Geocaching & GPS location based games

Thema anzeigen - Basteln mit dem Pollin-Sprachspeicher


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BeitragVerfasst: Sa 24. Jul 2010, 14:39 
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Geoguru
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Windi hat geschrieben:
Muss man sich eigentlich den jeweiligen Textblock bis zum Ende anhören oder kann man durch Tastendruck weiterspringen zum nächsten?

So getestet: Wenn der Resettaster überbrückt ist es nur möglich einen Block wieder zugeben, bei der geringen Aufnahmekapazität reicht doch auch eine Nachricht.
Nachdem man aufgenommen hat, empfiehlt es sich den Aufnahmetaster auch zu blockiern, sonst ist die Nachricht weg oder man hat eventuell Fake drauf.
Ruhestrom beträgt 52µA bei Betrieb fließen ca 12mA. Die Wiedergabelautstärke und der Klang selbst reichen für kurze Infos aus. Das Mikro ist einigermaßen empfindlich, ich hatte das Fenster auf und da waren die Windgeräusche sehr deutlich mit drauf. Vor Ort ist wohl das Beste die "Box" in eine L&L legen. :???:
Dateianhang:
Memorec.JPG
Memorec.JPG [ 35.8 KiB | 578-mal betrachtet ]

Schöne Spielerei in tollen Design, da ist die Verführung das aus Versehen mit zu nehmen schon groß, welche Funktionen durch einen Eingriff eingeschränkt sind wissen ja die meisten Leute nicht.

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Es gibt Cacher, die hat der liebe Gott erst kurz vor Feierabend gemacht!
Moin, moin! Achim & Tina


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BeitragVerfasst: Sa 31. Jul 2010, 09:29 
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Geocacher
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@Windi: während einer Ansage sind sowohl Reset als auch Play-Taster außer Funktion.
Gruß Bussard

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Standard ist Standard. Wenn jetzt aber mehr Standart als Standard zu lesen ist, wird dann Standart zum Standard?


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BeitragVerfasst: Di 17. Aug 2010, 22:35 
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Geocacher
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Der verregnete Abend verleitete mich zu ein paar Messungen und Gedanken:
Stromverbrauch während der Ansage(n): ca. 20 bis 80mA, abhängig von der Lautstärke

Ruhestromverbrauch im Originalzustand: kleiner 10uA (Messfehlergrenze) bei Ub 6V (4x AAA-Zelle)
Ruhestromverbrauch bei RESET: 50 bis 70uA (Originalzustand)

Wenn man also nur EINE Ansage haben möchte, ist das dauerhafte Brücken des RESET-Einganges keine gute Lösung. Also mal den Tasterbereich angesehen, der Eingang wird mit einem 100kOhm-Widerstand gegen Plus gezogen (und einem Entstör-C gegen Masse geblockt). Wenn man den Widerstand vom Eingang trennt, erhält man folgende Werte:
Ruhestromverbrauch bei RESET: ca. 30uA (ohne Widerstand, RESET gebrückt)

Immer noch viel zu viel:
Aber auch ohne Widerstand und ohne das Betätigen des RESETs wertet die Schaltung den Eingang als resettet, d.h. es wird nur eine Ansage ausgegeben, also das gewünschte Verhalten. Der Stromverbrauch ist nun unterhalb meiner Messgrenze (kleiner 10uA).
Nun ist es eigentlich nie zu empfehlen, eine Schaltung mit offenem Eingang zu betreiben, jedoch ist hier einerseits der Blockkondensator gegen HF-Einstreuungen wirksam, zum Anderen führt offensichtlich ein interner Eingangswiderstand der Schaltung zur RESET-Auslösung. Da auch eine 30cm Draht-"Antenne" am Reset-Eingang im Haus nicht zu einer Fehlauslösung führte, ist im Wald erst recht nicht mit unerwünschten Effekten zu rechnen (Alle Tests wurden mit 2 Sprachmodulen durchgeführt).

