Geocaching & GPS location based games

Thema anzeigen - Blaumilchkanal - Europas längester trail - jetzt auch hier


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 15:04 
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Geocacher

Registriert: Di 21. Jul 2009, 07:51
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awema hat geschrieben:
... und jeder darf hier auch posten, was er will - oder?
... selbst, wenn´s gegen PT geht :D
... so lange die Regeln des Forums eingehalten werden ;)

Also, was soll das, uns hier den Mund quasi verbieten zu wollen. Du musst ja nicht mitlesen :kopfwand:


Die ersten drei Regeln habe ich eingehalten!

Und jemanden den Mund verbieten kann ich nicht, das können nur Mod`s.

Ach, vllt soll das ja der längste Thread am Niederrhein werden :D


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 15:27 
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Geomaster
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Registriert: Mi 26. Jul 2006, 09:50
Beiträge: 886
Wohnort: 47533
... nee, der darf ruhig mal nach unten sacken ;-)

... ach, Mist, jetzt habe ich ihn schon wieder hoch geholt ...

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 17:55 
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Geomaster
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Registriert: Mi 26. Jul 2006, 09:50
Beiträge: 886
Wohnort: 47533
Der muss noch - vom deutschen Jagdverband (Auszug):

"Das gilt auch für viele Privatcaches an Wanderwegen oder an Ortschaften, die z. B. von Familien bei Ausflügen genutzt werden. Geocaching ist dort naturverträglich und bringt Menschen in die Natur. Wo liegt also das Problem? Es liegt darin, dass caches je nach Terrain (T) nach Schwierigkeitsgraden (1-5) eingestuft sind. Die T5er liegen in schwierigem Gelände und sind oft nicht ohne Kletterausrüstung aufzufinden (Felsen, Steinbrüche, Stollen, Schächte, Höhlen, Bäume). Sportlich Ehrgeizige aus der ganzen Republik reisen oft weit an und suchen diese Verstecke bevorzugt auf, das Finden ist mit Renommée verbunden, ganze Heerscharen von cachern strömen insbesondere am Wochenende in die Natur, um dort oft mehrere caches zu suchen und dann im Internet über ihre Erlebnisse zu berichten. Was man dort nach Anmeldung im Netz lesen kann, lässt Vielen die Haare zu Berge steigen. Es werden Steinbrüche aufgesucht, für die Betretungsverbot besteht, Felsen mit Uhu- oder Wanderfalkenvorkommen werden zur Brutzeit beklettert. Caches finden sich mitten in Naturschutzgebieten (NSG), in denen abseits der Wege bzw. ein gänzliches Betretungsverbot (Kernzonen von Biosphärenreservaten) besteht. In unterirdische Fledermausquartiere, die dem Bergrecht unterliegen, steigen mit Scheinwerfern bewaffnet Geocacher ein. Dass sie dabei Fledermäuse aus dem Winterschlaf reißen können, Dachs oder Wildkatze stören, registrieren die Wenigsten. Während im schneereichen Winter 2010/2011 die Drückjagden teilweise ausgesetzt waren, um z. B. den Energieverbrauch der Tiere und damit die Schälschäden in Rotwildgebieten zu minimieren, stapfen zur gleichen Zeit Geocacher mit GPS-Geräten abseits der Wege selbst nachts durch den Wald auf der Jagd nach verborgenen Schatzkästchen."

... es sind nicht nur die PT auf deutschen (Neben-!) Straßen ...

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 18:59 
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Geoguru
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Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Beiträge: 6021
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe
...naja, was vom Jagdverband kommt, ist wohl auch nicht immer geeignet, unkommentiert rumzustehen. Da wird denn doch oft der Uhu an die Wand gemalt und vom Hörensagen berichtet.

In Zeiten von Reviewerüberprüfung mit NSG-Atlas und Fledermauspause sind da einige Sachen faktisch unrichtig - oder zumindest überholt. Und das alte Lied mit dem Querfeldein wird durch Wiederholen auch nicht wahrer - ich schätze mal, daß sich 90 Prozent der Caches auf oder in "Pippi"-Entfernung von Wegen befinden und der Cacher nix andres macht als das, was der Spaziergänger/ Hundeführer/ Kastaniensammler auch machen.

Das wissen eben die Grünröcke alles nicht (andere aber auch nicht :D )- auch nicht, daß es da eine naturschutzorientierte Reviewerpraxis gibt und darum ist sowas;
http://www.umweltcacher.bplaced.net/wor ... ern-im-mkk eben wichtig.

Und wichtig ist auch, untereinander etwas Sensibilität für naturschonende Belange zu entwickeln - wobei wir da wieder beim Ausgangsthema wären - aber dazu hab ich meinen Senf schon geschrieben.

