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 Betreff des Beitrags: Lowrance Endura und paperless
BeitragVerfasst: Do 17. Jun 2010, 15:22 
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Geomaster

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Tach zusammen,

ich bin aktuell auf der Suche nach der "Eierlegendenwollmilchsau" für das Dosensuchen. Irgendwann bin ich dann auf die Lowrance-Serie gestoßen.

Geworben wird ja mit einer Unbterstützung von GC incl. Beschreibung und Hints. Nun meine Frage(n):
Wie schaut es mit der praktischen Handhabung aus?
Einfach die GPX auf das Gerät und es kann losgehen, oder sind da wieder Tricks über bsp. GSAK nötig? Sind die Zeichen der Beschreibung begrenzt? Wie schaut es mit Bildern im Listing aus?

Vielleicht kann ja einer der Safari/Sierrra-Nutzer ein kurzes Feedback geben.

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Lowrance Endura und paperless
BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2010, 01:43 
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Geowizard
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Letztes Jahr habe ich den Endura mehrfach erwähnt, dann habe ich mir einen gekauft, dann wartete ich laaaange auf Softwareupdates, da das Gerät nervige Macken hatte (und teilweise noch hat).
Dann hab ich den Endura (einen Safari) verkauft und verkündet das es ein prima Gerät sei, aber man besser für eine Weile Abstand vom Kauf nehmen sollte. Ich schrieb also, das man so etwa ab Herbst diesen Jahres einen Endura wieder in die engere Wahl nehmen könnte.

Kaum war der Endura Safari weg, fragte eine Agentur nach meiner Postanschrift und ein Endura Sierra wurde mir geliefert.
Es gibt inoffiziell bereits eine neue Topo-Karte für Deutschland und auch schon für Österreich und die wird aufgrund der langen Lieferwege (Produktion in Mexiko) etwas verspätet dann auch in Deutschland verfügbar werden.

Warum ich also den Endura nun lobe, habe ich damit erklärt. Die neue Karte ist auch ein Blickfang, aber die erste Topo sah so grauslich auch, das man es kaum schlechter treffen konnte. Egal ob alte oder neue Karte, Käufer der alten Ausgabe erhalten ein Update.
Was mir völlig ab geht, ist der Nutzen des Endura als PDA mit zusätzlich installierter Software.
Das geht und die meisten Käufer in Deutschland (der Trick hat sich weltweit nicht so verbreitet) verwenden ihren Endura auf diese Weise.
Kompass und Barometer kann nur die Endura-Software nutzen. Die ist seit dem Update 1.4 nun auch von etlichen Fehlern befreit.
Die Geocache-Verwaltung läuft nun auch besser als vorher. Da man aber vor allem auch den Teil der Software die für die Darstellung und Verarbeitung von Kartendaten zuständig ist, überarbeitet hat, fehlen immer noch einige Funktionen.

Wegpunktprojektion und Peilen soll mit Update 1.5 erscheinen. Das ist für Sommer vorangekündigt. Schätzungsweise Ende July wird es werden. Update 1.4 hat sich allerdings deutlich verspätet, daher kann man für Update 1.5 nur auf mehr Pünktlichkeit hoffen. Dann wird auch ein manuell eingegebener Wegpunkt bis zum letzten Meter angesteuert und nicht 10m vorher die Navigation beendet.
Ein Verhalten das man leider nicht mehr in Update 1.4 behoben hat, an das man sich aber zumindest übergangsweise als Geocacher gewöhnen kann. Wenn man es vorher weiss, das 10m vorher das Gerät die Navigation beendet, kann man sich drauf einstellen und kurz vorher nochmal die Richtung anpeilen. Dann findet man den Cache ja trotzdem noch.

Wenn dann Update 1.5 erschienen ist, wird der Endura in etwa das können, was viele andere Modelle anderer Hersteller auch schon bieten. Der Endura bringt nur eben noch die Fähigkeit mit, (inoffiziell) eigene Software nutzen zu können, ist fähig zu Sprachansagen (mit der Turn-by-Turn oder mit MagicMaps Scout) und das Gerät selbst ist recht hochwertig verarbeitet und gut zu bedienen.
Zur Zeit werden die Enduras zu einem vergünstigten Preis angeboten.
Den Endura Out&Back bekommt man nach wie vor für 200-220 Euro, aber den Safari und den Sierra bekommt man zur Zeit schon für 300 und 400 Euro.
Wer die gute (neue) Topo-Karte von Deutschland sowieso kaufen möchte, greift gleich zum Sierra, denn diesem liegt in Deutschland die Topo-Karte bei. In ein paar Wochen kann man sie dann beim Händler umtauschen gegen die neue Version.

