Geocaching & GPS location based games

Thema anzeigen - Warum darf man Wild nicht stören?


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BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 08:42 
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Geomaster

Registriert: Mo 4. Mai 2009, 10:29
Beiträge: 503
Stramon hat geschrieben:
[Kein Hund bringt alleine ein gesundes Reh zur Strecke. Und wenn dein Hund es schafft ein (dann vermutlich krankes Stück) Reh zu töten,


Die Hetzjagd ist in Deutschland aus ethischen Gründen verboten.
Das zu Tode hetzen von Wild durch Hunde ist inakzeptabel.
Häufig wird Wild von Hunden nur verletzt und verendet später an den Verletzungen oder sekundär an dadurch verursachten Infektionen.

Ich habe gar schon Leute gesehen, die ihren Hund auf Katzen und Rehkitze gehtzt haben- man sollte es nicht glauben... :irre:

_________________
Was es wohl zu bedeuten hat, wenn in einer Beurteilung steht: "Sein/Ihr Engagement zeugt von höchster sozialer Kompetenz!" ???


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BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 08:47 
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Geomaster

Registriert: Mo 4. Mai 2009, 10:29
Beiträge: 503
Team Hellspawn hat geschrieben:
[Dem kann ich so zustimmen aus meiner zugegeben persönlichen Erfahrung. Wir hatten einen Schäferhund und einen Dalmatiner/Münsterländer Mischling, beide mit einem gesunden Killerinstinkt (man sollte da Hunde nicht unterschätzen auch wenn sie freundlich und kinderlieb sind, das entspricht schon ihrer Natur).
Beide wären trotz guter Kondition nicht in der Lage gewesen Rotwild zu stellen. Auf die Idee welches zu hetzen wären sie aus diesem Grund auch nicht gekommen


Du hast keine Ahnung. Nicht nur, weil Du Reh- u. Rotwild nicht unterscheiden kannst, sondern weil Du aus einer sehr beschränkten persönlichen Erfahrungswelt allgemeingültige Schlüsse ziehst.

Und: Schon einmal darüber nachgedacht, daß junge Rehkitze nicht flüchten können?

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Was es wohl zu bedeuten hat, wenn in einer Beurteilung steht: "Sein/Ihr Engagement zeugt von höchster sozialer Kompetenz!" ???


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BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 08:50 
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Geowizard

Registriert: Mo 1. Aug 2011, 20:13
Beiträge: 1000
Wohnort: 41236
Pfeifadeggel hat geschrieben:
Taxnix hat geschrieben:


[...]

Team Hellspawn hat geschrieben:
Aber warum widerlegt das die Aussage das sich beide Parteien an unterschiedlichem WIld stören

Zum Einen gibt es nicht "zu viel Wild", sondern zu viel Menschen und zu wenig natürlichen Lebensraum für Wildtiere.
Zum Anderen gibts unterschiedliche Perspektiven: Den einen stören Füchse, die in Wohngebieten auf Spielplätze und in Gärten koten, den anderen stören Sauen, die den Kartoffelacker ausheben, den dritten stören die süßen Rehlein, die ihm die "Nachwuchsbäumchen" ratzekahl fressen.
Der Städter, dem der Fuchs in den Garten sch*** ist evtl. davon überzeugt, daß es zu viele Füchse gibt- keinesfalls aber zu viele Rehe.
Das ist die Sache mit dem eigenen Tellerrand eben...


OK, über die Aussage ob es zu viel Wild gibt oder nicht kann man sich ja auseinandersetzen. Ist das Problem aber eigentlich nicht (Da man ja die Besiedlungsdichte ja nur recht schwer reduzieren kann) das es nur recht wenige funktionierende Ökosysteme Wald gibt? Da wäre ja das Bejagen vieleicht notwendig aber auf Dauer ja eher ein herumdoktern an Symptomen und andere Strategien auf Dauer vieleicht eher zielführend.
Ich frage das jetzt mal ganz untendenziös. Warum bleibt das in den meisten Fällen (gefühlt) Hauptstrategie?

Was die unterschiedlichen Sichtweisen angeht: Ob jemandem halt eine bestimmte Tierart mehr auf den Nerv geht als eine andere sollte eigentlich gar nicht Grundlage von Diskussion sein. Wenn ich selbsterhaltende natürliche Systeme will und nicht einfach einen Park ist die Konsequenz eben leider manchmal das man mit Einschränkungen leben muss. Ob das jetzt Rot- oder Schwarzwild oder Füchse oder dann vieleicht auch Wölfe betrifft ist dann ziemlich gleichgültig.
Wenn ich neben dem Flughafen baue habe ich Lärm, ziehe ich auf das Land und / oder an den Wald sch... mir Füchse in den Sandkasten usw. usw.

LG

_________________
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:
Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.


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BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 08:54 
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Geomaster

Registriert: Mo 4. Mai 2009, 10:29
Beiträge: 503
t31 hat geschrieben:
Meine Statistik (Zeitraum von 25 Jahre):
3mal Rotwild; Feld/Straße
1mal Schwarzwild; Feld
1mal Rotwild; Waldrand
1mal Rotwild; im Wald
3


Lass Dir versichert sein, daß Du nur einen winzigen Bruchteil dessen gesehen hast, was Du gestört hast.
Wenn ich spazieren gehe sehe ich fast regelmäßig Rehwild und Feldhasen. Und oft noch Fuchs.
Merkwürdige "Statistik"...

