Line7 hat geschrieben:
Sollte man den T-Wert wirklich an die Streckenlänge anpassen?
Wenn ich einen Cache auslege, dessen Wegführung und Stages für sich betrachtet nur T1,5 sind, dann hätte ich jetzt den T-Wert auch genau so gesetzt, egal ob ich 500 Meter oder 15 Kilometer zurücklegen muss.
Dafür gibt es doch entsprechende >10km Attribute und dazu noch einen Vermerk ins Listing, dass die Strecke eben ausserordentlich lang ist.
Meiner Ansicht nach sollte der T-Wert eine
schnellen und grobe Einschätzung der gesamten körperlichen Herausforderung des Caches geben. Dass kann eine einzelne Kletterei sein, oder unwegsames Gelände, oder auch einfach eine lange Strecke. In den Attributen und/oder dem Listing kann dann ja genauer beschreiben, worin die Herausforderung besteht.
Wenn man die Idee "T-Wertung bezieht sich nur auf Wegführung und Stages" konsequent durchzieht, kommt sowas raus wie GC1FPN1, wo eine 28 Tage/560 km/20000 Höhenmeter-Wanderung "nur" als T4 (und zwischenzeitlich war es sogar mal T3!) gelistet ist, was ich persönlich für ziemlichen Unfug halte.
Im vom Groundspeak empfohlenen "Clayjar"-System (deutsche Version:
http://www.gc-reviewer.de/hilfe-tipps-u ... dewertung/ ) geht die Streckenlänge jedenfalls in die T-Wertung mit ein. Ob das System in allen Punkten sinnvoll ist, sei mal dahingestellt, aber bzgl. der T-Einstufung finde ich es nicht schlecht.