Fazit: wenn ihr also nicht mehrere Texte nacheinander ausgeben wollt, kann die einfache Abtrennung des Widerstandes vom RESET-Eingang Abhilfe schaffen.
Das Foto zeigt die Stelle auf der Platine, wo der Leiterzug mit einem Skalpell o.ä. durchtrennt werden muss - fertig

Wenn man mehrere, unterschiedlich lange Sprachsequenzen abspielen will, kann man vorteilhaft den Leuchtdiodenausgang zur "Fertigmeldung" für eine Steuerung nutzen, da an jedem Ansageende kurz die LED aktiviert wird.


Dateianhänge:
Sprachmodul_Pollin_Dauer-RESET_ohne_100k-R.jpg
Sprachmodul_Pollin_Dauer-RESET_ohne_100k-R.jpg [ 109.82 KiB | 441-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2010, 15:49 
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Geomaster
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Leider hab ich von Elektronik überhaupt keine Ahnung.
Ich würde aber gern 2 solcher Voice-Recorder in meinen Caches verbauen.

Einer sollte über Licht ausgelöst werden und einer als Bewegungsmelder (nur nachts)
Kann das einer von Euch Bastlern realisieren, und zu welchem Preis?

Leider hab ich nix fertiges gefunden.

Grüße

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BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2010, 21:21 
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Geoguru
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Bewegungsmnelder ist leider ziemlich schwierig.
Die Teile ziehen enorm viel Strom so dass die Batterien sehr schnell leer sind.


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BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2010, 21:56 
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Geomaster
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Windi hat geschrieben:
Bewegungsmnelder ist leider ziemlich schwierig.
Die Teile ziehen enorm viel Strom so dass die Batterien sehr schnell leer sind.

Ich hab hier so einen Bewegungsmelder, der nur bei Dunkelheit angeht, mit 3 LED und 3xAA (gabs mal beim Lidl oder so).
Da halten die Batterien über 1 Monat.
Das Ding geht auch mind. 1x am Tag an (ist im Kinderzimmer)

Und ich hätte jetzt keine Probleme damit mind. 1x im Monat bei einem Cache die Batterien zu wechseln.

Ich dachte auch schon so einen Bewegungsmelder mit diesem Voice-Modul zu koppeln, aber ich kenn mich halt nicht aus, was man wo verlöten muss.

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BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2010, 22:02 
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Geocacher
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Zitat:
Einer sollte über Licht ausgelöst werden und einer als Bewegungsmelder (nur nachts)
Kann das einer von Euch Bastlern realisieren, und zu welchem Preis?


Eine gute Gelegenheit, mit ein wenig Elektronik anzufangen, mein erster Vorschlag ist gar nicht schwer:
- direkt an die PLAY-Kontaktstellen einen Fotowiderstand löten, so daß er nach unten aus dem Gehäuse schauen kann, das Ganze licht- und wasserdicht verpacken (z.B. PG Rohr/ falscher Nistkasten etc. und unten eine Klappe oder ein lichtabgewandtes Röhrchen, fertig. Wenn man die Klappe öffnet oder durch das Röhrchen mit einer Taschenlampe leuchtet, verringert sich der Widerstandswert des Fotowiderstandes und der Text wird angesagt).
- so natürlich nur für EINEN Text geeignet

Das braucht mehr den Tischler als den Elektroniker ...

Bewegungsmelder brauchen leider wirklich zu viel Strom für unsere Langzeitanwendung, soll ja meist ein Jahr oder länger mit einem Batteriesatz durchhalten (Im Winter halten die Batterieen noch kürzer) :sad2:

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BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2010, 22:30 
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Geomaster
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Bussard hat geschrieben:
direkt an die PLAY-Kontaktstellen einen Fotowiderstand löten

OK, aber ich hab mal kurz beim Reichelt geschaut, das gibts ja ganz viele verschiedene.
Auf was muß man denn da achten?

Bewegungsmelder fände ich schon super. Hätte ich schon ein paar Ideen, sowas einzusetzen.

