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 Betreff des Beitrags: LiIon FUD
BeitragVerfasst: Sa 28. Jan 2012, 13:00 
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Geonewbie

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Von Fenix Ld20 oder Tk35 abgetrennt, wo die 5000000. Akku-Maerchenstunde unnoetig ist.
elho


Die LD20 hat aber noch den Vorteil, dass sie mit handelsüblichen Batterien läuft, die es an jeder Ecke gibt.
Die Li-Ion Technik (welche für die TK35 erforderlich ist) ist leider noch relativ Fehleranfällig und wartungsintensiv weil es bei mangelhafter Handhabung schnell zu Explosionen kommen kann - vor allem wenn man nicht auf Qualität achtet.

Somit sind AA-Zellen für den normalen Menschen viel viel besser geeignet.

Aus diesen Gründen würde ich zur LD20 raten, eine wirklich tolle Lampe die eigentlich fast alles abdeckt und auch ausreichend Reichweite hat


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 Betreff des Beitrags: Re: Fenix Ld20 oder Tk35
BeitragVerfasst: Sa 28. Jan 2012, 13:09 
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Geocacher

Registriert: Do 8. Mai 2008, 16:02
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fuchsdo hat geschrieben:
...

Du hattest noch nie mit Li-Ion-Akkus im Zusammenhang mit Taschenlampen zu tun, oder?

Und falls du wirklich glaubst, was du da schreibst, solltest du darauf achten, dass das nächste Notebook, welches du kaufst, mit AA-Akkus betrieben werden kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fenix Ld20 oder Tk35
BeitragVerfasst: Sa 28. Jan 2012, 14:51 
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Geoguru
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Hi
Noch ein nicht zu unterschaetzender Vorteil der LD20 ist, das man auch mal in ein Rohr hineinleuchten kann und auch gleichzeitig reinschauen, hat mir schon sehr oft genutzt.

@Relic Hunters DD
Naja, bei Notebook Akkus ist auch alles schoen geregelt und ueberprueft (sollte es jedenfalls sein)
und in der Anfangszeit der Notebooks sind ja auch genug in Flammen aufgegangen.
Also eine gewisse Vorsicht und Umsicht sollten man schon mit Li-Ion Akkus walten lassen.
Also sich richtig in die Materie einarbeiten. Ich kann hier nur waermstens das Messerforum empfehlen, da steht ne Menge, aber auch hier im Forum ist viel zu finden.

Gruesse Ralfbert

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 Betreff des Beitrags: Re: Fenix Ld20 oder Tk35
BeitragVerfasst: Sa 28. Jan 2012, 15:33 
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Geonewbie

Registriert: Mi 4. Jan 2012, 22:42
Beiträge: 8
@Relic Hunters DD

Ich habe sehr wohl Li-Ion Akkus für Taschenlampen - erst deswegen weiß ich ja Bescheid wie gefährlich die Sache werden kann.
Das größte Problem sind die Ladegeräte, es gibt kaum Geräte die zuverlässig bei 4,2V abschalten. Das ist halt die Kehrseite von 10$ Ladegeräten aus China, wenn man zuverlässige Qualität haben will dann ist man locker mit 50€ für ne Ladegerät aus dem Modellbau dabei. Hinzu kommen noch vernünftige Akkus.
Also lohnen sich die Kosten für den Normalo definitiv nicht.

Mir ist auch durchaus bewusst, dass in fast jedem modernen Gerät ein Li-Ion Akkus schlummert, aber bei diesen wurde die Ladeelektronik perfekt auf den Akku und die Nutzung abgestimmt sodass es hier relativ sicher ist.

Ein Handy oder Laptop kann man ohne Probleme tagelang am Netzkabel lassen.
Bei einem Ladegerät mit 18650er oder sonstigen Formaten würde ich da nie im Leben machen.

Wie Ralfbert schon sagt, informiert euch bitte z.B. im Messerforum.net sehr genau über den korrekten Umgang mit Li-Ion Technik.
Es gibt auch einige Links, zu Leuten die die Sicherheitshinweise nicht beachtet haben und die sehr erschreckend die Folgen dokumentiert haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fenix Ld20 oder Tk35
BeitragVerfasst: Sa 28. Jan 2012, 15:49 
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Geocacher

Registriert: Do 8. Mai 2008, 16:02
Beiträge: 95
So nebulös muss man das mit den Kosten aber nicht halten. Eine LD20 ist weder besonders preisgünstig, noch besonders hell. Sie ist eine gute Wahl, wenn man unbedingt mit AA-Akkus auskommen möchte. Muss man aber auch als "Normalo" nicht.

Ladegerät für 20 Euro:
http://xtarlight.de/product_info.php?in ... eraet.html

Kennt irgendjemand irgendjemanden, der mit den geflammten Trustfire-Akkus jemals ein Problem hatte?

Ansonsten eben hier:
http://www.spark-store.com/index.php?a=47

Man braucht übrigens i.d.R. genau einen geladenen 18650-Akku pro NC. Bei der LD20 muss man wechseln, wenn es etwas länger dauert.


