Geocaching & GPS location based games

Thema anzeigen - Das Betreten von landwirtschaftlichen Flächen...


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BeitragVerfasst: Do 3. Mai 2012, 23:10 
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Geowizard
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Wichteline hat geschrieben:
Als Hundeführer doppelt falsch :-)
Wegen Heu und Futter etc.


Ist Hundeschei**e eigentlich etwas ganz Besonderes oder gilt Gleiches auch für Reh-, Fuchs- und Hasen-Kacke :???: ? Ein temporäres Betretungs- und Abkot-Verbot wird denen wohl schwerlich beizubringen sein :???: ?

Und nein, das ist jetzt keine Spaßfrage, sondern ganz im Ernst. Bisweilen erscheinen mir nämlich manche Gesetze doch etwas weit hergeholt (zu den schützenswerten Fledertieren gibt es übrigens hier einen lustigen Artikel --> klick) und oft fehlt mir die "zweite Seite" der Medaille, die entweder niemand sehen / hören will oder die niemand kennt.

Mit Ex-Nachbars Hund, den ich mir manchmal zum Spazierengehen ausleihe, hatte ich auf jeden Fall bislang noch keine Skrupel, wenn der 4 Meter neben dem Fußweg auf dem Seitenstreifen / Wiese seinen Haufen machte - und ordnungsgemäß "eingetütet" habe ich das Teil auch noch nie.

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BeitragVerfasst: Do 3. Mai 2012, 23:16 
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Chris Race hat geschrieben:
Ist Hundeschei**e eigentlich etwas ganz Besonderes oder gilt Gleiches auch für Reh-, Fuchs- und Hasen-Kacke :???:


Tritt mal rein, dann fühlst Du den Unterschied!

Zu dem Thema gibt es übrigens einen sehr schönen Cache:
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... 1de800f8f8

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BeitragVerfasst: Do 3. Mai 2012, 23:53 
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o-helios hat geschrieben:
Tritt mal rein, dann fühlst Du den Unterschied!

"Gefühlt" habe ich da bislang noch nix, wenn, dann höchstens gerochen :D . Aber es ging ja auch weniger um das Reintreten als um die Verunreinigung des Heus, was danach an Tiere verfüttert wird.

o-helios hat geschrieben:
Zu dem Thema gibt es übrigens einen sehr schönen Cache:
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... 1de800f8f8

... dessen Listing ich als als Otto-Normal-Member leider nicht sehen kann :( ...

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BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2012, 07:45 
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Geocacher

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Chris Race hat geschrieben:
Und nein, das ist jetzt keine Spaßfrage, sondern ganz im Ernst. Bisweilen erscheinen mir nämlich manche Gesetze doch etwas weit hergeholt


Das könnte damit zusammenhängen, dass Du in dem Fall Dein Bezugssystem mit Dir rumträgst und deswegen unterwegs bestenfalls eine Hand voll Hunde zu sehen kriegst.

Das Bezugssystem der Wiese ist aber ortsfest und kriegt jenachdem (Lage an bevorzugter Hunderunde?) eine ganze Menge Hunde zu sehen. Und für genau solche Wiesen ist die Regelung gedacht. Der Realitycheck erfolgt dann durch die Tatsache, dass der Durchschnittsbauer wohl keine Lust haben wird, sich wegen eines einzelnen, stoffwechselnden Hundes mit ner Anzeige rumzuschlagen.


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BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2012, 08:58 
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Chris Race hat geschrieben:
o-helios hat geschrieben:
Zu dem Thema gibt es übrigens einen sehr schönen Cache:
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... 1de800f8f8

... dessen Listing ich als als Otto-Normal-Member leider nicht sehen kann :( ...

Der Cache heißt "Vom kleinen Maulwurf, ..." und die Beschreibung geht weiter mit "der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat".

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Feierabend- und Urlaubscacher, DNF-Logger und Runterzieher


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BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2012, 09:08 
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Geoguru
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Chris Race hat geschrieben:
.......Ist Hundeschei**e eigentlich etwas ganz Besonderes oder gilt Gleiches auch für Reh-, Fuchs- und Hasen-Kacke .........
Also zumindest Rehe und Hasen ernähren sich vegetarisch - da wird der Kot eher düngen als schaden. Bei Fleischfressern ist das wohl was anderes - und gegenüber der Hundepopulation und entsprechender Massierung von Kot dürfte der einzelne Fuchs/hektar wohl zu vernachlässigen sein - der sich wohl auch nicht direkt am Grünstreifen zwischen Radweg und Getreideanbau erleichtert.

Bei uns hier ist das tatsächlich ein Problem - da gehen teilweise die Felder des oökologischen Anbaus bis an die hochverdichteten Neubausiedlungen - und dazwischen eben ein Fahrrad/Fußweg und ein Streifen "Verkehrsgrün".
Und da eben viele Hunde haben, obwohl es ihr Grundstück/Wohnverhältnisse/Lebensgewohnheiten nicht hergeben, wird eben mal kurz Gassi gegegangen - alle - am selben Streifen. Und geschätzte 20 Hunde/500 Meter jeden Tag - da kommt was zusammen.

Die Bauern haben jetzt überall Schilder aufgestellt. Verständlich.

Gruß Zappo

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BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2012, 10:06 
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Geowizard
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Hedgeway hat geschrieben:
Das Bezugssystem der Wiese ist aber ortsfest und kriegt jenachdem (Lage an bevorzugter Hunderunde?) eine ganze Menge Hunde zu sehen.

