Eine Flutwelle in einem Ausmass, dass man drin ertrinken kann, kann man weitgehend ausschliessen.
Ok, es sollen schon Leute in ner Pfütze auf der Strasse ertrunken sein.
Ich kenne den Fluss von der Quelle an und auch die unterirdischen Zuläufe anderer Bäche.
Eine Flutwelle durch plötzlich einsetzenden Regen kann man zwar nicht genau einschätzen aber ich kenne die Pegelstände zwischen Niedrigwasser und Hochwasser nach Schneeschmelze und Regen.
Das Gewölbe wurde meines Wissens nach seit 1893 nie mehr als 1/4 in Höhe geflutet.
Davor gab es mal ein Jahrtausendhochwasser, da war aber die ganze Stadt abgesoffen.
Die Höhe der Röhre ist etwa 1.90m, die vereinzelten unterirdischen Gewölbe sind bis zu 10 Meter hoch.
Ein ertrinken durch eine Flutwelle halte ich somit eher für recht unwahrscheinlich.
Das Problem ist eher, dass ich daraus gerne einen 5/5er Multi oder Mystery machen möchte, will aber, wegen D5, nicht zuviel im Listing verraten.
Kein Zugang ist durch Gitter/Zäune o.ä. versperrt.
Die Zugänge sind normal mit T4 erreichbar, man kommt aber nur von einer Seite an den Cache ran. Die andere Seite versperrt ein unterirdischer Wasserfall von 3 Meter Höhe. Etwa 30 Meter vor dem Wasserfall wird das Wasser sehr tief, ich bin dort umgekehrt, als es hüfthoch und die Strömung spürbar wurde.
Um an den Cache zu kommen, müsste man allerdings etwa 2,5km in das Gewölbe einsteigen.
Hier ginge es dann bei Normalwasserpegel von ca. 30cm gegen die Strömung und zurück mit der Strömung.
Das würde bedeuten, man watet gute 2 Stunden in dem Gewölbe umher.
Ausser, man nimmt sich ein Schlauchboot mit.
Ein weiterer Punkt, der mir noch Sorgen bereitet, ist, dass es weiter verzweigende Gewölbe gibt, wo noch ein paar Bäche zulaufen.
Das Ding ist wie ein Labyrinth.
So lange da Wasser fliesst, ist das kein Problem, man muss ja nur der Strömung folgen. Aber nicht alle Bäche führen im Sommer auch Wasser.
So etwa sieht das da unten aus:

Das ist der Wasserfall. Das Ablaufgewölbe da hinter ist geschätzt gut 2.50 Meter hoch.
Ich stehe dort aufrecht (1,87m gross) mit Helm auf dem Kopf und stosse nur haarscharf an der Decke an.
Das Foto habe ich im Februar gemacht, nach wochenlangem Dauerregen und Schneeschmelze.