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Thema anzeigen - Marktübersicht käufliche Reaktivlichter


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BeitragVerfasst: Fr 25. Mär 2011, 17:14 
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Geomaster
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Nachdem sich inzwischen doch ne ganze Menge Leute und Varianten tummeln - warum nicht einfach mal ne Marktübersicht, was und wo es so gibt.

Ich fang mal an:

AtTiny, LED, LDR mit 2*AAA-Zelle im Petling, fest vorprogrammiert auf "10x Blitzen bei Anleuchten" im geocoinshop für 24,95€.

AtTiny, 7Segment-Anzeige, LDR mit 3V Li-Zelle im Petling, kundenspezifisch nach Bestellung vorprogrammiert bei pecodu für 29,95€.

AtTiny, LED, 2 (!) LDR zur Differenzhelligkeitsmessung, Bausatz mit Platine. Im Moment ausverkauft, sonst bei IT-WNS für 6,49€.

AtTiny, LED, LDR, Batteriehalter für 2xAA, fest programmiert auf 3xkurz 3xlang bei RC-Beleuchtung für 19,95€.

AtTiny, Phototransistor, LED, 7805 und Batterieclips für 9V-Block. Vorprogrammiert aber mit Lernmodus über Taster/Pinzette, um eigene Blinksequenzen einzufüttern bei bierwut. Keine Ahnung, ob man das kaufen kann, man kündigt jedenfalls schon länger an, dass es dafür eine Platine geben soll.

ti MSP, Photodiode, LED, mit CR2032 als Versorgung im Petling und fest vorprogrammiertem Blinkmuster bei ELV für 11,95€.

PIC16F690, LDR, 7Segment-Anzeige mit CR123A im Petling und nach Kundenwunsch fest vorprogrammiertem Anzeigetext bei chrysophylax für 25€ (Magnetbake) bzw. 30€ (Reaktivlicht), gelegentlich auch mal billiger bei i-bäh ab 19,90€.

AtTiny, LDR, 2xAAA im Petling und nach Kundenwunsch fest vorprogrammiert regelmässig bei i-bäh über den Verkäufer namens reaktivlicht, z.B. hier ab 19,50€.

PIC16F676, 7Segment, LDR auf Platine fest vorprogrammiert aber über Taster auf eigene Texte zu programmieren als Geocaching-Bake AS141 demnächst über aatis.ev - wahrscheinlich in der Region 10-15€.

Den Herrn Paravan aus der Schweiz gabs auch mal mit was kommerziellem in der Planung, allerdings schreibt er selbst dass sein Reaktivlicht deutlich teurer werden würde als ein Chirp und er daher mit dem Erscheinen des Chirps das Projekt eingestellt hat. Ist auch ein AtTiny24 mit 7Segment-Anzeige, über Taster vom Kunden selbst mit Anzeigenachrichten zu füttern.

Wer sonst noch Bezugsquellen hat einfach hintendranhängen, ich vermute mal im Marktsegment dürfte ein reges Kommen und Gehen herrschen ;)

chrysophylax.

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Zuletzt geändert von chrysophylax am Sa 26. Mär 2011, 12:39, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr 25. Mär 2011, 18:07 
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Geowizard
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bei mir ;)
14,50 € im z.B. im Zentrifugenröhrchen mit 2AAA und Programmierung, Farbe der LED nach Wunsch

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BeitragVerfasst: Sa 26. Mär 2011, 13:02 
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Geomaster
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Ich hab nochmal ein wenig in alten Freds und im Zwischennetz gewühlt und noch folgendes gefunden:

AtTiny, 2xLDR, als Bausatz mit fest vorprogrammierter Blinkfrequenz und 2xAA Halterung bei robotikhardware.de für 19,80€.

chrysophylax.de

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BeitragVerfasst: Sa 26. Mär 2011, 14:04 
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Geomaster
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Für soviele Taler werden Reaktivlichter gehandelt?
Vielleicht sollte Ich doch mal eine Serie auflegen... Wie funktioniert das mit dem CE Zeichen eigentlich ;D

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NUR TOTE FISCH SCHWIMMEN MIT DEM STROM...


