moenk hat geschrieben:
Ich vermute mal ehrenamtliche Helfer sollen die Nistkästen kontrollieren und warten und damit die Position finden.
So ähnlich ist es. Die Nistkastenaufhänger agieren eigenständig, entscheiden selber wo welcher Kasten hingehängt wird. Und wenn dann im Herbst der Kasten wieder reingeholt werden soll, der Nistkastenaufhänger aber nicht mehr aktiv (oder krank oder weggezogen oder was auch immer) ist, weiss niemand ausser ihm, wo seine Kästen hängen. Wenn es aber eine zentrale Karte gibt, wo alle Positionen eingetragen sind, ist alles einfacher.
Sönke sprach auch vom Diebstahl. Manchmal kommen die Kästen einfach weg. Manche Leute können offensichtlich alles brauchen. Mit der Karte können sie dann nachvollziehen, wo im nächsten Jahr keine neuen Kästen mehr aufgehangen werden.
Und wie wilde-maus schon schön schrieb: IntrAAAnet. Die Anwendung soll passwortgeschützt nur für die Nistkastenaufhänger und die NABU-Mitarbeiter einsehbar sein. Da kann dann jeder Nistkastenaufhänger sehen, wo andere Leute ihre Kästen aufgehängt haben, um Kollisionen zu vermeiden.
Wie Ihr seht: Alles völlig harmlos.
Vögel lassen sich sowieso nicht so leicht stören und sind anpassungsfähig. Die paar Cacher die hier rumlaufen stören da kaum. Ich paddel regelmäßig unter einer Autobahnbrücke durch (Trainingstrecke Kuhgraben); direkt am Graben neben der Autobahn wohnt eine Eisvogelfamilie. Ausgerechnet ein Eisvogel, der als soooo sensibel gilt hat sich dieser massiven und ständigen Lärmquelle angepasst. Evolution kann was schönes sein!