Gruß Zappo

_________________
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"Wer schneller lebt, ist früher fertig"


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 21:20 
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Geoguru
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Registriert: So 9. Okt 2005, 19:28
Beiträge: 3673
Wohnort: zuhause in der Hohen Mark
Zappo hat geschrieben:
Und wichtig ist auch, untereinander etwas Sensibilität für naturschonende Belange zu entwickeln - wobei wir da wieder beim Ausgangsthema wären -

Genau, - beim Ausgangsthema...

Ach Zappo, die Frage ist, wo will man uns denn überhaupt noch haben?

Im Wald?
Auf keinen Fall.
Da treten wir alles kaputt, scheuchen Rehe auf, schädigen alle Bäume, weil wir immer die Wurzeln freilegen und die Jagd sowieso und im allgemeinen stören.

In der Stadt?
Um Gottes Willen, da sind wir potentielle Attentäter oder Drogendealer.

Kirchencaches?
Noch schlimmer, da kriegen wir vollste Breitseiten aus den eigenen Reihen, selbst wenn der Pastor die Dose persönlich gesegnet hat.

Powertrails auf einsamen Landstraßen?
Das geht erst recht nicht. Da machen wir alle Grasnarben kaputt, passierende Autofahrer werden irritiert, und obendrein bekommt man Prügel von den Bessercachern.

LPs?
Um Himmels Willen. Dafür kommt man in die Hölle (wenn nicht ausdrücklich ein Schild davor steht: "Geocachen erlaubt"), und nur ein paar Freaks lieben einen noch.

Ach, die T5er habe ich noch vergessen.
Das spare ich mir, dafür bin ich nicht zuständig.
Aber da wird wohl alles ähnlich gelten, was vorher schon nervte.

Eigentlich darf man nirgendwo mehr Dosen verstecken oder suchen.

Ich bin froh, dass es immer noch welche trotzdem machen; - auch wenn sie hier manchmal verbal gesteinigt werden, wenn es kein Topcache ist.
Irgendwelche Bedenkenträger finden sich immer.

Und natürlich ist nicht jeder ein Dosen-Picasso (ich selbst am allerwenigsten).

Gruß friederix

_________________
Die Erde ist ein Labor mit 3,8 Mrd. Jahren Erfahrung. Die weis, was funktioniert ...
(Quelle: Discovery Channel . Genauer Wortlaut nicht auffindbar)


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BeitragVerfasst: Di 31. Jan 2012, 00:35 
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Geoguru
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Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Beiträge: 6021
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe
friederix hat geschrieben:
Ach Zappo, die Frage ist, wo will man uns denn überhaupt noch haben?

Im Wald?
Auf keinen Fall.
Da treten wir alles kaputt, scheuchen Rehe auf, schädigen alle Bäume, weil wir immer die Wurzeln freilegen und die Jagd sowieso und im allgemeinen stören.....


Ach friederix :D
die Rolle des Bedenkenträgers steht Dir aber dann doch nicht so gut - das können andere besser :D ...

Die ganze Jammerei über die ökologischen negativen Auswirkungen im Wald kannstde vergessen. Es ist zwar traurig zu sehen, daß man anscheinend einigen wenigen noch erklären muß, warum man keine Nägel oder Schrauben in einen lebenden Baum treibt, und da würde ich auch mit entsprechender Handlung reagieren, aber die ach so gescholtenen Cachertrampelpfade, der zerpflückte Baumstumpf, die freigelegte Wurzel und das umgegrabene Laub auf der Erde sind keine Schädigung - eher eine Verschiebung der Verhältnisse - das macht die Wildsau aber auch.

Das einzige -manchmal- stichhaltige Argument ist die Störung der Jagd. Das vermeidet man - nicht weil die Jagd was supertolles Übergeordnetes ist, sondern weil man sich den Planet und den Wald mit anderen teilt, die auch IHRE Interessen gewahrt sehen wollen. Ich leg auch keinen Cache in die Mountainbikerabfahrt - ich sehe keinen großen Sinn drin, jemand zuleide zu leben. Und in Bezug auf die Jagd heißt das einfach, daß man Routen und Dosen von jagdlichen Einrichtungen fernhält, keine Wildunterschlupfe und Dickungen belegt (das sieht im übrigen auch ein Städter) und Nachtcaches vorzugsweise da legt, wo sie nicht stören. Da gibts zwei Möglichkeiten - entweder man kennt sich durch jahrelanges Rumstrolchen besser in der Gegend aus als der Jäger - oder man muß den eben fragen.