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 Betreff des Beitrags: Fenix Ld20 oder Tk35
BeitragVerfasst: Sa 28. Jan 2012, 19:52 
Informiert euch doch am Besten im http://www.taschenlampen-forum.de/lithium-technologie/ :-)
Es gibt mehrere günstige LiIon-Ladegeräte, die bei 4,20V abschalten, wie z.B. das Trustfire TR-001.
Außerdem sollte man nur geschützte Akkus nehmen, die haben eine Schutzschaltung gegen Überladung, Tiefentladung, und gegen zu hohe Stromentnahme, das schützt auch gegen Kurzschluss.
Die neuen Spark Akkus kann ich Empfehlen, habe selber welche.
Soo viel Aufwand machen die LiIon Akkus auch nicht, nach der Benutzung und nach dem Laden die Spannung messen, und sie sollten nicht unter 3,8V entladen werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fenix Ld20 oder Tk35
BeitragVerfasst: Sa 28. Jan 2012, 21:32 
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Geoguru
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Registriert: Do 22. Apr 2010, 18:32
Beiträge: 5665
Wohnort: 12161 Berlin
Relic Hunters DD hat geschrieben:

Man braucht übrigens i.d.R. genau einen geladenen 18650-Akku pro NC. Bei der LD20 muss man wechseln, wenn es etwas länger dauert.


Bei der TK35 braucht man genau 2 und da kann das Problem schon los gehen denn sie sollten tunlichst gleich geladen und gleiche Kapazitaeten haben, ich wuerde da sehr vorsichtig sein. Bei einer Lampe mit einem 18650 ist das lange nicht so schlimm.
Gegebenfalls wuerde ich noch eine Loch ins Lampengehaeuse bohren und mit Silikon leicht verkleben, so zu sagen als Sicherheitventil, denn wenns kommt, dann kommts dicke.
Hier mal ein Extrembeispiel.
http://www.candlepowerforums.com/vb/sho ... ost3283780

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 Betreff des Beitrags: Fenix Ld20 oder Tk35
BeitragVerfasst: Sa 28. Jan 2012, 21:52 
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Geocacher

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Und genau aus diesem Grund hab ich mit eine Tk15 gekauft. Wollte eine Fenix mit gut power, Handlichkeit und vor allem wenn schon 18650 dann nur einer. Da kann auch nix passieren :)

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 Betreff des Beitrags: Fenix Ld20 oder Tk35
BeitragVerfasst: Sa 28. Jan 2012, 23:59 
Fahrt ihr auch Auto?
Das halte ich persönlich für viel gefährlicher!
Wie viele Verkehrstote gibt es pro Jahr?
Wie viele Tote gibt es durch Explosion mehrzelliger LiIon Talas?
Gab es schon Rückrufaktionen der Tala Hersteller deswegen?
In diesem Extrembeispiel hat der Anwender ja auch die Sicherheit ignoriert, indem er die vier fehlerhaften Akkus nicht aussortiert hat!
Hier mal ein Fall wo eine einzelne CR123a Lithium-Batterie in einer Einzelligen Tala abgeraucht ist:
http://www.candlepowerforums.com/vb/sho ... ost2073598

Wer trotzdem eine helle Tala haben will, kann sich ja auch die Fenix TK41 kaufen, sie wird mit 8 NiMh Eneloops betrieben, und hat sogar noch ein bischen mehr Throw als die TK35.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fenix Ld20 oder Tk35
BeitragVerfasst: So 29. Jan 2012, 01:24 
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Geonewbie

Registriert: Mi 4. Jan 2012, 22:42
Beiträge: 8
adxalf hat geschrieben:
Fahrt ihr auch Auto?


Tolles Beispiel, natürlich gibt es überall ein Restrisiko aber ich muss mich doch nicht noch absichtlich größeren Gefahren aussetzen.
Selbst wenn ein Ladegerät von einem Technik für "sicher" befunden wird, stellt das maximal den Zustand der Charge da. Denn niemand weiß ob die Chinesen nicht in der nächsten Charge irgendein Bauteil ändern/ersetzen. Der größte Teil dieser Geräte wird direkt an die Endkunden geliefert und somit unterliegen sie auch nicht der strengen Qualitätskontrolle eines Unternehmens das einen guten Ruf zu verteidigen hat.
Wenn die Ladegerätfirma irgendeinen Stuß verkauft, dann wird im schlimmsten Fall einfach der Markenname auf dem Gerät geändert und der "dumme" Endkunde merkt es nicht.

Ich benutze selbst Li-Ion Akkus in meinen Lampen, allerdings achte ich penibel auf die Einhaltung aller Sicherheitshinweise. Ich für mich bin mir da halbwegs sicher, aber ich würde niemals eine Li-Ion betrieben Lampe in fremde Hände geben (geschweige denn Ladegerät und Akkus). Ich möchte mich nicht dafür verantworten müssen das z.B. meinem Kumpel die Hand zerrissen wurde.

@Relic Hunters DD
Wenn man die von dir genannten Ladegeräte und Akkus kauft, ist man auch locker bei 50€ inkl. Versand. Dafür bekommt man eine ganze Menge normaler Batterien.
Oder man kauft sich für 10€ 2x AA Eneloop Akkus mit passendem Reiseladegerät und ich glücklich weil man die Batterien zur Not auch im GPS nutzen kann.


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