Wer sich heute für einen Lowrance Endura entscheidet, muss Kompromisse eingehen. Dafür erhält man mit dem Sierra für knapp 400 Euro ein derzeit sehr preiswertes Angebot für ein Outdoor-GPS mit allen Schikanen und einer Deutschlandkarte.
Zusätzlich bietet der Sierra das gesamte Straßennetz für West- und Osteuropa und gestattet sogar die Suche nach Adressen in ganz Europa. Nur Autorouting geht erst, wenn man die Turn-by-Turn Europakarte nachträglich kauft.
Ein Dakota 20 zusammen mit der neuen Topo Deutschland Karte würde derzeit knapp 420 Euro kosten. Wegen der Straßenkarte des Endura Sierra liesse sich dieser allerdings besser mit dem Oregon 450t vergleichen, der mit Topo Deutschland Karte 550 Euro kosten würde und dann trotzdem nicht nach Adressen suchen kann.
Dafür ist der Oregon oder eines der anderen Geräte von Garmin zur Zeit für Geocacher eine gute Wahl.
Die Filterfunktion für Geocaches lernen die Garmins gerade, die Enduras können das nun schon von Beginn an.

Verglichen mit dem Oregon hat man beim Endura aber einen noch einfacher einzurichtenden Kompass, der Empfang ist seit dem letzten Update bei Garmin nun etwa gleichwertig. Vorher war der Endura empfindlicher.
Den genaueren Track zeichnet der Endura auf, die Garmins neigen hier etwas mehr zu nervösen Kurven (sieht aus wie ein Zickzack). Das ist derzeit der Preis für einen besonders empfindlichen Empfänger, er wird störanfälliger.

So, lange Einleitung war das aber Deine Fragen muss ich noch beantworten.
GSAK brauchst Du nicht, im Gegenteil, die GPX-Dateien aus GSAK können in manchen Fällen sogar zu Fehlern führen. Besser also ohne.
Die Länge der Beschreibung ist bei Garmin auf 8.000 Zeichen begrenzt, bei Lowrance ist mir keine Begrenzung bekannt. Mehr als 12.000 Zeichen habe ich aber auch noch nicht ausprobiert. Das entspricht aber bereits schon mehr als drei DIN A4 Seiten Text. Mir ist jetzt kein solches Textmonster bekannt. Es sollte aber grundsätzlich kein Problem mit der Länge geben.

Bei Garmin ist die Begrenzung ein Tribut an die schmale Speicherausstattung, die gekürzten Texte verlangsamen das Gerät nicht spürbar.
Da solch lange Texte auf den kleinen Bildschirmen nur mühsam zu lesen sind, sollten sich eher die Cache-Owner zu kürzeren Beschreibungen bewegen lassen.

Bilder in der Beschreibung sind (noch) nicht möglich. Lowrance will noch viele neue Funktionen bis zum Ende des Jahres nachreichen und die Einbindung von Bildern zählt dazu. Gut möglich also, das dies irgendwann im Winter noch kommt.
Allerdings hat jeder Endura einen Bildbetrachter der auch Dateinamen anzeigt und eine Dateisuche bietet.
Man kann also problemlos das passende Bild unter Hunderten auf dem Gerät finden und anzeigen lassen.

Zur Zeit ist der Sierra günstig und brauchbar, in Jubel mag ich allerdings erst ausbrechen, wenn er Wegpunktprojektion kann. Also irgendwann im Spätsommer.
Lowrance bzw. die Konzernmutter Navico ist einer der größten Produzenten für Navigationslösungen und Marktführer bei Marinenavigation. Abgesehen von den Vorgängermodellen der iFinder-Serie sind die Endura-Geräte die einzigen Outdoor-Modelle bei Lowrance.
Dem Hersteller ist es daran gelegen, das auch der Endura erfolgreich und über längere Zeit verkauft werden kann.
Ein gewisses Maß an Vertrauen kann man also als Käufer riskieren.
Nur bislang geht doch viel Zeit ins Land, bis es wirklich der Knaller wird, den man bereits im letzten Jahr erhofft hat.