Mal angenommen ich akzeptiere, dass ich 1x im Monat die Batterien wechseln muss.
Wie lang dürfte denn das Kabel vom Bewegungsmelder zb. LED-Nachtlicht bis zum Voice-Recorder max. sein, damit das noch richtig funktioniert?

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BeitragVerfasst: Fr 20. Aug 2010, 02:51 
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Geocacher
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Zitat:
OK, aber ich hab mal kurz beim Reichelt geschaut, das gibts ja ganz viele verschiedene.
Auf was muß man denn da achten?

Auf möglichst geringen "AN"-Widerstand und großen "AUS"-Widerstand. Die Umschaltzeit ist hier ziemlich uninteressant. Eine absolut korrekte Dimensionierung setzt die genaue Kenntnis der Schaltungen voraus, ist für unsere Zwecke aber auch nicht nötig. Der billigste Fotowiderstand sollte es problemlos tun (A 905014). Wenn du die Dioden aus dem Bewegungsmelder zur Ansteuerung nutzen willst, ist es eher wichtig, den Spektralbereich der jeweiligen Bauteile zu beachten, LEDs und Fotowiderstände passen da nicht oft gut zusammen, eher LED und Fototransistor = Optokoppler.

Zitat:
Bewegungsmelder fände ich schon super. Hätte ich schon ein paar Ideen, sowas einzusetzen.
Mal angenommen ich akzeptiere, dass ich 1x im Monat die Batterien wechseln muss.
Wie lang dürfte denn das Kabel vom Bewegungsmelder zb. LED-Nachtlicht bis zum Voice-Recorder max. sein, damit das noch richtig funktioniert?

Wenn du den Bewegungsmelder und den MemoRecorder räumlich trennen willst, ist m.E. eine andere Ansteuerung besser. Anstelle (oder parallel) der Bewegungsmelder-LEDs steuerst du ein Miniatur-Reed-Relais an, welches dann den Start-Eingang des Sprachmoduls bedient. Über die Relaisspule kommt noch eine "Freilaufdiode" und schon geht es wie gewünscht. Ein 5V-Relais funktioniert meist schon ab ca. 3V, für unsere Bastelzwecke ist das ausreichend. Das Relais wird räumlich am Sprachspeicher angeordnet, so ergeben sich keine Probleme mit dem hochohmigen Eingang des Sprachmoduls.
Wäre noch zu testen, ob nicht der Bewegungsmelder direkt aus den 6V des Sprachmoduls versorgt werden kann, so reicht insgesamt ein Batteriesatz. Wenn du genug Platz hast, kannst du ja dann z.B. Monozellen einsetzen, die haben eine vielfache Kapazität gegenüber AAA-Zellen, was der Betriebsdauer gut tut.

Überhaupt ist das "wetterfest".machen solch einer Lösung wichtiger, als es besonders klein zu bauen. Was auf dem Basteltisch funktioniert, hält noch lange nicht 4 Wochen im Wald aus!
Die letzte Variante würde ich bei den gegebenen Modulen nehmen, wobei der Bewegungsmelder vor Wettereinflüssen geschützt montiert werden muß (Innenraum oder Gehäuse), wobei der Sensor immer noch unverbaute "Sicht" haben muß.

Gruß Bussard

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BeitragVerfasst: Fr 20. Aug 2010, 06:15 
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Geowizard
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http://www.geoparadise.de/product_info.php/info/p142_Voice---Recorder-mit-Bewegungsmelder.html
für den Preis kann das keiner selber bauen..... :???:
wie es jedoch mit den entsprechenden verbrauchswerten aussieht....keine Ahnung.
Ich hab mal sowas gebaut um den Hund vom katzennapf weg zu halten. War zwar nur nachts an aber hat auch lange gehalten. Der Hund war nach 2 Nächten wieder artig und das teil hat noch ca 3 Monate funktioniert, dann landete es in der Kiste für "damachichspätermalwasmit" :D

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