man will/braucht/kann.
In einem meiner Caches hatte ich auch drei Sieben-Segment-Anzeigen einfach an den PIC d'rangehängt und gemultiplexed. In den Code dazu hatte ich mich anhand einiger Beispiele aus dem Internet 'reingefräst. Hatte auch Spaß gemacht, nach Jahrzehnten 'mal wieder etwas in Assembler zu machen (ja, die Hardcore-Variante ;)).

Mir ging es darum, für einen ganz bestimmten Zweck eine ganz bestimmte Schaltung zu entwickeln, die es so nicht zu kaufen gab (und damit war der Selbstbau alternativlos). Bei Deinem Engagement im grünen Forum unterstelle ich einfach einmal, dass Du auch Spaß an der Elektronik an sich hast, was zumindest bei mir nicht ganz so ausgeprägt ist.

>Ok, für sauberes und jitterfreies Multiplexen muss man etwas Hirn in Software investieren
Wenn Du dies schon als Disclaimer aufzählst, dann wollen wir den Disclaimer 'mal umrechnen:
Ein MAX7219 kostet in der Conrad'schen Apotheke 11,16 EUR. Zusammen mit den anderen Sachen, die ich für eine Schaltung brauche, komme ich mit Sicherheit auf einen Betrag, mit dem ich an einer der häufigen versandkostenfrei-Aktionen teilnehmen kann. Dafür kann ich einen kleineren (billigeren) uPC nehmen. Sagen wir, Schnaps 'rauf, Schnaps 'runter, die Aktion kostet mich 10 EUR mehr.

Dafür muss ich mich nur in das (aus meiner Sicht) vergleichsweise einfache Protokoll des 7219 einlesen, brauche mich nicht um jitterfreies Multiplexen zu kümmern, erhöhe die Funktionssicherheit der Schaltung und minimiere die Wahrscheinlichkeit, dass ein Cacher vor Ort unverrichteter Weise von dannen ziehen muss, weil meine Schaltung vielleicht nicht funktioniert. Allerdings wird die Schaltung auch etwas größer, und ich kann einen evt. vorgegebenen Formfaktor nicht einhalten.

Ich weiß nicht mehr, wie lange ich damals gebraucht habe, um beginnend bei 0 ein sauberes Multiplexen hinzubekommen. Auf jeden Fall ist es mir zusammen mit dem zuvor Gesagten die 10 EUR wert.

Es ist natürlich etwas anderes, wenn ich vorhabe, mehrere elektronische Gimmicks zu entwickeln. dann lohnt es sich, tiefer in die Programmierung einzusteigen, denn (um noch einmal auf Deinen Satz zurückzukommen): "Hirn ist ja für gewöhnlich mit Gold nicht aufzuwiegen." Wenn ich so verfolge, was Du so machst, dann muss ich einfach feststellen: Uns trennen vom Know-How her Galaxien :ops: . Siehe oben: Ist halt die Frage, was man will/braucht/KANN. Zugegeben: Bei mir wäre es der 7219.

Beste Grüße
Floez13

P.S.: Und ebenfalls zugegeben: Ein wenig fühle ich mich jetzt bei der Ehre gepackt ;) . Ich lass Dich wissen, welche Variante ich für meine nächste Schaltung genommen haben werde. ;) ;) ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Laufanzeige
BeitragVerfasst: Mi 12. Dez 2012, 14:05 
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Geomaster
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Wenn Platz keine Rolle spielt, würde ich hier noch mal die 74 HC 595 in die Runde werfen.
Damit würde sich die Schaltung auch realisieren lassen. Pro 7 Seg Anzeige einer und dann einfach
durchshiften lassen. Mit ~30 ct je Stück schon etwas günstiger als der Max. Und ich kann
prinzipiel beliebig anreiehn.

_________________
Grüße aus dem Norden

peter51d


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 Betreff des Beitrags: Re: Laufanzeige
BeitragVerfasst: Mi 12. Dez 2012, 16:33 
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Geomaster
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Registriert: Do 24. Sep 2009, 15:55
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Floez13 hat geschrieben:
Ist halt die Frage, was man will/braucht/kann.
In einem meiner Caches hatte ich auch drei Sieben-Segment-Anzeigen einfach an den PIC d'rangehängt und gemultiplexed. In den Code dazu hatte ich mich anhand einiger Beispiele aus dem Internet 'reingefräst. Hatte auch Spaß gemacht, nach Jahrzehnten 'mal wieder etwas in Assembler zu machen (ja, die Hardcore-Variante ;)).

Ich gönn mir ja ausschließlich Hardcore, weil ich der Meinung bin, dass hardwarenahe Programmierung nur in Assembler vernünftig funktioniert, da man nur dann so nah an der Hardware ist, dass man sicher sein kann, dass diese auch wirklich tut, was man sich wünscht.

Wobei ich mir bewusst bin, dass ich damit relativ alleine auf weiter Flur stehe...