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BeitragVerfasst: Sa 26. Mär 2011, 14:49 
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Marcel123 hat geschrieben:
Für soviele Taler werden Reaktivlichter gehandelt?

Tu dir keinen Zwang an, wieviel Anteil Materialkosten an den Dingern sind und wieviel Anteil Arbeit und Drumherum wurde hier ja schon ergiebig erdiskutiert....

Marcel123 hat geschrieben:
Vielleicht sollte Ich doch mal eine Serie auflegen... Wie funktioniert das mit dem CE Zeichen eigentlich ;D

Das ist ziemlich einfach. Du kaufst dir bei Conrad für 19cent/Stück einen Aufkleber mit dem passenden Logo. Oder du druckst es dir selbst, die Anleitung dazu, wie ein echtes CE-Zeichen aussieht, findest du auf www.ce-zeichen.de. Da steht auch, wie man es richtig malt, damit es sich vom tatsächlich existenten echten Logo für die Abkürzung "China Export" unterscheidet. So ein Ding bappst du dir dann einfach auf dein Produkt. Der Unterschied von CE zu richtigen Zertifikaten wie VDE oder TÜV/GS ist der, dass sich ein CE völlig ohne irgendeine Prüfung jeder xbeliebige Mensch erstmal auf sein Produkt bappen darf wenn er einen Zettel beilegt in dem er schreibt "ich hab mir ein paar Gedanken gemacht und bin der Meinung, dass mein Produkt diese oder jene Anforderung einhält, die nötig ist um es in der EU in Verkehr zu bringen". Erst wenn irgendjemand (z.B. ein Marktbegleiter) dich bei einer passenden Behörde/Institution (z.B. icsms) anpisst weil er dein Produkt auseinandergenommen und nachweislich durch Analyse herausgefunden hat, dass es die Anforderungen nicht erfüllt, dann bist du gezwungen den Verkauf zu stoppen und wenn du es weiterverkaufen willst nachzubessern. Das macht so gut wie nie irgendjemand. Ernsthafte Strafen gab es in den letzten Jahren auch noch nie, auch Rückrufe sind solange durch dein Produkt keine Menschenleben gefährdet werden völlig unüblich.

Das ist auch der Grund, warum in realen Märkten niemand mehr auf ein CE-Zeichen irgendeinen Pfifferling gibt und seriöse Kunden Wert auf ein echtes Prüfzertifikat wie VDE oder TÜV/GS legen, welches von einer unabhängigen Organisation durch Verifikation am echten Produkt erstellt wurde und anhand seiner fortlaufenden Nummer jederzeit online bei den erstellenden Instituten überprüft werden kann.

Was ich schon in letzter Zeit alles an Elektrik auseinandergenommen habe, was sich selbst ein CE-Zeichen (mit kurzem E-Mittelstrich, also nicht das echte "China Export") gegeben hat und was keinerlei Überprüfung durch ein Prüfinstitut standhalten würde geht auf keine Kuhhaut....

chrysophylax.

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BeitragVerfasst: Mo 4. Apr 2011, 07:29 
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Neuzugang in der Riege der i-bäh-Anbieter, sieht auch nach handgefädeltem AtTiny24 mit LDR und 7Segment aus. So genau ist das auf dem Bild nicht zu erkennen.... 24,95€.

chrysophylax.

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BeitragVerfasst: Mo 4. Apr 2011, 09:16 
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Das mit dem CE Zeichen ist nicht so einfach. Dazu muss ein passendes Zertifikat erstellt werden und als Dokument beigelegt werden (es müssen schon die richtigen Normen drauf stehen). Die Prüfung gemäß den angegebenen Normen muß dokumentiert und jederzeit nachgewiesen werden können auf Anfrage. Alles andere ist vorsätzlicher Betrug und führt zu deutlichen Strafen. Es reicht wenn ein Mitbewerber es erkennt das alles nur Fake ist und schon habt ihr den ersten Abmahnanwalt im Nacken. Mit "CE-Kennzeichnungen" ist nicht zu spaßen.