Wenigstens geht der früher in meinen Augen viel zu hohe Preis in Deutschland nun endlich ins Erträgliche.
Ein Konkurrent für Garmin darf nunmal nicht 30% teurer sein, wenn er auch noch mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hat.
Schon jetzt kann man aber sagen, das Lowrance mit dem Endura in Deutschland Magellan den Rang ablaufen wird.
Deren Neuerscheinung (der große Bruder des eXplorist GC) im Sommer dieses Jahres wird es deutlich schwerer haben.

Hoffe geholfen zu haben. :roll:

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Viele Grüße
Christoph

Dank GPS weisst Du immer genau wo Du bist ... und wo Du eigentlich hin wolltest.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lowrance Endura und paperless
BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2010, 11:38 
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Geomaster

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Wie immer lausche ich andächtig deinen Worten :) Schön solche Vergleiche mal ohne die übliche Lobhudelei zu lesen.

Obwohl ich nicht der OP bin möchte ich mich mit 2 Fragen an diesen Thread dranhängen:

1. Wie steht es aktuell mit Custom Maps. Ja, die ewige Leiher mit den eigenen Rasterkarten. Ist das Kartenformat bekannt? Blockiert DRM eigene Karten?

2. Wie steht es mit der Kompatibilität zu Betriebssystemen != Windows. Klar die PC Software wird wieder einmal nicht portabel geschrieben sein. Das lernen sie nie. Aber es würde reichen, wenn die verwendeten Protokolle und Formate für den Datenaustausch bekannt sind.

Grüße

Oliver


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 Betreff des Beitrags: Re: Lowrance Endura und paperless
BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2010, 22:17 
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Geowizard
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Hallo Oliver,

das Rasterkarten-Dateiformat ist durchaus bekannt. Es nennt sich "AT5" und wird von Lowrance auch in anderen Geräten verwendet. Es gibt kleine gefrickelte Werkzeuge die Rasterkarten in dieses Format konvertieren können.
Das wird sich mit der Zeit sicher auch verselbstständigen und es gibt bestimmt mehr Angebote für dieses Dateiformat.

Lowrance hat aber bereits durchblicken lassen, das später vielleicht auch eine offizielle Möglichkeit geschaffen wird, eigene Rasterkarten einsetzen zu können. Hier reden wir wieder von "irgendwann Ende des Jahres".

Vektorkarten akzeptiert der Endura allerdings nur mit DRM. Eigene OSM-Karten verhindert dies derzeit, da jeder Kartensatz mit der Seriennummer des eigenen Endura gesperrt werden muss und man daher eine selbst erstellte Karte (für die man Profi-Tools braucht) nicht weitergeben kann. Jeder Kartensatz ist ein Unikat.
Ich glaube nicht, das sich das ändern wird, denn damit hat Garmin zum Beispiel auch ein Problem, weil deren Geräte sowohl Karten mit als auch ohne Sicherung akzeptieren. Das ist zwar gut für OSM aber eben auch gut für Raubkopierer. Vermutlich wird man in Zukunft OSM-Karten als Rasterkarten laden können, ein kleiner Trost.

Wer sich den Sierra kauft, bekommt aber immerhin das gesamte Straßennetz von Navteq gleich dazu. Nur Straßen, keine Wander- und Radwege, aber eine solide Basis. So könnte man dann "On-Road" mit der Basiskarte arbeiten und "Off-Road" dann mit Rasterkarten.

Die Kompatibilität mit verschiedenen Betriebssystemen ist überhaupt kein Problem.
Lowrance nutzt dazu Java. Gebraucht wird das nur bei der Übertragung von Karten aus dem Onlineshop "Mapselect" und bei Softwareupdates. Vorraussetzung ist lediglich, das Java installiert ist und über die notwendigen Rechte verfügt.
Für den sonstigen Datenaustausch wird nur noch der USB Massenspeicher-Modus und das GPX-Format verwendet.
Da kann man also eine Vielzahl verschiedener Anwendungen für verwenden und natürlich auch Online-Angebote.
Der Endura kommuniziert nicht über proprietäre Protokolle, alles ist üblicher Standard.

