Hi,
Zappo hat geschrieben:
Chanur73 hat geschrieben:
.......Aber hier wird jetzt seit zig Seiten diskutiert. Würde denn überhaupt irgendjemand hier so einen Job machen wollen? Aus meinen Erfahrungen (in anderen Bereichen) wird immer gern viel und lange über eine Idee diskutiert und letztendlich tut sich entweder eh nichts oder wenn man sich doch mal dafür entschieden hat, findet sich plötzlich niemand, dei/der mitmacht....
....jetzt mal von der anderen Seite: wer würde sich den Entscheidungen und den Kompromissen, die der "Verbindungsmann" zusammen mit den Muggels ausknobelt, überhaupt beugen? Den armen Menschen wird's ziemlich schnell verschleißen - fürchte ich - und seine Caches wird er wohl auch irgendjemand überschreiben müssen - sonst werden die nicht mehr lange leben.
Ich hab gegen einen Verband gestimmt, weil ich denke, dass ich meine Dosen-Probleme, wenn ich denn mal welche habe sollte, selber lösen kann. Ich persönlich würde nicht wollen, dass das jemand anderes macht. Das wäre dann ja so eine Art Mediator-Job...
Gegen die Vermittlung von Kontaktmöglichkeiten der direkt (!) Beteiligten hätte ich nichts, aber den Rest würde ich selber klären wollen.
Und ja, so ein Mediator-Job kann ziemlich aufreibend sein...
baer hat geschrieben:
Eine Interessenvertretung müsste mehr auf der "strukturellen" Ebene arbeiten, d.h. Pressearbeit machen, um Geocaching in der Öffentlichkeit in ein gutes Licht zu setzen, und auch die bereits erwähnte Lobbyarbeit machen, d.h. dafür sorgen, dass die Cacher vor kritischen Entscheidungen auch gehört werden. Ich kann nicht erkennen, dass beides derzeit koordiniert im größeren Umfang gemacht würde.
Auch diese Lücke könnten die Listing-Plattformen durchaus füllen! Dann braucht es tatsächlich keine andersweitige Vertretung mehr.
Dafür brauchts aber auch Leute, die das machen wollen (mehrsprachig)...und die Listing-Plattformen müssen das auch wollen.
Wir Beide haben bei uns noch keine negativen Erfahrungen wegen Geocaching gemacht, ich kann da eigentlich wenig mitreden. Trotzdem bin ich immer noch der Meinung, dass ein direktes Aufeinanderzugehen der Betroffenen am ehesten etwas bringt. Wird allerdings schwierig, wenn in den meisten Dosen nicht mal eine Mailadresse hinterlegt ist.
Man kann jemanden, den eine Dose stört, ja nicht noch dazu "zwingen", sich erst einmal mit gc.com und GCCodes auseinander zu setzen, um an eine Kontaktmöglichkeit zu kommen. Dazu wären regionale Kontakt-Vermittler sicherlich gut, wobei da rechtlich zu klären wäre, was überhaupt weitergegeben werden darf...
Ich stell mir das alles nicht ganz so einfach vor. Grad nicht, wenn irgendwelche Verbände bzw. Vereine ins Leben gerufen werden (und es wird sicherlich nicht bei einem einzigen bleiben), die sich dann auch noch zu den eigentlichen Problemen gegenseitig konkurieren...
Grüße, Birgit