Bei der Gelegenheit vergiß nicht die WEEE Registrierung (Elektrogeräteentsorgung) und den ganzen anderen Kladeradatsch den das mit sich zieht (Gewerbeanmeldung, Anschluß an ein Verpackungsentsorgungssystem, die Raubritter der IHK und der Gemeinde usw. usf.)

Sowas kann rein rechtlich nur als Bausatz geliefert werden, dann ist man zumindest vor der CE und WEEE Geschichte freigestellt.

Nur so am Rande gesagt .... :)


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BeitragVerfasst: Mo 4. Apr 2011, 10:30 
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dl1nux hat geschrieben:
Das mit dem CE Zeichen ist nicht so einfach. Dazu muss ein passendes Zertifikat erstellt werden und als Dokument beigelegt werden (es müssen schon die richtigen Normen drauf stehen).

Ja, ein Stück Papier muss man sich schon schreiben.

dl1nux hat geschrieben:
Die Prüfung gemäß den angegebenen Normen muß dokumentiert und jederzeit nachgewiesen werden können auf Anfrage. Alles andere ist vorsätzlicher Betrug und führt zu deutlichen Strafen. Es reicht wenn ein Mitbewerber es erkennt das alles nur Fake ist und schon habt ihr den ersten Abmahnanwalt im Nacken. Mit "CE-Kennzeichnungen" ist nicht zu spaßen.


Nunja, so sollte das sein - wenn ich mir in der Praxis so ansehe, was sich alles ein CE gibt und einfach mal abwartet ob und was da kommt (Stichwort: "Los, verklag mich doch - ich sitz weit weg im Ausland") oder was so an EMV-Prüfberichten kommt, wenn man wirklich mal wo nachfragt.... Aber man soll ja den Glauben an das Gute nicht verlieren, Conrad ist sich bestimmt ganz sicher dass ja alle seine Kunden selbstverständlich mit ihren elektrischen Ergüssen in einem zertifizierten EMV-Labor waren bevor sie so einen hübschen Aufkleber erwerben wollen. Gerade Conrad-Kunden sind ja bekannt für ihre professionelle Arbeitsweise und korinthendefäkierend pingelige Einhaltung von Normen zu EMV und elektrischer Sicherheit bei den Dingen, die sie so bauen.... Von daher: Die Rente ist sicher, und Produkte mit CE drauf sind echte Qualitätsprodukte ! Jawohl ! Da wacht die EU drüber. Jawohl ! Es würde nienicht ein einziges China-Schrott-Produkt mit CE-Bapperl im europäischen Markt auftachen, dafür sind die Kontrollen viel zu streng.

Es ist bestimmt nur ein böswilliger Kalauer, dass in der Elektronik-Entwicklungsbranche die Standard-Antwort auf die Frage eines Kunden "Was kostet ein CE?" IMMER "19 cent bei Conrad" ist. Seriöse Entwickler fragen dann hinterher "Wollen Sie stattdessen nicht etwas Geld in die Hand nehmen und ein richtiges Zertifikat beantragen ? Ein VDE z.B. ist unanfechtbar wenns einmal durch ist...."

Aber um nicht nur rumzuranzen betrachten wir das Thema mal vom Sachaspekt her: Um dir für z.B. ein Reaktivlicht ein CE zu geben wären von elektrischer Sicht die einzuhaltende Fachgrundnorm die EN61000 für Störfestigkeit und die EN55022 für die Störaussendung. Eventuell gibts noch die eine oder andere einzuhaltende Spielzeugnorm im Sinne von "Verschlucken und Ersticken", aber elektrisch wird egal was es an gerätespezifischen Normen gibt immer zurückgeführt auf die EN61000 und EN55022 als Fachgrundnorm.