Viele Grüße
Christoph

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Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: Lowrance Endura und paperless
BeitragVerfasst: Mo 28. Jun 2010, 15:04 
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Geomaster
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Da wollte ich mich gerade mal online informieren, ob Lowrance ggfs. das passende "OregonIphoneMitETrex-HelligkeitUndTasten" hat, habe im Web nicht viel gefunden aber dafür im geoclub mal wieder einen sehr informativen Thread von cterres (Danke!).
Wie Chris würden auch wir gerne etwas Geld für unser Hobby für ein wirklich passendens GPS ausgeben, aber so wie ich verstanden habe, gibt es das auch von Lowrance zur Zeit nicht, aber vielleicht kurzfristiger.... ;)
@Garmin/Lowrance/Magellan/WerImmerEsMacht: Also wie geschrieben wäre mein Wunschkandidat ja ein "OregonIphoneMitETrex-HelligkeitUndTasten" (OIMEHUT), also ein online-Zugriff auf geocaching.com wie beim iPhone + korrekter Listingdarstellung von ALLEN HTML-Listings inclusive aller Bilder in der Form/Robustheit eines Oregons und ein paar Alternativtasten (für Dreckhände) wie bei den eTrexen/Lowrance.
Dafür spendiere ich auch gerne eine extra- SIM-Datenkarte für die online-Anbindung und > 500 Euro für das Gerät: :^^:
Gruß, Andreas von den Knollies


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 Betreff des Beitrags: Re: Lowrance Endura und paperless
BeitragVerfasst: Mo 28. Jun 2010, 16:39 
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Geowizard
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Stichwort Display:
Man muss die Geräte der verschiedenen Anbieter nicht alle kennen, entscheidend sind die Kenndaten und man kann sich die Sonnenlichttauglichkeit weitgehend selbst zusammen reimen.

Der Endura nutzt ein 2,7" Display mit 240x320 Bildpunkten.
Das ganze mit einem Touchscreen, was nichts anderes als eine dicke Folie über dem Bildschirm ist.

Verglichen mal mit dem Dakota von Garmin, der hat ein 2,6" Display mit 160x240 Bildpunkten.
Auch hier ist ein Touchscreen verbaut.

Je größer die Fläche, desto besser kann man das Dargestellte ablesen.
Aber je dichter die Bildpunkte beieinander liegen, desto weniger Licht kann bei herkömmlicher Technik hindurchgeleitet werden.
Der Dakota ist also bei fast gleicher Größe der Anzeige, durch seine niedrigere Auflösung im Sonnenlicht heller.

Will man eine höhere Auflösung, braucht man also entweder ein deutlich größeres Display, wie etwa einige Marine-Kartenplotter, oder eben zusätzliches Licht in der Anzeige.

Superdupermultimedia-Geräte im Hosentaschenformat mit richtig sonnenlichttauglicher Anzeige gibt es derzeit nicht.
Ein Kompromiss ist also immer notwendig.
Der Endura kommt dem Wunsch also bis aufs Display schon recht nahe.
Und wenn man nicht die beiliegende Schutzfolie verwendet, kann man in praller Sonne zumindest noch recht viel erkennen.
Die matte Folie aus der Packung ist gut gemeint, aber im Hochsommer auch ein Sichthindernis.

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Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: Lowrance Endura und paperless
BeitragVerfasst: Di 29. Jun 2010, 22:14 
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Geocacher

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So wie ich die Diskussion verstanden habe, sind die Geocachingfunktionen doch noch verbesserungswürdig (Karten, Bilder etc.).
Daher meine Frage: Ließe sich der Cachewolf installieren (bilde mir ein, dass schon mal irgendwo gelesen zu haben, finde es aber leider nicht mehr) und falls ja, wie aufwändig ist es? Gibt es hier Erfahrungen und/oder eine Anleitung?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lowrance Endura und paperless
BeitragVerfasst: Di 29. Jun 2010, 23:58 
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Geowizard
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Es lassen sich sehr viele Windows CE und auch Windows Mobile Anwendungen starten.
Dazu kann man sich zu Nutzen machen, das der Endura auf der SD-Karte nach einer "Installer.exe" sucht, weil dies der Name der Update-Dateien ist.

Eine Anleitung, wie der Endura Framdprogramme von SD-Karte startet, findet sich bereits im Naviboard.de und auch im Magellanboard.de
Da brauche ich das ja nicht noch einmal hier abzuschreiben, zumal dort bereits längere Diskussionen zu dem Thema existieren.

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Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: Lowrance Endura und paperless
BeitragVerfasst: Fr 13. Aug 2010, 21:08 
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Geocacher
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Hallo zusammen


Fragen bezüglich des Endura Out&Back:

- Das Gerät ist Mac-kompatibel, oder?
- Die Karte ist recht dürftig (zumindest wie hier zu sehen) - ist das echt so? Wie sieht das in Großstädten (z.B. Dortmund) aus? Kann man zusätzliche Karten draufspielen?
- Wo in Dortmund/Ruhrgebiet kann ich es kaufen? Hat da jemand Ahnung? Habe auf der Lowrance-Seite von Tourpur gelesen. Weiß wer etwas anderes oder muss ich es im Internet bestellen? (Nur als Alternative...)

