Geocaching & GPS location based games

Thema anzeigen - Was könnte mich motivieren, oc.de zu nutzen?


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BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 17:04 
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Geocacher
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mic@ hat geschrieben:
Na dann frage Dich doch mal, wie gc aussehen würde, wenn es oc nicht gäbe.


Ich habe keine Ahnung. Da ich erst seit kurzem dabei bin, weiß ich nicht, welche Features auf gc.com durch den Druck von oc.de entstanden sind.

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BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 17:05 
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Geowizard

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schmalhaus hat geschrieben:
...Dein Argument wäre richtig, wenn der Nutzen der Vielfalt unmittelbar einsichtig wäre (wie in den von Dir zitierten Beispielen). Im Moment sehe ich jedoch nicht, welchen Nutzen die Konkurrenz der beiden Geocaching-Plattformen hervorbringt.


Geocaching ist ein relativ "junges" Spiel, das sich entwickelt. Bei dieser Entwicklung spielen div. Faktoren eine Rolle. Ich selbst habe zB. angefangen als gerade ein Umbruch bei den Geräten stattgefunden hat. Ältere caches waren noch mit älteren Geräten eingemessen, die Genauigkeit war wesentlich schlechter, diese älteren caches waren daher keine micros und es waren zusätzliche hints und spoiler-Bilder angegeben. Mit dem 60csx kamen die micros im Wald in Mode, weil es plötzlich möglich war, die Suche auf einen relativ kleinen Umkreis zu beschränken. Von diesen Entwicklungen habe ich einige erlebt (Stabrus, Keimzellen, Keinkreuze, Ichhabedvstudiertmysteries, Ichhabauchstudiertaberwasanderesmysteries, vertikale Leitplanken....) Diese Entwicklungen kommen teilweise aus der "Gemeinde" sind aber eben auch durch äußere Einflüsse geprägt (Technik, software...) Dabei spielt auch das Regelwerk der Fa. Groundspeak eine Rolle und auch wie dieses Regelwerk von den Reviewern umgesetzt wird.

Nachdem ich diese Entwicklungen miterlebt habe, habe ich für mich erkannt, dass ein groundspeak-Monopol das Spiel in eine Richtung lenkt, die mir nicht gefällt. Also unterstütze ich diese Monopol nicht mehr als nötig, in der Hoffnung, dass mir das Spiel auch in 3 Jahren noch Spaß macht.

Um das zu verstehen, muß man aber wohl eine Weile dabei sein oder hier viel im Forum lesen. Einen Einblick gibt zB. dieser thread hier.

Mit der fehlenden Interntionalität habe ich dabei kein Problem. Wenn ich in meiner Heimatstadt was zu essen kaufen möchte, dann muss ich das nicht bei einem internationalen Konzern tun. Lande ich nach 20 Stunden am anderen Ende der Welt, gehe ich gerne zu McDonalds, weil ich dort am einfachsten satt werde, bin ich aber ein paar Tage im Land, dann schaue ich mich auch nach einheimischen Genüssen um. Warum sollte für das Geocachen etwas anderes gelten? In D habe gc.com oc.de und tc. Gehe ich ins Ausland kann ich gc.com nutzen, ich kann mich aber auch umschauen, ob es außer dem Weltkonzern auch noch lokale Datenbanken gibt.


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BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 17:30 
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Geocacher
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Beiträge: 91
Bursche hat geschrieben:
Um das zu verstehen, muß man aber wohl eine Weile dabei sein oder hier viel im Forum lesen.


Dass hier die Historie eine Rolle spielt, habe ich schon vermutet. Mich erinnern die Animositäten sehr stark an die "Lagerbildung", die es z.B. auch zwischen Mac- und PC-Anhängern oder zwischen Windows- und Linux-Verfechtern gibt. Mich interessieren diese mit religiösem Eifer geführten Debatten jedoch nicht. Für mich steht der Nutzen im Vordergrund. Und den sehe ich bei oc.de (noch?) nicht.

Bursche hat geschrieben:
bin ich aber ein paar Tage im Land, dann schaue ich mich auch nach einheimischen Genüssen um. Warum sollte für das Geocachen etwas anderes gelten


Haben Caches tatsächlich so viel länderspezifisches Lokalkolorit? Ich wohne in der Nähe zu den Benelux-Staaten und will demnächst dort auch mal cachen. Ich bin froh, die Caches dieser Länder ebenfalls auf gc.com zu finden und nicht erst noch nach niederländischen, flämischen, französischen usw. Datenbanken recherchieren zu müssen.

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BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 17:31 
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Geowizard
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schmalhaus hat geschrieben:
Wie kann ich die oc.de-Caches in diesen Ablauf integrieren, ohne massenweise Doubletten zu produzieren?