Nun ja, über die evtl. größere Menge war ich mir schon halbwegs bewusst ...

Zappo hat geschrieben:
Also zumindest Rehe und Hasen ernähren sich vegetarisch - da wird der Kot eher düngen als schaden. Bei Fleischfressern ist das wohl was anderes ...

... da dürfte wohl eher Zappos "Ernährungstipp" eine Rolle spielen.

Dann muss ich mir jetzt mal Gedanken machen, ob ich zukünftig ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich die Köttel nicht wegmache (ein wirkliches Problem wäre das ganz sicher nicht, der Hund ist eher von kleiner bis ganz kleiner Größe, dem folgend fällt auch die "kritische Masse" äußerst bescheiden aus). Aber irgendwie käme ich mir dennoch seltsam vor. Denn landwirtschaftlich genutzt werden diese Stellen ganz sicher nicht, die kann der Bauer nämlich noch nicht mal mähen: Landstraße, dann Gehweg, dann (Wasser-)Graben, dann eine lichte Reihe mit Hecken und Büschen, dann erst die Wiese. Und weiter als bis zu der Hecke kommt auch der Hund nicht. Der einzige, der dort mäht, ist die Straßenmeisterei, weil sonst der Graben irgendwann zuwächst.

Hmmm, ich werde mal in mich gehen ...

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BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2012, 11:02 
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Geomaster
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Ich war vor einiger Zeit in Gresaubach dem Bauern der einzigen Milchzapfanlage im Saarland beim Milchzapfen in die Fänge geraten.

Für eine Flasche Rohmilch für einen Euro musste ich mir fast eine Stunde so ziemlich alles anhören, was sie machen mussten um die eiserne Kuh vom Gesundheitsamt genehmigt zu bekommen.

Ich erinnere mich auch daran, dass das Thema Hundekot auf Weiden zum Thema gehörte... zumindest hab ich mir Schlagworte gemerkt - der Rest war mir einfach zuviel...

Ich glaub der Link hier passt gut zum Thema...

http://www.ib-dr-zimmermann.de/Privat/H ... ospora.htm

Es ging darum, dass Kühe, die mit diesem Parasiten befallen sind nicht mehr für die Milchproduktion genommen werden dürfen ...

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Weil die Lichtgeschwindigkeit schneller ist als die Schallgeschwindigkeit ...

... hält man manche Leute für helle Köpfe bis man sie dann reden hört!


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BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2012, 16:32 
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Geocacher
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Die Definition von "landwirtschaftlichen Flächen" würde mich einmal interessieren.
Ackerflächen is ja klar. Wenn die Wiese aber zum Zwecke der Grünfuttergewinnung für sich ausschließlich vegetarisch ernährenden und wiederkäuenden Nutzvieh gemäht wird, dann zählt die ja auch zu landwirtschaftlichen Flächen und darf somit in besagtem Zeitraum nicht betreten werden.
Nimmt man alle Gesetze einmal zusammen, durch die die Bewegungsfreiheit des Bürgers beschnitten oder gar untersagt wird, dann wirds ziemlich eng. :kopfwand:
Der Sach- und gesunde Menschenverstand einiger, die für solche Gesetze verantwortlich sind darf da ja wohl bezweifelt werden. :irre:
Seit jeher, auch ohne den Menschen sind auf diesem Planeten der M-Klasse Lebwesen aufgetaucht und aufgrund irgendwelcher Umstände wieder verschwunden. Das passiert bis dato täglich, zugegebenermaßen auch mit zutun des Menschen.
Trotzdem gehört der Mensch zu dem System Erde, und somit auch auf landwirtschaftliche Flächen und in den Wald.
Und kein Gesetz der Welt ändert daran was.
Ich lasse mir das gehen über eine Wiese oder abseits der Wege imWald nicht verbieten.

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Res Gesta Per Excellentiam


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BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2012, 17:43 
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Geowizard
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Ohne mir jetzt den ganzen Sermon durchgelesen zu haben, kann ich in einer Linie als Landwirt UND Hundebesitzer nur eines anmerken:
unser großer wird ausschließlich "natürlich" gefüttert, wie es Großvater mit seinen schon vor 80 Jahren gemacht hat (Trockenfütter aus der Tüte kommt seit 6 Jahren nicht mehr in den Hund)... aus verschiedenen Gründen. Er hat jetzt eine 300l-Truhe, Frauchen und ich leben von FastFood, da uns kein Geld mehr bleibt :D
Die Unterschiede sind gravierend: man sieht es den Kötteln an, was die Besitzer füttern.
Was von unserem auf unseren Flächen rauskommt, ist in spätestens zwei Wochen durch Witterung etc. zersetzt und der Natur wieder zurückgeführt. Was an der "Hundelinie" der zu mähenden Wiesen für die Grünfuttergewinnnung liegen bleibt, liegt als "WURST" oder "HAUFEN" nach 8 Wochen noch genauso da. Da will noch nichtmal eine Schmeißfliege oder ein Mistkäfer dran. Hier sind wir dann wieder bei der Bequemlichkeit der Hundehalter (ebenso wie der Cacher): schnell rein... schnell raus, nach mir die Sinntflut. Was man sich und den anderen damit antut, darüber macht sich keiner Gedanken.


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