Oder wie es mal ein ehemaliger Scheff von mir sagte: "Und Sie stell ich dann neben den Herrn H. ins Museum mit Ihren Ansichten", und dann nicht glücklich war als ich antwortete "Oh, danke für dieses Lob, das größer nicht hätte ausfallen können. Ins Museum kommt normalerweise nur, wer wirklich was geleistet hat - und wenn ich auch noch kompetenzmäßig neben den Herrn H. gestellt werde, dann fühle ich mich wirklich geehrt !"

Floez13 hat geschrieben:
Bei deinem Engagement im grünen Forum unterstelle ich einfach einmal, dass Du auch Spaß an der Elektronik an sich hast, was zumindest bei mir nicht ganz so ausgeprägt ist.


Da musst du dir keine Sorgen machen - ich mach das mit der Elektronik-Entwickelei hauptberuflich und würde das definitiv aufgeben, wenn ich keinen Spaß mehr dran hätte.

Floez13 hat geschrieben:
Ich weiß nicht mehr, wie lange ich damals gebraucht habe, um beginnend bei 0 ein sauberes Multiplexen hinzubekommen. Auf jeden Fall ist es mir zusammen mit dem zuvor Gesagten die 10 EUR wert.


Hmh, "eigentlich" macht man doch Dinge selbst, um danach stolz wie Oskar auf sich zu sein, was man da alleine hingekriegt und dabei gelernt hat. Völlig egal, ob es sich um Software, Hardware, oder etwas völlig anderes wie z.B. Kochen handelt.

Um das Beispiel mal an den Haaren herbeizuziehen: Ich kann ein Abendessen aus Einzelzutaten entweder selbst kochen und mich anschließend freuen, dass es beim dritten Versuch auch wirklich essbar und lecker war.

Oder ich kaufe ein Tiefkühlfutter, werfe es in die Mikrowelle, und drapiere es anschließend hübsch auf den Teller. Schmeckt bestimmt auch, ist meist deutlich teurer, hat nicht immer genausogute Eigenschaften wie was selbstgekochtes, geht aber bestimmt schneller. Aber wirklich selbstgemacht ist das doch nicht...

Du verstehst, was ich meine ?

Und um das Beispiel (wo ich es gerade so an den Haaren herbeigezerrt habe und es mir jetzt nicht weglaufen kann) noch ein wenig weiter zu vergewaltigen:

Du kannst natürlich eine Tiefkühl-Pizza-Margherita (Bestellnummer MAX7219) bei Feinkost-Käfer für 10€/Stück kaufen. Oder du stellst fest, dass der Name der Firma nicht unbedingt zum Geschmackseindruck beiträgt, und kaufst im Discounter um die Ecke (unter der Bestellnummer SAA1064) eine Pizza, die genau so schmeckt, und seit über 20 Jahren nach einem verdammt ähnlichen Rezept als Marktstandard etabliert ist. Dafür kostet sie nur 1,95€ pro Stück.

Klar geht auch das erheblich schneller, als selbst zu kochen - und ist wahrscheinlich gar nicht mal soooo viel schlechter.

Wobei ich mir immer noch die Freiheit nehme, die volle Kontrolle übers Rezept zu behalten - denn ich steh schon manchmal auf unglaublich billige unglaublich gute unglaublich wirkungsvolle Zutaten, die ich in keinem Fertigfutter finde ;)

Floez13 hat geschrieben:
Wenn ich so verfolge, was Du so machst, dann muss ich einfach feststellen: Uns trennen vom Know-How her Galaxien :ops: . Siehe oben: Ist halt die Frage, was man will/braucht/KANN. Zugegeben: Bei mir wäre es der 7219.


Wie schon geschrieben: Kein Grund zur Sorge oder Selbstkasteiung, ich mach das beruflich. Und bevor du im Sexshop für Perverslinge kaufst, schau dir mal den SAA1064 an. Nur so als Empfehlung.

Floez13 hat geschrieben:
P.S.: Und ebenfalls zugegeben: Ein wenig fühle ich mich jetzt bei der Ehre gepackt ;) . Ich lass Dich wissen, welche Variante ich für meine nächste Schaltung genommen haben werde. ;) ;) ;)


Mach das. Wobei das mit dem Multiplexen wie mit jedem anderen "Rezept" für eine Elektronik-Aufgabe auch ist: Du brauchst erschreckend viele Versuche, bis es zum ersten Mal richtig funktioniert. Aber dann klappt es, und du hast was, worauf du stolz sein kannst - und wenn das nächste Mal eine ähnliche Aufgabe auf dich zukommt, dann funktioniert die viel schneller, WEIL DU VERSTANDEN HAST, wie der Trick funktioniert - statt einfach nur anderer Leute Rezepte aus dem Internet nachzukochen oder bei irgendeinem Lieferanten die Fix-und-Fertig-Würzmischung zu kaufen.

chrysophylax.

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