Es lässt sich auf der Seite nach OC-Only filtern. Ist, denke ich, selbsterklärend, wenn man sich die Suchseite anschaut. Die Suchergebnisse lassen sich als .*gpx etc. speichern (unten auf der Ergebnisseite). Gefunden hab ich jetzt nur eine Möglichkeit seitenweise zu speichern. Weiß nicht, ob es machbar ist, dass auch die ganze Liste gespeichert wird (oder ob es in Arbeit ist?) So vermeidest du in jedem Fall Dopplungen.

Je nachdem in welchem Gebiet du wohnst, kann das mehr oder weniger Sinn machen. Probier es am besten mal mit einem Suchvorgang in deiner (Cache-)Region. Die OC-Nutzung scheint mir sehr unterschiedlich verbreitet. Hier in Berlin kann man durchaus einige schöne Caches verpassen, wenn man OC ignoriert.

Zitat:
Meine Bitte an die beiden "Lager": Schlagt Euch nicht die Köpfe ein, mir geht es lediglich darum, zu verstehen, ob sich die Extra-Mühe lohnt, oc.de-Caches in mein Hobby einzubeziehen.

Ich persönlich nutze OC noch aus zwei anderen praktischen Gründen sehr gern:
Zum einen für die Einstellung verschiedener Sprachen über Registerkarten, was wesentlich eleganter gelöst ist, als bei GC (bzw. dort gibt es keine technische Lösung, alles muss in das eine Listing). - Vor allem, wenn man ausdruckt, sind die unterschiedlichen Sprachen unglaublich nervig (und will man sparen, fummelt man sich das erstmal auseinander). Aber auch so ist es wesentlich übersichtlicher, wenn man sich einfach die passende Sprache auswählen kann. Bei meinen eigenen Caches verlinke ich deshalb für die englische Version immer auf die entsprechende Registerkarte bei OC.

Der zweite Grund sind Wandercaches - wenn es auch zugegebenermaßen sehr wenige gibt. - Und offenbar trifft das inzwischen auch auf Letterbox-Caches zu. Beide sind bei GC grandfathered und können nicht mehr ausgelegt werden, dabei sind beides oft wirklich schöne Varianten, die auch (im Gegensatz zu Virtuals) meiner Meinung nach selten kontrovers (im Sinne von Cache oder nicht Cache) diskutiert wurden. Bei ersteren scheint mir, hat einfach Groundspeak bestimmt - bei letzteren waren meiner Meinung nach die Richtlinien zu schwammig, weshalb nie klar war, was eigentlich das Ausschlaggebende daran ist/sein müsste (um es von Letterboxen abzugrenzen, aber dennoch einen eigenen Charakter zu haben), womit sie ihre Daseinsberechtigung mehr oder weniger bei GC verloren haben. Um beide Varianten finde ich es schade und bin froh, dass ich mit OC eine Möglichkeit habe, sie weiterzusuchen und zu verstecken, auch wenn sie bei GC nach und nach verschwinden.

Soweit zu dem, was ich persönlich besser/anders/Ergänzendes an OC finde.
Für viele OC-Nutzer kommen sicher auch idealistische Gründe hinzu - ähnliche aus denen (unter anderem) auch Linux, Apple, OSM etc. genutzt werden (wer das jetzt so versteht, dass es dabei nur um Idealismus geht, hat mich missverstanden). Es ist nicht wegzureden, dass weniger Caches bei OC gelistet sind und auch nicht, dass auffällig mehr Nutzer ihre Listings zumindest nachlässiger pflegen. Darauf muss man gefasst sein, bevor man sich die Sache mal näher anschaut und dann sicher auch seine ganz persönlichen Vorteile findet und deshalb dabei bleibt und - beim Verbessern mithilft (sei es über den Meldebutton, die anständige Pflege der eigenen Caches oder durch direkte Mitarbeit).

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Zuletzt geändert von Fedora am Di 25. Mai 2010, 19:01, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 17:50 
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Geowizard

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schmalhaus hat geschrieben:
....Haben Caches tatsächlich so viel länderspezifisches Lokalkolorit? Ich wohne in der Nähe zu den Benelux-Staaten und will demnächst dort auch mal cachen. Ich bin froh, die Caches dieser Länder ebenfalls auf gc.com zu finden und nicht erst noch nach niederländischen, flämischen, französischen usw. Datenbanken recherchieren zu müssen.