Daraus ergeben sich folgende Teilbereiche, die im Labor zu verifizieren sind:

    EN55022 nach Klasse A, leitungsgeführte Störaussendung 0.15 bis 30MHz: Entfällt, da abgeschlossenes Gerät ohne Versorgungs-Anschlusskabel. Keine Leitung für "leitungsgeführt" vorhanden.
    EN55022 nach Klasse A, gestrahlte Störaussendung 30 MHz bis 1000MHz: Ja, dazu muss man sein Reaktivlicht mal in eine GTEM-Zelle stellen. Aber ganz ehrlich: Ich kenne meinen PIC, und wenn der von egal welchem internen Oszillator getaktet wird ist die gestrahlte HF aber so was von weit weg von egal welchem Grenzwert, dass man auf die Messung auch gleich verzichten kann. Dazu hab ich schon genügend Produkte mit dem Ding gebaut um entsprechende Messwerte zu haben.
    EN61000-4-6 Störfestigkeit gegen leitungsgeführte Immission 0.15-80MHz 10V entfällt, da keine Versorgungsleitung vorhanden.
    EN61000-4-5, Surge 1.2/50µs entfällt, da keine Versorgungsleitung vorhanden.
    EN61000-4-4, Burst +/-2kV entfällt, da keine Versorgungsleitung vorhanden.
    EN61000-4-3, Störfestigkeit gegen gestrahlte Immission 80-2000MHz 10V/m wäre zu messen, ist aber für gewöhnlich bei rein digitalen Mikroprozessorschaltungen kein Problem. Zumindest hatte ich in den letzten 10 Jahren mit solchen noch keins bei der Prüfung HF Immission. Spannend wird die Prüfung nur bei echten Analogschaltungen.
    EN61000-4-2, ESD +/-6kV Kontaktentladung, +/- 8kV Luftentladung Die einzige Prüfung die überbleibt und die ganz spannend werden könnte, weil ich bisher keine Erfahrungen mit Petlingen als Ziel für ESD-Beschuss habe und die Schaltung so unglaublich hochohmig intern ist, dass ESD Luftentladung in der Nähe spannend werden könnte.

Wenn ich das nächste Mal dienstlich im EMV-Labor bin, nehme ich mal einen Petling mit. Manchmal ist da noch Zeit über oder man muss Zeit totschlagen, während man auf das Ergebnis irgendwelcher Prüfdurchläufe wartet, dann mach ich mal Spaßeshalber ESD und gestrahlte HF (Emission & Immission) für mein Reaktivlicht mit.....

P.S.: Oben aufgeführte Grenzwerte sind die Werte für Industrieelektronik und nicht für Haushaltsgeräte - die Industrie liegt da üblicherweise eine deutliche Stufe über den Anforderungen für die Haushalts-Technik, aber den Ehrgeiz hätte ich schon.....

chrysophylax.

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BeitragVerfasst: Di 5. Apr 2011, 18:08 
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Die genannten Gründe sind für mich die Argumente das Ganze nicht komerziell zu betreiben (von der Zeit die es zusätzlich bedarf, mal abgesehen).

chrysophylax hat geschrieben:
Nunja, so sollte das sein - wenn ich mir in der Praxis so ansehe, was sich alles ein CE gibt und einfach mal abwartet ob und was da kommt (Stichwort: "Los, verklag mich doch - ich sitz weit weg im Ausland") oder was so an EMV-Prüfberichten kommt, wenn man wirklich mal wo nachfragt....
Das es ein Unterschied zwischen C E und CE gibt, ist dir bekannt?

Viele Grüße,
Thomas(_st)


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BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2011, 08:37 
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Hier hat sich aber ein Hobbyist wirklich ziemlich viel Mühe gegeben, die er für 16€ verkauft... Wobei die Idee, mit einer transparenten Filmdose das Batteriehalter-Durchmesser-Problem zu lösen schon knuddelig ist.... 1 Tiny, 1LDR, 1LED.

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chrysophylax.

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