Ansonsten mal ganz ehrlich: Wo man uns haben will, geht mir etwas am A*sch vorbei - wer viel fragt, geht viel irr. Und daß ausgerechnet die Geocacher in dieser unsere Welt sich - man ist geneigt zu sagen : "als einzige" :D vernünftig verhalten sollen, ist natürlich auch etwas viel verlangt. Wir sind weder die, die im Naturschutzgebiet reihenweise Wälder abholzen, Gewerbeparks zulassen und Startbahnen erweitern (na gut, die von uns, die in Urlaub fliegen, schon...ein bisschen ) noch sind wir schuld, daß die Fledermäuse nur noch (an den Händen abzuzählende) Höhlen und Bunker zur Überwinterung haben.

Man sollte bei aller Rücksichtnahme nicht vergessen: WIR sind die GUTEN.

Wir bringen Unterhaltung und Bewegung unters Volk, vermitteln Wissen über Natur und Heimat, bringen Leute raus in die Natur - kostenlos, ehrenamtlich - für andere - aus Idealismus. So in ungefähr das, wofür andere Organisationen Millionen von EU-geldern einstreichen und trotzdem wenig gebacken kriegen.

Du siehst, mein Selbstbewußtsein in DER Richtung ist ungebrochen, ich bin auch völlig überzeugt, daß bei meinen Caches (die ja eher nur Mittelmaß sind) die Bilanz aus der (nicht vorhandenen) Naturstörung und dem Lerneffekt, der Wissensvermittlung und der gesunden Bewegung meilenweit auf der positiven Seite liegt. Und das kann ich mit erhobenem Haupte jedem Jägersmann, jeder Forstverwaltung, jedem Bedenkenträger unter die Nase reiben - ein großer Gewinn bei vernachlässigbarer Beeinträchtigung.

Nur: dieser Absicht muß man auch gerecht werden. Und das werden eben PTs, FoFs und Flachcaches nicht. Da steht auf der Habenseite (vielleicht) ein Sonntagsspaziergang mit Kreuzschmerzen wegen dem vielen Bücken - auf der negativen Seite viel (Auto)verkehr, viel Belästigung - und die Verdummung eines als fantasievoll gedachten Hobbies, das unendlich viel Reiz und Potential hat - ähh hatte. Mal ganz abgesehen davon, daß diese Irrwege auch gegen die Spielregeln verstoßen - GC rudert ja auch gerade ein bisschen zurück und versucht zu "appellieren" - ein etwas spät eingefallener Geniestreich.

Auf der anderen Seite muß man denen natürlich zugute halten, daß zwar keine verpflichtenden, mit Strafe behafteten :D Regeln aufgestellt wurden, aber die Absicht und der Sinn des Spiels doch deutlich beschrieben ist - und auch ich wäre nicht im Traum draufgekommen, daß man noch irgendwelche Mindestsachen festlegen muß -um was es geht, ist doch eigentlich klar (in anderen Ländern und auf anderen Plattformen z.B. Letterboxing ist das selbstverständlich) - und wem das nicht gefällt, der soll eben was anderes machen.

So, jetzt war ich aber sehr ehrlich :D :D :D

Gruß Zappo

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BeitragVerfasst: Di 31. Jan 2012, 01:44 
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Geocacher
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Registriert: So 16. Jan 2011, 22:52
Beiträge: 48
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Dem Post von Zappo habe ich als Jäger und Geocacher nichts hinzu zu fügen


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BeitragVerfasst: Di 31. Jan 2012, 07:59 
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Geocacher
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Registriert: Mi 13. Jul 2011, 16:28
Beiträge: 223
El Zappo hat auch mir aus der Seele gesprochen... :up:


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BeitragVerfasst: Di 31. Jan 2012, 10:16 
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Geocacher
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Registriert: So 16. Jan 2011, 22:52
Beiträge: 48
Wohnort: Kevelaer
Ich könnte ja als Herr der grünen Dosen,auch am BMK mit legen?
Aber nee mach ich nicht.Ich wollte ja nur noch ab Small aufwärts legen.


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BeitragVerfasst: Di 31. Jan 2012, 13:03 
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Geomaster
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Registriert: Do 31. Jul 2008, 23:14
Beiträge: 963
Wohnort: 47661 Issum
Team-Keiler hat geschrieben:
Ich wollte ja nur noch ab Small aufwärts legen.

:up: Wenn mehr Leute solche Einstellung hätten, hätten wir weniger Probleme.
Grob überschlagen kostet ein vernünftiger Small um die 10 €
Ich möchte den jenigen sehen, der eine 100-er Serie zu diesem Preis auslegt :D


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