blackschneck hat geschrieben:
Wir hatten hier letztens einen Event, bei dem es um Naturschautz ging. Da wurde uns zu verstehen gegeben, dass die Fledermäuse nicht nur in der Winterzeit, sondern auch den Sommer über in den Höhlen übernachten. Die Störungen im Sommer töten die Tiere zwar nicht, so wie im Winter, aber trotzdem muss es nicht sein.
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Gerade wir Cacher solltes es schaffen, mit der Natur zu leben.
Natürlich "muß nichts sein". Ich bräuchte auch aus Versehen keinen Käfer beim Wandern zu zertreten, die Ameise lebt sicher auch ruhiger, wenn kein Schatten auf den Haufen fällt und das Reh hätte auch gerne Sonntags seine Ruhe. Wir können ja alle zuhause bleiben, ein paar Pizzen bestellen, in die Glotze schauen und die Heizung höherdrehen - was so nebenbei mehr Tiere tötet und Natur zerstört als alles was wir draussen anrichten könnten.
Und warum wir Cacher? Uns drängt man ja gerade aus der Natur - aber die vielbeschworene Natur- und Tierschutzaffinität des Bürgers gewinnt man gerade NICHT damit, daß man dem Bürger eben diese Natur entzieht. Und das mag etwas flapsig daherkommen, ABER ICH EMPFINDE DIE MENSCHENHALTUNG ABSEITS VON NATURERLEBEN AUCH NICHT ALS ARTGERECHT.
Und warum man ausgerechnet seit -gefühlt- 2008 jeglichen Menschenkontakt zu Wildtieren als absolut schädlich, ja tödlich hochstilisiert, bleibt mir ein Rätsel. Bei den Flederern mag es beim Winterschlafschutz bleiben, gerne, obwohl ich da auch meine Zweifel habe wo die exakten Weisheiten vom Auszehrungstod bei 2 Störungen herkommen - MEINE Erfahrungen auf diesem Gebiet sehen da zumindest anders aus.
ich bin in einer Kirche (räumlich gesehen

) aufgewachsen, und wir hatten sicher 30-50 Fledermäuse, die sich im Winter wenig um regelmäßigen Gottesdienstlärm und unregelmäßige Führungen für die Freunde des Herrn Z. störten und in unserem Ferienhaus im Speicher hats auch so ziemlich 6-10 im Winter - und da ist auch ziemlich Lärm. Aber ich gebe gerne zu, daß ich mich da irren kann - im Gegensatz zu offensichtlich vielen anderen.
Fledermäuse, Wanderfalken und Eulen waren im übrigen früher fast in jeder Kirche ganz normale Bewohner - bis die Kirchenverwaltungen auf die Idee kamen, die Schallöcher und Speicher mit Drahtgitter zu verschließen, weil ihnen der Dreck zuviel wurde. Da sind Wohnräume für tausende dieser Tiere einfach so weggefallen - ohne irgendeine Bürgerstörung.
Nöh, die Gefährdung der Natur und der Tiere geht von ganz anderen Sachen aus, als man uns glauben machen möchte.
Und den Naturschutz haben wir den falschen Leuten überlassen - fürchte ich.
Aber bei Kritik an der Richtung, Art und Weise des "Naturschutzes" wird man wohl als Uhuvergifter und notorischer Naturschädiger hingestellt - erinnert ein bisschen an eine gerade gängige politische Diskussion.
Zappo - dem gerade nicht einfällt, in welcher Naturschutzorganisation er NICHT Mitglied ist
