Um noch mal auf das Ausgangsthema zurückzukommen: Einen Tradi, der auf dem Spielplatz liegt würde ich vielleicht mit Kind angehen, aber vermutlich ignorieren.
Ich setze mich dann lieber auf die Bank und löse Mysteries, während die Tochter spielt

Wir haben einmal einen Multi gemacht, bei dem nicht ersichtlich war, dass er auf einem Spielplatz beginnt. Dort mussten sehr geschickt versteckte Hints gesucht werden, das Final lag ein schönes Stück weiter ausserhalb.
Den haben wir allerdings spät Abends nach einem NC gemacht, als schon längst keine Kinder mehr da waren. Da das Gelände mitten in einem kleinen Wald liegt, mussten wir auch nicht befürchten, dass ein Anwohner wegen Taschenlampenleuchten die Polizei ruft, wie es in Görlitz schon vorgekommen ist.
Wir wurden selbst zu kindern und haben begeistert die Hinweise gesucht, die echt knifflig versteckt waren.
Aber das ist m.E. das Hauptproblem: Kinder sind verdammt clever und neigen dazu alles abzuschrauben, was sich abschrauben läßt. Alleine deshalb würde ich nie auf die Idee kommen, irgendwas auf einem Spielplatz zu verstecken, das ist vermutlich schneller weg, als man nachlegen kann. Und abends werden Spielplätze ja auch gerne von (zumindest körperlich) heranwachsenden frequentiert, die auch gerne mal die Robustheit der Spielgeräte austesten oder selbige mit einem individuellen Anstrich versehen. Ein mit Edding hingemalter Hinweis ist
a) schnell übersprüht
b) eine Aufforderung an dieses Klientel sich selbst dort zu verewigen
Ich verstehe die Motivation, cachenden Eltern schöne Spielplätze zeigen zu wollen. Aber das geht auch mit einem Abzählmulti und einem Finale ausserhalb. Oder wenn man keine Ablese-und-rechnen-Multis mag: Eine Station vor dem Spielplatz, der weg zur nächsten Station führt am Spielplatz vorbei und wer mag, kann dort mit seinem Nachwuchscacher Zwischenstopp machen.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass es in unserer Gesellschaft selbstverständlich sein sollte, als Mann spielende Kinder beobachten zu dürfen.