EDIT: Um keinen neuen Thread aufmachen zu müssen: Kurzes Statement - Was ist besser: Explorist GC oder Endura Out&Back?

_________________
Reistu þig við, sólin er komin á loft...


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 Betreff des Beitrags: Re: Lowrance Endura und paperless
BeitragVerfasst: Sa 14. Aug 2010, 04:51 
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Geowizard
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Wohnort: Bremen
Ja, die Enduras sind (eigentlich) Mac-Kompatibel.
Es gibt derzeit ein Verbindungsproblem mit Snow Leopard (10.6.x), hier klappt die USB-Verbindung nicht.
Unter Leopard (10.5) geht es, bei einigen Leuten klappt es auch unter 10.6 wenn man das Lowrance-Kabel (das es beim Out&Back nicht gibt) verwendet und längere Zeit wartet. Bei mir will der Endura aber nicht erkannt werden.
An einem Update wird gearbeitet. Wirklich tragisch ist das aber zur Zeit auch nicht, denn man kann sich für die meisten Dinge mit einem Kartenleser behelfen. Nur um Geocaches vom Gerät wieder zu löschen, ist derzeit durch das Verbindungsproblem am besten der Gang zum nächsten Windows-Rechner sinnvoll.

Die Basiskarte des Einsteigergerätes ist natürlich sehr einfach gehalten.
Du kannst entweder eine Detailkarte nachkaufen oder eben eines der höheren Modelle erwerben.
Das wird preislich aber immer eine schwierige Entscheidung.
Den Out&Back bekommt man für rund 200 Euro, die Topo Deutschland kostet etwa 130-150 Euro (je nach Händler).
Alternativ gäbe es noch für etwa 90 Euro die Turn-by-Turn Straßenkarte für Europa.
Diese gilt zwar nur als Kompatibel zum Endura Safari und Sierra und nicht für den Out&Back, aber in Letzteren wird die Karte trotzdem angezeigt. Dort funktioniert aber die Routingfunktion nicht. Die beherrschen nur die beiden höheren Modelle.
Der Safari ist wohl vor allem für Anwender interessant, die Fremdsoftware verwenden wollen. Er hat mehr Speicher als der Out&Back, Audioausgänge und mehr Sensoren.
Plant man aber die Topo-Karte anzuschaffen, sollte man gleich zum Sierra greifen, denn diesem Modell liegt die Karte in Deutschland als Zugabe bei. Das relativiert dann die 400 Euro für den Sierra schnell wieder, denn die Topo kostet ja einzeln schon fast 150 Euro.
Ausserdem bietet der Sierra eine vollständige Straßenkarte für ganz Europa, nur die Autorouting-Funktion (wie beim Navi im Auto, aber "Autorouting" meint hier Automatik) ist nicht aktiviert. Dazu benötigt man dann trotzdem die Turn-by-Turn Straßenkarte.

Einen Händler in Dortmund weiss ich jetzt auch nicht, aber spontan fällt mir die Firma Schlageter in Paderborn ein.
Wenn Paderborn also nicht schon zu weit weg ist, könntest Du Dir das Gerät dort vorführen und erklären lassen.
(Einer der wenigen niedergelassenen Händler die das überhaupt können.)

Der Explorist GC ist eine Art "Light-Version" eines GPS-Handgerätes.
Es kann alles rund ums Geocaching, bringt vollständige Straßenkarten schon gleich mit, kann aber später nicht mit weiteren Karten erweitert werden und viele Funktionen die für die meisten anderen Geräte selbstverständlich sind, unterstützt der eXplorist GC absichtlich nicht.
Etwa lassen sich keine Routen oder Tracks ins Gerät laden, die man dann nachfahren kann.

Wenn Du nur (und wirklich nur) Geocachen willst, ist der eXplorist GC sicher eine gute Wahl. Den wirst Du allerdings wohl wirklich nur im Internet kaufen können. Magellan-Händler sind eine aussterbende Spezies.
Alternativ würde ich Dir noch den Garmin Dakota 20 empfehlen, der preislich in der selben Liga spielt.

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