jmsanta hat geschrieben:
Es würde mir ein großes Vergnügen bereiten einfach mal auszuprobieren, ob sich die Zentralbibliothek meines Arbeitgebers an der Beschaffung der Diplomarbeit wirklich die Zähne ausbeißt - bisher habe ich mit deren Hilfe noch alle wissenschaftlichen Arbeiten (weltweit) beschaffen können, die ich haben wollte - solange sie aus Geheimhaltungsgründen nicht einer zeitlich begrenzten Sperre oder wegen zu schlechter Bewertung einer dauerhaften Sperre unterliegen.
Das ist ja auch Sinn einer jeden wissenschaftlichen Publikation - sie MUSS auf Nachfrage zur Verfügung gestellt werden. Steht alles in den entsprechenden Hochschulvorschriften....Deswegen mußten z. B. von Promotionarbeiten vor 10 Jahren an einigen Hochschulen 50 (!) Exemplare der Bibliothek übergeben werden (Kosten trägt der Promovend

). Im Zeitalter der Digitalisierung sind es denn an fortschrittlichen Hochschulen 3 Druckexemplare und 3 CDs

.
vonRichthofen hat geschrieben:
Ich bin mir momentan noch nicht über die Art und Weise der Publizierung im klaren und habe mich in die Richtung auch noch nicht schlau gemacht. Man möge mir meine Zurückhaltung daher verzeihen.
.......
Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht warum darauf so herumgehackt wird.
Ganz einfach: Du möchtest, dass Leute den Fragebogen ausfüllen, damit Du Deine Diplomarbeit machen kannst. Kein Problem, auch ich habe den Fragebogen ausgefüllt. Aber zwangsläufig möchte der einen oder andere Teilnehmer auch wissen, was dabei rauskommt. Das sollte für Dich nicht überraschend sein. Und daher sollte man sich damit vielleicht mal auseinandersetzen BEVOR man die Aktion startet.... meiner Meinung nach.
vonRichthofen hat geschrieben:
Wie aber schon gesagt wurde dürfte hier bei 99,9% der User kein Interesse am theoretischen Gebrabbel bestehen von daher denke ich, dass eine Zusammenfassung in diesen Kreisen einen deutlich größeren Nutzen haben und mehr Anklang finden wird.
Ach, und wie kommst Du denn auf die Zahl

? Ich wäre mir da nicht sooo sicher....
vonRichthofen hat geschrieben:
Ich habe nicht bestritten, dass wenn jemand auf mich zukommt und das Ding in abgewandelter Form als Buch herausbringen möchte, ich mich dann freuen würde. Schließlich Stecke ich 6 Monate lang Zeit, Geld, Schweiß und vielleicht auch noch Tränen

in die Arbeit. Ich könnte daran auch nichts verwehrfliches entdecken. Ihr?
Ich würde mich ganz schön übergangen fühlen, wenn auf einmal meine Daten nicht (nur) für eine wissenschaftliche Arbeit verwendet werden würden sondern auf einmal ein Buch draus wird. Mir wäre es wohl zu blöd, Dich zu verklagen, aber ich würde mich mit ziemlicher Sicherheit an Deinen Prof wenden, weil so ein Vorgehen nämlich nicht korrekt und nicht zulässig ist. (Das Buch darfst Du übrigens auch nur mit Einverständnis Deines Betreuers rausbringen).
Ich will Dich nicht schlechtreden oder irgendwas vermiesen, aber wenn man sich mit so einem Projekt an die Öffentlichkeit wendet, um Daten zu bekommen, gehört zur Projektvorbereitung, dass man sich Gedanken um die Auswertung und Präsentation macht. Das sollte iegentlich in der Vorbereitung der Diplomarbeit mit dem Betreuer abgesprochen werden.
Entweder bist Du in der Hinsicht noch etwas unwissend/naiv oder es schert Dich einfach nicht.... Ich tippe aber auf ersteres, denn dem kann dann auch noch abgeholfen werden.
Nix für ungut,
Islebilse