Dann wirst du 70.000 "cistes" nicht finden. Ob du da was verpasst oder ob du mit den gc.com-Dosen ohnehin mehr Spaß hast, das weiß ich nicht. Du musst es nicht herausfinden, könntest es aber. Ich zumindest bin froh, dass mir das Internet eine unendliche Informationsvielfalt bietet und ich bin bereit sie zu nutzen.


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BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 17:53 
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Geocacher
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@Fedora

Vielen Dank für Deine Erläuterung der parallelen Nutzung der .gpx-Dateien von gc.com und oc.de. Dass die Mehrsprachigkeit der Cache-Beschreibungen auf oc.de besser gelöst ist, wusste ich noch nicht.

Da ich in einer Region mit einer hohen Cache-Dichte wohne, ist es mir bislang noch nicht in den Sinn gekommen, mich mit "exotischen" Cache-Varianten (Letterbox, Wandercache) zu beschäftigen.

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BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 18:00 
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Geocacher
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Bursche hat geschrieben:
Dann wirst du 70.000 cistes nicht finden. Ob du da was verpasst oder ob du mit den gc.com-Dosen ohnehin mehr Spaß hast, das weiß ich nicht. Du musst es nicht herausfinden, könntest es aber. Ich zumindest bin froh, dass mir das Internet eine unendliche Informationsvielfalt bietet und ich bin bereit sie zu nutzen.


Vielen Dank für den Tipp! Ist die Situation denn hier anders? Sind diese über 70.000 Caches ausschließlich auf http://www.cistes.net gelistet (und nicht auch parallel auf gc.com)?

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BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 18:14 
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schmalhaus hat geschrieben:
Vielen Dank für den Tipp! Ist die Situation denn hier anders? Sind diese über 70.000 Caches ausschließlich auf http://www.cistes.net gelistet (und nicht auch parallel auf gc.com)?


Soweit ich aus Erzählungen anderer Cacher rausgehört habe, scheint hier sehr viel ausschließlich auf einer Seite gelistet zu sein. Auch in Polen wird soweit ich weiß mehr OC(.pl) genutzt als GC.

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BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 18:47 
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Geoguru
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Fedora hat geschrieben:
Es lässt sich auf der Seite nach OC-Only filtern. Ist, denke ich, selbsterklärend, wenn man sich die Suchseite anschaut. Die Suchergebnisse lassen sich als .*gpx etc. speichern (unten auf der Ergebnisseite). Gefunden hab ich jetzt nur eine Möglichkeit seitenweise zu speichern. Weiß nicht, ob es machbar ist, dass auch die ganze Liste gespeichert wird (oder ob es in Arbeit ist?) So vermeidest du in jedem Fall Dopplungen.

Neben dem seitenweise speichern können auch jeweils 500 Treffer als GPX exportiert werden. Das war ja auch das alte PQ-Maß bei GC. Allerdings kann man beliebig oft durch Änderungen im URL weiterspringen und dann Stück für Stück die komplette Trefferliste in 500er Portionen als GPX herunterladen.

Bsp.:

1. die Suche selbst -> klick
2. Ein Klick zu Seite 2 schreibt die Such-ID in den URL und dazu eben die Startposition der Seitenanzeige: opencaching.de/search.php?queryid=31544120&startat=20
3. und eben die Startposition setzt man dann auf 501 um die nächsten 500 ins GPX zu bekommen: opencaching.de/search.php?queryid=31544120&startat=501
Dieses Spielchen lässt sich je nach Menge der Suchergebnisse beliebig oft wiederholen, jeweils die Startposition einstellen, Suchergebnisseite laden, unten das 500er Paket herunterladen, weiter.

Und wenn man die Suche speichert, dann hat man immer schnellen Zugriff um die Suche im aktuellen Zustand neu herunterzuladen, bspw. um eine frische GPX ohne eigene Funde zu bekommen.

Wenn man das einmal nach dem Attribut "OC-only" filtert und dann nocheinmal ohne das Attribut, dafür aber mit einem Filter auf Doppellistings, dann erwischt man eigentlich alle OC-Caches und hat nur eine Handvoll Dubletten dabei, die dann eben auch bei GC gelistet sind. Und die paar, die findet dann das GSAK-Makro auch noch, so es denn nötig sein sollte.

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Good Byte,

Schrottie


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BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 18:56 
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Geowizard
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Äh ja, 1-500 steht auch für Blöde darunter. Danke. ;)
Ich fürchte mich haben die Fehler (fehlenden Buchstaben) hinter den Umlauten verwirrt. Wollt ich eigentlich im Posting zuvor noch drauf hinweisen... *deut* Ist das bekannt oder ein individuelles Problem? (Screenshot gewünscht?) Müsst doch eigentlich schnell zu beheben sein, liest sich etwas unschön.

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