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Was es wohl zu bedeuten hat, wenn in einer Beurteilung steht: "Sein/Ihr Engagement zeugt von höchster sozialer Kompetenz!" ???


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BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 09:02 
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Geowizard

Registriert: Mo 1. Aug 2011, 20:13
Beiträge: 1000
Wohnort: 41236
Pfeifadeggel hat geschrieben:
Du hast keine Ahnung.


Bitte ein bischen unpersönlicher! ;) Ich schreibe sowas ja nicht nur um meine persönliche Meinung irgendwie kund zu tun sondern auch um vieleicht von anderen was zum Thema zu lernen. Ich schreibe ja auch nicht das Du arrogant bist! ;)

Pfeifadeggel hat geschrieben:
Nicht nur, weil Du Reh- u. Rotwild nicht unterscheiden kannst,


Ich gebe mir in Zukunft gerne Mühe das präziser zu formulieren. Ich kann aber nicht garantieren das meine persönliche Schlampigkeit nicht doch das eine oder andere Mal durchschlägt!

Pfeifadeggel hat geschrieben:
sondern weil Du aus einer sehr beschränkten persönlichen Erfahrungswelt allgemeingültige Schlüsse ziehst.

Und: Schon einmal darüber nachgedacht, daß junge Rehkitze nicht flüchten können?


OK, das wäre dann tatsächlich ein Argument. Ich habe in den 19 Jahren mit den beiden Tieren in der Hinsicht halt selber nie etwas Negatives erlebt. Die wären nie auf die Idee gekommen sich selbstständig zu machen und mehr zu tun als die neuesten Nachrichten am Wegrand zu erschnuppern beim Ausgehen.

Gibts denn dazu irgendwelches belastbares Material?

LG

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Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:
Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.


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BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 09:06 
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Geomaster

Registriert: Mo 4. Mai 2009, 10:29
Beiträge: 503
WuKnu hat geschrieben:
Hasen und Rotwild sind generell ned so häufig gesäet und da geht es einfach nur darum, dass man mehr hat, was man abschießen kann.

Rotwild kommt in Deutschland schon seit Jahrzehnten nicht mehr flächendeckend vor.
Hasen leiden primär unter der intensiven Landwirtschaft und sekundär unter steigenden Fuchs-Populationsdichten.
Hasen werden mitunter kaum geschossen (da wird eine 4-köpfige Familie nicht satt von), richten aber in der Naturverjüngung teilweise ganz schön Schaden an.

Oft werden Kaninchen und Hasen verwechselt. Kaninchen können eine regelrechte Plage sein.
Und dann müssen sie sehr intensiv bejagd werden- weniger für den kochtopf oder wegen der Mordlust, sondern eher wegen der immensen Schäden.

_________________
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BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 09:23 
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Geomaster

Registriert: Mo 4. Mai 2009, 10:29
Beiträge: 503
Team Hellspawn hat geschrieben:
Bitte ein bischen unpersönlicher! ;) Ich schreibe sowas ja nicht nur um meine persönliche Meinung irgendwie kund zu tun sondern auch um vieleicht von anderen was zum Thema zu lernen. Ich schreibe ja auch nicht das Du arrogant bist! ;)


Wenn es der Wahrheit entspricht, dann darfst Du das schreiben.
Es es nur ein subjektiver Eindruck ist, dann darfst Du gerne von einer persönlichen Meinung sprechen.

Team Hellspawn hat geschrieben:
Pfeifadeggel hat geschrieben:
Nicht nur, weil Du Reh- u. Rotwild nicht unterscheiden kannst,


Ich gebe mir in Zukunft gerne Mühe das präziser zu formulieren. Ich kann aber nicht garantieren das meine persönliche Schlampigkeit nicht doch das eine oder andere Mal durchschlägt!

Du gehst da zu oberflächlich drüber weg. Hier diskutieren definitiv viele Leute mit ganz viel Meinung und ganz wenig Ahnung.
Man kann nicht Rot- von Rehwild unterscheiden, angehende Grundschullehrerinnen wissen nicht, warum Gehölze mitunter auf den Stock gesetzt werden müssen und vermutlich kennen auch einige nicht den Unterschied zwischen Stroh und Heu.
Dennoch sind alle fröhlich dabei... :???:


Team Hellspawn hat geschrieben:
Bitte ein bischen unpersönlicher! ;) Ich schreibe sowas ja nicht nur um meine persönliche Meinung irgendwie kund zu tun sondern auch um vieleicht von anderen was zum Thema zu lernen. Ich schreibe ja auch nicht das Du arrogant bist! ;)

Pfeifadeggel hat geschrieben:
Die wären nie auf die Idee gekommen sich selbstständig zu machen und mehr zu tun als die neuesten Nachrichten am Wegrand zu erschnuppern beim Ausgehen.

Gibts denn dazu irgendwelches belastbares Material?

