Ich komme zwar etwas spät, aber ich möchte es doch noch loswerden.
Ich finde es wichtig, zu wissen, ob es sich um einen ungefähren Rundkurs handelt. Oder ob ich dann die ganze Strecke wieder zurücklatschen muss.
Beim ätzendsten Multi meines Lebens standen wir an der vorletzten Station des Caches am anderen Ende der Stadt, das Finale wäre noch etliche km weiter weg gewesen, das Auto stand am Start, das Kind hat gebrüllt, weil es Hunger und keine Lust mehr hatte, wir hatten natürlich nichts Essbares dabei und mein Mann hat einen 40 Min. Dauerlauf bergauf hingelegt, um das Auto zu holen und uns schnellstens heimzukarren. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir den Cache gleich mit dem Auto gemacht, um einige Jahre verschoben oder ganz ignoriert.
Es tut doch keinem weh genauere Texte zu schreiben: "Es handelt sich um einen 7,5 km langen Multi, reine Gehzeit 3 Stunden. An 8 Stationen müssen Rätsel gelöst und an 3 Stationen Fragen beantwortet werden. Ihr müsst einen Bach ohne Brücke überqueren, das geht in der Regenzeit nur mit Gummistiefeln. Nehmt einen Taschenrechner, Papier, abwaschbare Folienstifte und einen Magneten mit. Vom Finale aus gibt es einen Wanderweg zurück zum Start, Gehzeit 20 Minuten, genaue Wegbeschreibung in der Finaldose." Oder so. Da kann man dann ja immer noch ein paar Kniffe und Frechheiten einbauen, dafür gibt's ja noch D und T.
Aber die Suchenden können vorher überlegen, ob und wann sie das angehen, weil man sich eben besser auf die Anforderungen einstellen kann.
Caches, bei denen die Cacher in die Pfanne gehauen werden, mit eingeplantem Wiederkommen müssen, aus Unwissenheit fehlender Ausstattung, unlösbaren Rätseln, 3x um den gleichen Block scheuchen und ewigem Kilometerfressen ohne Stationen dazwischen, dienen doch nur der Belustigung der Cacheleger.
_________________
LG Friederike - gartentaucher