Die Zuchtauswahl betont bei den einzelnen Hunderassen völlig unterschiedliche Eigenschaften.
DEN Hund gibt es nicht! Es gibt Hunderassen mit sehr ausgeprägter Wildschärfe. Auch bei Mischlingen kann das durchaus durchschlagen.
Außerdem ist jeder Hund ein Individuum mit eigenen Veranlagungen, eigener Prägung/Erziehung.

Ob es belastbares Material gibt?
Sicher. Ganz persönlich kenne ich einen Fall, in dem ein Hund eingeschläfert werden musste, weil er wiederholt Schafe riss. Es war ein Schäferhund-Rottweiler-Mischling der bei uns zu Hause das Licht der Welt erblickte.
Hab aber auch schon Bilder von "Rissen" gesehen, bei denen Rehwild betroffen war.
Müsste man per google finden...


PS:
bei google einfach "hund" "reisst" "reh" eingeben und man wird zugeschüttet.
http://www.dogforum.de/horror-gassi-hun ... 67058.html
http://forum.deine-tierwelt.de/threads/ ... n-gewissen
http://www.rp-online.de/niederrhein-sue ... h-1.724767

nur mal die ersten drei links. Blastbar sind die wohl, weil sich die Hundehalter selbst "bezichtigen".

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Zuletzt geändert von Pfeifadeggel am So 18. Sep 2011, 09:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 09:37 
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Geomaster

Registriert: Mo 4. Mai 2009, 10:29
Beiträge: 503
WuKnu hat geschrieben:
Naja, gemacht, ned bestanden ;)
Weil ich bei der Prüfung einen Abzug Bauform "Deutscher Stecher" erstmal in der Hand gehalten habe und es im falschen Moment KLICK gemacht hat. War eh egal, jagen wär ich nie gegangen.

Dieses Umdenken ist aber nicht bei jedem dabei, es gab bei dem Kurs mehrere Kinder von Landwirten, die mit 16 Jahren schon dahergeredet haben wie die Altjäger... Nix von wegen "Fortschritt"..



Ach so- einer der die Jägerprüfung nicht bestanden hat und jetzt meint einen auf "aufgeklärter Kritiker" machen zu müssen.
In meinem Kurs war ein 16-jähriger der die Prüfung mit Bravur bestanden hat.
Dieser 16-jährige verfügte neben seiner ausgeprägten Leistungsfähigkeit über eine persönliche Reife, die manchem "ewig Kind gebliebenem" gut stehen würde.
Und dann finde ich es fast schon skandalös, daß Deine Anführung der "kinder von Landwirten" hier keine harsche Reaktionen ausgelöst hat.
Offenbar hast Du ein bestimmtes Bild von Landwirten.
Als -mit beiden Beinen auf der Erde haftender- Akadamiker will ich dir mitteilen mich an dieser Stelle "fremdzuschämen"!!! :ops:

Ein Prüfling, der in der Prüfung das erste Mal einen deutschen Stecher in Händen hält hat wohl überwiegend gefehlt bei der praktischen Ausbildung!
So eine billige Ausrede für das eigene Versagen in der Waffenhandhabungsprüfung hab ich ja noch nie gehört.
Gott sei Dank fischt man so etwas bei der Prüfung konsequent raus- so eine Person wäre eine große Gefahr für die Allgemeinheit...

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BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 12:23 
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Geoguru
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Registriert: So 29. Jan 2006, 11:12
Beiträge: 4855
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe
Pfeifadeggel hat geschrieben:
[.......Hier diskutieren definitiv viele Leute mit ganz viel Meinung und ganz wenig Ahnung.
Man kann nicht Rot- von Rehwild unterscheiden, angehende Grundschullehrerinnen wissen nicht, warum Gehölze mitunter auf den Stock gesetzt werden müssen und vermutlich kennen auch einige nicht den Unterschied zwischen Stroh und Heu.
Dennoch sind alle fröhlich dabei...

Hat doch alles gut angefangen sollte auch so weitergehen :D - auf Beurteilungen, was der eine kann, der andere nicht - und die daraus passende Einordnung auf persönlicher Ebene sollte -falls möglich- bitte verzichtet werden.
Daß im Forum verschiedene Leute mit verschiedenen Wissensständen und kleinerer oder größerer Ahnung unterwegs sind ist normal, daß diese ihre Meinung auch OHNE eine abgeschlossenen Forstratsausbildung sagen dürfen, auch. Das hab nicht ICH erfunden - das nennt sich Meinungsfreiheit.

Deshalb bitte auf sowas
Pfeifadeggel hat geschrieben:
....Du hast keine Ahnung.
verzichten. Die Argumente oder der Informationsgehalt des Posts werden dadurch eh nicht verbessert.

Gruß Zappo, mod

_________________
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"Wer schneller lebt, ist früher fertig"


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BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 13:44 
Offline
Geomaster

Registriert: Mo 4. Mai 2009, 10:29
Beiträge: 503
OK- Zappo hat schon Recht.

Hiermit entschuldige ich mich in aller Form bei "Team Hellspawn" für meine unsachliche "Anmache".

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